Hier ist Pinocchio ein Roboter, Jimmy eine schreibende Küchenschabe, die im Kopf der Maschine haust, und Gepetto ein skrupelloser Erfinder. Aber der Roboter entschlüpft ihm und erlebt unglaubliche Missgeschicke.
Die chaotische und ausweglose Geschichte führt uns zu Schneewittchen und den sieben Zwergen, aber auch in Fritz Langs Metropolis...
Winshluss' Zeichnungen sind üppig und ausschweifend - er serviert pervertierten Kitsch und zieht das Bild im Bild der gekünstelten Formgebung vor.
Vincent Paronnaud alias Winshluss wurde 1970 in La Rochelle geboren und ist ein im Underground gefeierter Comic-Künstler. Zusammen mit seinem Freund und Mitarbeiter Cizo schuf er mit dem Charakter des „Monsieur Ferraille“ die symbolhafte Hauptfigur des „Feraille Illustré“-Comics, den er zusammen mit Cizo und Frédéric Felder auch herausgab. Zu seinen Soloarbeiten gehören „Super Négra“ (1999), „Welcome To The Death Club“ und „Pat Boone – Happy End“ (2001).
Die Aufmerksamkeit eines größeren Publikums verdiente er sich durch die Nominierungen für „Smart Monkey“ (2004) bzw. „Wizz and Buzz“ (2007, gemeinsam mit Cizo) auf dem Angoulême Comic Book Festival.
Die Regiearbeit mit Marjane Satrapi zu
Perseplois markierte seinen ersten abendfüllenden Film.
Er publiziert in Frankreich eine neue Fassung von Pinocchio für die Edition Requins Marteaux.