Sie ist schnell, elegant und kraftvoll...

Zu Beginn der 50er Jahre war England stolz auf seinen Jaguar, in Italien bildete man sich etwas auf den Ferrari ein, während die Amerikaner keinen vergleichbaren Rennschlitten gebaut hatten. Um dem Abhilfe zu verschaffen, beschlossen zwei Männer - Harley Earl, damals Designer bei General Motors, und Ed Cole, Chefingenieur von Chevrolet - einen Sportwagen zu entwickeln, der erschwinglich sein sollte und typisch amerikanisch. Als die Corvette 1953 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wird, erregt sie großes Aufsehen. Die ersten Corvettes, die auf den Markt kamen, boten nicht den geringsten Komfort, da sie sehr billig waren. Von Fahrvergnügen war man noch kilometerweit entfernt. Es gab weder Türgriffe noch Seitenfenster und manche hatte nicht mal ein Verdeck. Die Corvette war auf das Nötigste reduziert. Es dauerte bis in die 60er Jahre hinein, bis die Corvette komfortabel und mit einem PS-starken Motor ausgestattet wurde, mit dessen Hilfe sie dann auch mehr als einmal das 24-Stunden-Rennen von Le Mans gewann. Die Corvette hatte immer ein ganz eigenes Design. Das berühmteste Modell ist der Stingray, wörtlich übersetzt "Stachelrochen". Die Kühlerhaube gleicht einer Haischnauze während das Heck an den Rücken eines Mantarochens erinnert. Ein flaches, stromlinienförmiges Modell, um das sich die Sammler reißen. Um die kleine Geschichte abzurunden: der Begriff „Korvette“ bezeichnet ein Begleitschiff, das U-Boote und Kriegsschiffe eskortiert. Ein wohlklingender Name für eine amerikanische Automobil-Ikone.
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Corvette-Fans