Die Pflanze besteht aus einer Wurzel und einem hohlen, zylindrischen Stängel, der auch Halm genannt wird, sowie aus Knoten mit kurvenförmigen Rundungen. Es gibt mehr als 1300 Bambusarten, von denen manche winzig und andere wieder riesig sind. Man erzählt sich, dass der Amerikaner Thomas Alva Edison bei seinen ersten Experimenten zur Erfindung der Glühbirne eine Bambusfaser als Glühdraht genommen habe. Und tatsächlich ist der Bambus äußerst nützlich. Seine Triebe sind essbar und werden in der chinesischen Küche verwendet, um den Gerichten einen milderen Geschmack zu verleihen. Zudem eignet er sich zur Herstellung von Möbeln, Geschirr und Dekorationsobjekten. In China ist der Bambus ein Symbol der Fruchtbarkeit, da er außerordentlich schnell wächst. Tatsächlich hält der Bambus in der Pflanzenwelt einen Wachstumsrekord. Manche Arten wie der Phyllostachys aus der Gattung der Riesenbambusse, können mehr als einen Meter pro Tag wachsen. Dieses Phänomen kann man allerdings nur bei den wirklich alten Pflanzen beobachten. So weit bekannt, stammt das Wort „Bambus“ aus dem Malaiischen und bedeutet ganz einfach: Pflanze.Anne-Sophie Levy Chambon
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