Ziemlich genau zeitgleich tauchten in den 20er Jahren in den Vereinigten Staaten, in Frankreich und Deutschland die ersten Föne auf. Seit 1908 ist der Name Fön eine eingetragene Wort-und Bildmarke der AEG Hausgeräte in Nürnberg. In Frankreich bringt 1926 der Ingenieur Léon Thouillet den ersten Fön bei Calor heraus. Sie ähnelten großen Schnecken, in die Staubsaugermotoren eingebaut waren. Zu der Zeit gebrauchte man sie für alles: Babypopos konnten damit getrocknet werden und auch feuchte Wäsche. In den 50er und 60er Jahren befreit sich der Fön, er verändert allmählich seine Form. Es war Jean Mantelet, Ingenieur bei Moulinex, der eines Tages, als er über einen Trödelmarkt bummelt, auf eine elektrische Bohrmaschine stößt, die frisch aus Amerika eingetroffen war. Dabei kommt ihm der Gedanke, dass die Pistolenform doch eigentlich noch besser zum Fön passen würde. Er tauscht auch den Staubsaugermotor gegen den kleinen Motor einer Küchenmaschine aus.
Der Metallgriff weicht dem Edelstahl, später dem Plastik und der Fön wird zum Kult. Er ist ganz leicht zu benutzen und dabei ein unverzichtbares Instrument für unsere Schönheit geworden. Man findet ihn in jedem Haushalt und geht mit ihm auf so manche Reise. Lange Zeit schien er allein den Frauen vorbehalten, aber seit einer geraumen Weile nehmen sich auch die Männer Zeit für ein Hairstyling.






per E-Mail verschicken
RSS
Facebook
Twitter

