Im Zuge der Globalisierung hat sich auch der Handel mit Waffen weiter internationalisiert. In einem kaum zu durchdringenden Geflecht agieren skrupellose Waffenhändler, bewaffnete Banden und Beauftragte blutrünstiger Diktatoren. Doch Hilfsorganisationen wie Amnesty International, Oxfam und IANSA (International Action Network on Small Arms) decken immer mehr versteckte Handelswege auf und organisieren den Widerstand gegen das Töten.1.000 leichte Waffen, die Menschen töten, kommen pro Tag weltweit zum Einsatz und zersetzen die Gesellschaft. Diese Waffen werden unter Missachtung des Völkerrechts gehandelt. Sie gelangen in die Hände blutrünstiger Diktaturen, unkontrollierter bewaffneter Banden und in Völkermorde verwickelter Regierungen. So hat zum Beispiel der massive Einsatz von Waffen bei den Kämpfen in der Demokratischen Republik Kongo zu den größten Verlusten innerhalb der Zivilbevölkerung seit dem Zweiten Weltkrieg geführt: fünf Millionen Tote in zehn Jahren - und das unter größtem Stillschweigen.


Im Anschluss an den Dokumentarfilm strahlt ARTE eine Debatte zum Thema Waffenhandel aus, in der Politiker, Vertreter von NGOs und Journalisten die Rolle Europas und die Zukunft der Waffenkontrolle auf internationalem Parkett beleuchten.
- 22.35 Uhr Gesprächsrunde 26 Min.






per E-Mail verschicken
RSS
Facebook
Twitter

