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ARTE Journal bietet den europäischen Blick auf die wichtigsten Ereignisse des Tages.

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ARTE Journal - 24/04/12

Dienstag, 24. April 2012

  • Syrien: Ohnmächtige UN-Beobachter
    Das kleine Vorauskommando der UN-Beobachter in Syrien kann die Massaker und Verhaftungen nicht verhindern. Aktivisten meldeten, landesweit seien gestern mehr als 60 Menschen von den Truppen des Regimes getötet worden. UN-Untergeneralsekretär Lynn Pascoe hatte im Weltsicherheitsrat erklärt, die schweren Menschenrechtsverletzungen hielten trotz der Einigung über eine «Waffenruhe» an. Bislang sind in Syrien lediglich acht Beobachter im Einsatz, in den kommenden Tagen werde ihre Zahl auf 30 ansteigen, sagte ein UN-Sprecher in Damaskus.

  • Amnesty: Diskriminierung von Muslimen stoppen
    Muslime in Europa sehen sich täglich mit Vorurteilen konfrontiert - und brauchen im Kampf dagegen nach Ansicht von Amnesty International (AI) mehr Hilfe der Regierungen. Dabei geht es etwa um ihre Kleidung als äußere Demonstration der Religionszugehörigkeit, aber auch um den Bau von Moscheen, heißt es in einem am Dienstag veröffentlichten Report der Menschenrechtsorganisation. «Es gibt keinen Zweifel daran, und es ist ganz sicher auch nicht neu, dass viele Muslime diskriminiert werden», sagte John Dalhuisen, Europa- und Zentralasien-Chef bei AI bei Vorstellung des Berichts in Brüssel.

  • Deutschland: Kampf gegen Bevölkerungschwund
    Bundeskanzlerin Merkel will den demografischen Wandel zum zentralen Thema ihrer Regierungsarbeit machen. Dazu gab es heute ein Spitzentreffen in Berlin. Morgen will das Kabinett eine "Demografie-Strategie" beschliessen. Nach Schätzungen dürfte sich die Zahl der in Deutschland lebenden Menschen von derzeit rund 82 Millionen bis zum Jahr 2060 auf 59 Millionen verringert haben. Vom Bevölkerungsschwund in erster Linie betroffen sind die ländlichen Gebiete. Aus Illingen im Saarland eine Reportage von Géraldine Schwarz.

  • Kultur: Chinas Kunstmarkt boomt
    China ist seit dem vergangenen Jahr Weltführer auf dem Kunstmarkt. Die neureichen Chinesen kaufen derzeit vor allem traditionelle Kunst - Kalligrafien und Landschaften in Tusche. Eine Reportage aus Peking von Baptiste Fallevoz.

Erstellt: 28-01-12
Letzte Änderung: 24-04-12