Um nicht länger im Dunkeln zu sitzen, griff der Mensch erst zu Feuer und Fackel und später zu Öllampe, Gaslicht und Kerze. 1854 baute der gelernte Uhrmacher und Optiker Heinrich Göbel dann die erste Kohlenstoff-Faden-Lampe. Doch die Industrie zeigte seiner Erfindung die kalte Schulter. Erst 1878 erfand Thomas Alva Edison die erste Glühlampe: ein Kohle-Faden, der mit einer Stromquelle verbunden und durch einen Glaskolben geschützt war. Aber das war erst der Anfang der Geschichte. Nachdem das Prinzip der Glühlampe erfunden war, musste noch eine Fassung her. Thomas Alva Edison erfand die Schraubfassung. Gleichzeitig erfand man in England die Bajonettfassung, benannt nach der gleichnamigen Waffe, die einstmals von den Bauern aus der Gegend um Bayonne erfunden wurde. Sie besteht aus einem Metallzylinder mit zwei Stiften, der zum Befestigen zunächst eingeschoben und dann durch eine Drehung fixiert wird. Diese Fassung kann man heute noch in England und Frankreich finden.
Seit der Zeit des Amerikaners Thomas Alva Edison und des Engländers Joseph Swann haben sich die Glühbirnen natürlich weiterentwickelt. Heute gibt es sie in verschiedenen Farben und Formen und als Energiesparvariante. In einer normalen Birne ist der Faden aus Wolfram. Er wird bis zu 2500 Grad heiß und verbrennt nur deshalb nicht, weil die Glühbirne nicht mit Sauerstoff sondern Gas gefüllt ist.
Link: Ausführliche Informationen auf der ZDF-Homepage oder auch auf wissen.de.






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