
Mit Tommy Lee Jones, Julio Cedillo , Melissa Leo, Guillermo Arriaga

Als Oscarpreisträger Tommy Lee Jones, in den letzten Jahren zu einem der eindrucksvollsten Charakterdarsteller des amerikanischen Kinos avanciert, bei den Filmfestspielen von Cannes 2005 sein Regiedebüt vorstellte, wurde er von der internationalen Kritik als geborener Filmemacher gefeiert; wenngleich mit dem Darstellerpreis ausgezeichnet. In der Tradition von Sam Peckinpah hat Jones einen zeitgenössischen Western im Cinemascope-Format inszeniert, der bei aller äußeren Dramatik auch eine poetische Meditation über vermeintlich überholte Werte wie Ehre und Loyalität darstellt.
Zugleich porträtiert der Film nach einem Drehbuch des ebenfalls in Cannes preisgekrönten Guillermo Arriaga - Amores Perros - Von Hunden und Menschen (2000), Babel (2006) - mit außergewöhnlichem Feingefühl das Leben in der tiefsten texanischen Provinz - einem Stück Amerika, das man in dieser berührend-realistischen Form nur selten im Kino zu sehen bekommt. Kaum weniger beeindruckend als Jones ist Barry Pepper (Flags of Our Fathers) als frustrierter, seelisch verwahrloster Grenzpolizist.





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