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Interessiert Sie das?

Wer ist der nächste nach Mladic und Bin Laden? Welche Zukunft hat der IWF? Und wer wird ab 2012 China regieren?

Interessiert Sie das?

22/09/10

Die tägliche Web-Schau

Die Türkei entscheidet über ihre Zukunft, Fidel Castro spricht von der Vergangenheit und Berlin lebt den Augenblick.


Wochenendausgabe (vom 10. zum 12. September 2010)

Wird sich die Türkei hinter die von Recep Tayyip Erdogan gewollten Verfassungsreformen stellen oder nicht? Diesen Sonntag kommt es im ganzen Land zur wichtigsten Volksbefragung seit Jahren. Denn die zahlreichen Veränderungsvorschläge des Premierministers könnten die Rolle des Militärs im öffentlichen Leben des Landes stark einschränken. Der Wahlausgang ist sehr offen: Moderate Islamisten und manche Reformen sprechen von einem „Schritt in die richtige Richtung“. Kemalisten und Militärvertreter andererseits sehen „die moderne, laizistische Türkei in Gefahr“.

Während in Deutschland immer noch die von Thilo Sarrazin ausgelöste Integrationsdebatte tobt, erinnert sich Österreich heute an eine Bevölkerungsgruppe, die sich auch erst mit den Jahren vollständig in die Wiener Gemeindebezirke und Grazer Vorstädte integriert hat: die Jugoslawen. Der österreichische Staat hat diese nämlich in den 60er und 70er Jahren als unterbezahlte Gastarbeiter ins Land kommen lassen, viele sollten nach ein paar Jahren wieder gehen. Doch die Geschichte entschied anders: Die Balkankonflikte ab Ende der 80er Jahre haben sie zum Bleiben angeregt. Ein Glück für Österreich, meint Der Standard.

Sozialismus funktioniert nicht“. Von wem ist dieser Satz? Roland Koch? Nicolas Sarkozy? Nein. Er wurde gestern von Fidel Castro himself in einem Interview für die amerikanische Zeitschrift The Atlantic abgelassen. In einem seltenen Anflug von Selbstkritik erklärt der kubanische Máximo líder, dass er unter anderem findet, dass „das sozialistische System als Wirtschaftmodell für die Insel unbrauchbar ist.

Meschugge-Abende, Karikaturen Moyshe Dayans und Golda Meir als Freiheitsstatue. Alles vollkommen normal. Doch sind wir nicht im In-Viertel einer israelischen Großstadt, sondern in Berlin, dem „neuen Tel-Aviv an der Spree“, wie es bereits in hippen Kreisen von Haifa bis Eilat genant wird. Nach Jahrzehnten politisch-korrekter Beziehungen unter professionellen Diplomaten entdeckt nun Israels Jugend massenhaft die deutsche Hauptstadt, die mittlerweile mehr mit Feierkultur gleichgesetzt wird als mit einer schmerzhaften Vergangenheit.

Kluburlaub mit Meersicht in Japan. Palmen und weißer Sand. Einfach ideal für ein romantisches Wochenende und eine Hochzeitsreise. Doch dieses Hotel in Atami hat ein anderes Publikum: Man kreuzt dort echte Männer mit ihren virtuellen Freundinnen. Denn das Hotel Atami hat sich auf echte Ferien spezialisiert, in denen echte Männer Urlaub mit ihren animierten Liebsten machen. Für echtes Geld, versteht sich.

Sie sind in Ihrer Arbeit frustriert und finden, Ihr Chef ist ein wahrer Tyrann? Sind Sie sicher? - würde da Foreign Policy fragen. Denn letztendlich sind Sie immerhin kein weißrussischer Bauer oder Gewerkschafter in Äquatorialguinea. Entdecken Sie die Black List jener Länder, in denen Arbeiter keine, aber auch gar keine Rechte haben.

Und dann noch eine kleine Weltreise der Toilettenzeichen. Das Thema scheint anekdotisch, aber Sie werden schon sehen, was für enorme Implikationen so ein kleines Schildchen haben kann und wie viel es uns über ein Viertel, eine Stadt oder eine gesamte Gesellschaft erzählt.


AK

Mittwoch, der 9. und Donnerstag, der 10. September 2010

Das Europäische Parlament hat gestern zur ersten Rede zur Lage der Union geladen. Kommissionspräsident José Manuel Barroso erklärte dabei die Krise der EU nach Unsicherheit über die europäische Solidarität und die Finanzlage Griechenlands für „überwunden“. Ein eher gelungener Auftritt, meinen manche. Zahlreiche andere Beobachter denken allerdings, dass Barrosos Rede eine Katastrophe war. Bei diesem live übertragenen Ereignis hätten die Europäer keinen EU-Staatsmann gesehen, sondern einen weltfremden Bürokraten ohne Bezug zu seinen Mitbürgern.

Die Entdeckung eines Massengrabs in Slowenien rückt wieder einmal die Geschichte in den Mittelpunkt des Zeitgeschehens auf dem Balkan. Die Leichen von über 700 Personen wurden in der Nähe des Städtchens Presvalje an der österreichischen Grenze gefunden. Ersten kriminologischen Untersuchungen nach handelt es sich bei den Toten um Personen, die am Ende des Zweiten Weltkriegs von antifaschistischen Partisanen erschossen wurden.

Ein ungewöhnlicher Diplomatiekrieg tobt derzeit zwischen Island und den Färöer Inseln, jenem Archipel im Norden Großbritanniens, das immer noch unter dänischer Oberhoheit steht. Während eines offiziellen Besuchs der isländischen Premierministerin Johanna Sigurdardottir haben sich Mitglieder der sehr konservativen politischen Klasse der Färöer geweigert, Frau Sigurdardottir zu treffen. Der Grund: Die isländische Regierungschefin war mit ihrer Ehefrau Jonina Leosdottir erschienen. Wie ein führender Zentrumspolitiker des Archipels erklärte, sei für ihn die Lebenspartnerschaft zwischen „einer Frau und einer Frau aber ganz sicherlich nicht im Einklang mit der Bibel!“

Haben Nordirische Separatisten Druck auf die ETA ausgeübt, damit die baskische Untergrundorganisation ihren bewaffneten Kampf aufgibt? Gerry Adams, der langjährige Anführer der Sinn Fein Partei (der politische Arm der ehemals terroristischen IRA) meint zumindest, dass er und seine Berater mehrmals diesen Sommer Mitglieder der ETA getroffen haben, um diese davon zu überzeugen, dass nur Verhandlungen mit der spanischen Regierung den Weg des Baskenlandes in die Zukunft ebnen können.

Kanadas Einwohner können derzeit die epische Reise einer Moschee in den hohen Norden mitverfolgen. In diesem wahrhaft multikulturellen Land hat nämlich jede Glaubensgemeinschaft vorbehaltlos das Anrecht auf ein Gebetshaus. Doch da der Bau einer Moschee am Nordpol zu viel Geld gekostet hätte, wurde das Gotteshaus einfach in Quebec vorgefertigt und wird nun in das arktische Dorf Inuvik transportiert, in dem 80 Moslems leben. Dort sollte die Fertighaus-Moschee aller Voraussicht nach am 24. September ankommen. Inch’allah.

Und zu guter Letzt noch ein kleines Special zum Schulanfang: Ihre Kinder wollen nicht zur Schule gehen? Sie finden, dass das Gymnasium Ihres Kindes nicht genug Mittel hat? Die Lehrer Ihrer Lieblinge können ihnen heutzutage kein objektives Wissen mehr vermitteln? Trösten Sie sich: In einigen Länder ist das alles noch viel, viel schlimmer
AK

Dienstag, der 7. September 2010

Hunderttausende Franzosen gehen heute gegen die Rentenreformpläne der Regierung auf die Straße. Auf der anderen Seite der Pyrenäen in Spanien ist am 27. September ebenfalls ein Generalstreik vorgesehen. Dieser soll aber eher Volksfestcharakter haben, wenn man sich die derzeitige Kampagne der Gewerkschaft UGT ansieht, in dem der populäre (und überaus freakige) Sänger Rodolfo Chikilicuatre für Stimmung sorgt.

Der französische Minister für Immigration und nationale Identität Eric Besson ist dabei, zur Galionsfigur jener Politiker zu werden, die eine strengere Asylpolitik in Europa fordern. Bei einem Treffen mit fünf europäischen Amtskollegen und einer kanadischen Delegation gestern waren vor allem die Nordamerikaner von seiner „standhaft harten Haltung“ beeindruckt, berichtet die Times of Malta.

Vier Monate nach ihrem triumphalen Wahlsieg besetzt die konservative Partei Fidesz rund um Premierminister Victor Orban langsam aber sicher sämtliche wichtigen Machtpositionen Ungarns. So wurden alleine in den letzten Wochen über hundert Posten in staatlich kontrollierten Unternehmen an als konservativ bekannte Manager vergeben. Gleichzeitig schlittert das Land immer tiefer in eine beispiellose wirtschaftliche, politische und moralische Krise - zu der sich nun auch ein demographisches Problem hinzugesellt: Seit heute hat Ungarn erstmals seit Jahrzehnten weniger als zehn Millionen Einwohner. Der Grund ist die niedrige Geburtenrate. Die von der slowakischen Zeitung Pravda ironisch vorgeschlagene Lösung: Jeder sollte zum Ultrakonservatismus übertreten und fünf Kinder haben, so wie Victor Orban.

Seit einigen Tagen sprechen die Medien vom endgültigen Ende der internationalen Wirtschafts- und Finanzkrise. Auch die Amerikanische und Europäische Zentralbank sprechen von „Rezession“ nur noch in der Vergangenheitsform. Doch vor allem die Europäische Zentralbank (EZB) täuscht sich in ihrer Einschätzung der Krise gewaltig, meint der Ökonom Andrew Watt in der Zeit.

Wenige Wochen vor den Zwischenmandatswahlen in den USA befindet sich die überaus konservative Bewegung „Tea Party“ immer noch im Aufwind. Ihr Symbol ist und bleibt dabei die ehemalige Vize-Präsidentschaftskandidatin Sarah Palin. Doch wer ist die Eiserne Lady aus dem Hohen Norden wirklich? fragt sich diesen Monat das Hochglanzmagazin Vanity Fair und liefert uns ein recherchiertes und beängstigendes Porträt der berühmtesten Alaskanerin der Welt.


AK

Montag, der 6. September 2010

Die Demonstrationen gegen die Abschiebung von Roma, bei denen sich dieses Wochenende Zehntausende von Menschen in den größten Städten Frankreichs versammelt haben, werden heute in den meisten europäischen Medien aufgegriffen. Vor allem eher konservative, kirchennahe Publikationen finden, dass der französischen Präsident Nicolas Sarkozy dieses Mal zu weit gegangen ist. The Economist nuanciert diese Frankreich-kritische Haltung allerdings und bemerkt, dass die Situation der Roma in Europa allgemein schwer ist, da sämtliche nationale Regierungen des Kontinents sich aus der Verantwortung ziehen. Währenddessen rufen die Rechtsextremen Parteien schon zynisch dazu auf zu verhindern, dass „die Vertriebenen jetzt zu uns kommen“, berichtet The Guardian.

Belgien sackt tiefer und tiefer in eine Krise, deren Ausweg immer komplexer zu werden scheint. Nach den sommerlichen Koalitionsgesprächen, die absolut kein Resultat ergeben haben, musste König Albert II. den Rückzug seines Chefverhandlers, dem wallonischen Sozialdemokraten Elio Di Rupo, akzeptieren. Nun sollen die Sprecher des Unterhauses und des Senats neue Impulse bei den Verhandlungen setzen. Was diese neue Taktik aber bringen soll, ist selbst vielen Belgier derzeit völlig unklar.

Russland bald ein NATO-Mitglied? Die polnische Zeitung Rzeczpospolita bietet heute einen Artikel über die Arbeiten eines Moskauer Think Tanks, der Präsident Medwedew nahe steht und sich für eine Annäherung Russlands zu Europa ausgesprochen hat. Eine Option für diese Annäherung: Ein voller NATO-Beitritt, also eine Integration in eben jene Militärallianz, die nach dem Zweiten Weltkrieg gegen Russland (bzw. die damalige Sowjetunion) gegründet wurde.

Die Textarbeiter Dakkas rebellieren derzeit und könnten einen Einbruch des Wirtschaftswachstums von ganz Bangladesch hervorrufen. Die Arbeiter, die von riesigen internationalen Firmen wie Nike oder H&M für einen Hungerlohn angestellt werden, möchten eine Novellierung im Arbeitsgesetz dieses ärmsten Staates Asien erreichen.

Ein französischer Komiker, der Witze über das Establishment reißt. Ein empfindlicher Präsident. Ein ambitionierter Radiochef. Und eine Menge regimekritischer Tradition, welche die „Affäre Guillon“ zu einer typisch französischen Sachen macht. Im Sommer wurde der Radio-Journalist Stéphane Guillon nach mehreren Verwarnung entlassen. Nun erzählt uns das Wall Street Journal die ganze Geschichte aus der Perspektive eines Amerikaners, dem die Affäre wie eine spannende Renaissance-Intrige vorkommt.

AK

Jetzt beginnt wieder der Ernst des Lebens

In Deutschland ist derzeit natürlich die Polemik rund um Thilo Sarrazin in aller Munde. Der (noch) Bundesbankmitarbeiter vertritt in seinem Anfang der Woche veröffentlichten Buch Deutschland schafft sich ab bekanntlich Thesen über die „Verdummung“ der deutschen Gesellschaft, die durch die „Vermehrung sozial niedriger Schichten“ stattfindet. Häufig haben diese „Migrationshintergrund“. Die SPD, der Sarrazin bisher angehörte, versucht sich von dem störenden Parteimitglied seit einiger Zeit zu distanzieren. Das Dumme an dieser Strategie: Die SPD-Basis scheint mit einer Mehrheit der Thesen Sarrazins einverstanden zu sein, meint Der Spiegel.

In der Sparte „offenkundiger Rassismus“ hat nun ein Spiel den politischen Herbst in Österreich eingeleitet. Die rechtsextreme FPÖ, immer darauf bedacht „das christliche Österreich und das reine Wiener Blut“ zu schützen, hat hier nämlich ein Computerspiel herausgebracht, bei dem der User auf Moslems schießen soll, um diese am Minarettbau in unberührten Alpentälern zu hindern. Der arabische Fernsehsender Al Jazeera macht sich bereits Sorgen um das Schicksal zahlreicher muslimischer Gemeinschaften in Europa.

Charles De Gaulle ist zurück. Mit nur teilweise versteckter Ironie bemerkt Foreign Policy, dass die Visionen des Generals und französischen Helden im Widerstand gegen den Nationalsozialismus für sein Heimatland, die Welt und eigentlich das gesamte Universum immer noch hoch angesehen werden. Nicht nur in Frankreich: So zitiert ihn beispielsweise der Máximo Líder Fidel Castro in seiner Autobiographie als einen seiner Denkväter und auch der Diktator Libyens Muammar Gaddafi hat dem General posthum das höchste Verdienstkreuz seines Landes verliehen.

Wird es in den Gängen des internationalen Fernsehsenders France 24 bald zu einer Bartholomäusnacht kommen? Das fragt sich heute der Londoner Guardian. Dabei spielt er auf das Duell an, das sich derzeit „wie an einem mittelalterlichen Prinzenhof“ zwischen Direktor Alain de Pouzilhac (auch genannt „Poupou“) und der Stellvertretenden Geschäftsleiterin Christine Ockrent (bekannt als „die Königin“) abspielt.

Der literarische Herbst in Europa dürfte wohl ganz im Zeichen von A Journey stehen, der Autobiographie Tony Blairs. Das Buch des ehemaligen britischen Premierministers hat dabei sogar teilweise literarische Qualitäten, bemerkt der Daily Telegraph. Doch meistens geht es Blair eigentlich nur darum, seine ewigen politischen Gegner schlecht zu reden, fügt die Zeitung hinzu.

Eine Frage lässt Blairs Buch aus: Wer ist eigentlich da, wenn niemand mehr einen Politiker mag? Aber zum Glück gibt es den Standard, der heute antwortet: Der Alkohol natürlich! In einem überaus bissigen Meinungsartikel stellt der Journalist Hans Rauscher den ungesunden Zusammenhang zwischen alkoholischen Getränken und den Entspannungsmethoden zahlreicher Politiker fest.


AK

Alexander Knetig ist mit einer tschechischen Mutter und einem niederländischen Vater in Wien aufgewachsen und hat in Frankreich und in Spanien studiert. Für arte.tv hat dieser junge Journalist unter anderem die Prager Chroniken geschrieben und das Projekt "27 und ich" koordiniert.


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Erstellt: 21-12-09
Letzte Änderung: 22-09-10


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