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ARTE Journal - 28/07/12

Die Rebellen dringen in den Süden vor

Mali


Seit Januar dieses Jahres wird Mali von einer schweren Krise erschüttert. Rebellentruppen, angeführt durch die Bewegung für die Befreiung von Azawad (MNLA) und den islamistischen Gruppen Ansar Dine und Aqmi (Al-Kaida im islamischen Maghreb), haben mittlerweile den gesamten im Norden des Landes unter ihre Kontrolle gebracht. Zuvor, am 22. März, hatten Offiziere der malischen Armee in Bamako gegen den Präsidenten Amadou Toumani Touré geputscht. Der Grund: Die Regierung sei nicht in der Lage, gegen die Rebellion im Norden entschlossen vorzugehen. Die Putschisten bleiben allerdings bislang selbst den Beweis schuldig, den Vormarsch der Rebellen aufhalten zu können. Die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS hat zudem Sanktionen gegen die Militärjunta in Bamako verhängt. Auch der UN-Sicherheitsrat wird sich in Kürze mit der Situation in Mali befassen, und Frankreichs Regierung warnt vor der Gefahr eines Anwachsens radikaler islamistischer Kräfte in der Sahararegion. Interviews und Analysen dazu in unserem Dossier.

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Erstellt: 04-04-12
Letzte Änderung: 28-07-12