

Die großen Erdgasreserven der Welt lagern innerhalb einer »Strategischen Ellipse«, die vom Nahen Osten über den Kaspischen Raum bis in den Norden Russlands reicht. Diese regionale Lokalisierung ist von außerordentlicher politisch-strategischer Bedeutung.
Lukrative Rohstoffvorkommen am Nordpol und die Aussicht, sie durch die klimabedingte Eisschmelze abbauen zu können, rufen die Anrainerstaaten auf den Plan. Medienwirksam haben etwa die Russen eine Fahne unter das schmelzende Eis auf den Meeresboden gesetzt. Aber auch die USA, Kanada, Norwegen und Dänemark melden Ansprüche auf mögliche Öl- und Gasvorkommen in der Arktis an. Mit millionenschweren Investitionen erforschen sie vermutete Rohstofflager und schicken Expeditionen ins schmelzende Eis. Doch die Ansprüche sind längst nicht geklärt. Der Ton zwischen den Staaten wird rauer, und das politische Klima zunehmend gereizter. Bricht hier ein neuer "Kalter Krieg" aus? Lesen Sie mehr...
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