Es versteckt sich in den Tiefen der Erde, aber man findet es auch an den Meeresküsten. Das Salz ist überall. Wenn die Ozeane austrocknen würden, käme eine 360 Meter dicke Salzschicht zum Vorschein. Es ist eine unverzichtbare Quelle für Leben, deshalb spricht man auch vom "Salz des Lebens". Schon immer haben es die Menschen gewonnen, ob in Salzbergwerken oder so genannten Salzgärten. Alle Völker verstanden das Salz als etwas Heiliges. Und jedes Volk nutzte es auf seine Weise. Sei es als Zahlungsmittel, als Konservierungsmittel oder für religiöse und kulturelle Rituale. In Europa war es üblich, dem jungen Brautpaar einige Körner Salz in die Tasche gleiten zu lassen. Das sollte ihnen Glück und Wohlstand bringen. Diese kristallisierte Substanz gibt es in drei Formen: Das Steinsalz, das aus ober- oder unterirdischen Fundorten gewonnen wird und in der Regel als Streusalz dient, um die Straßen vom Schnee zu befreien. Das Salz, das man durch Erhitzen salziger Quellen gewinnt, und das Meersalz, das durch die Verdunstung in Salzgärten gewonnen wird und das wir besonders gerne in der Küche verwenden.
Anne-Sophie Levy Chambon
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Buch-Tipp:
Salz und Pfeffer - Jody Vassallo, Christian Verlag, 2006, ISBN: 388472701X
Die Top-Adresse:
Eva Baz’Art – 53, rue Saint-andré des arts, 75006 Paris






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