Die Varusschlacht (2)Samstag, 14. Februar 2009 um 21.50 Uhr
Wiederholung am 15.02.2009 um 14.55 Uhr
Der - historisch belegte - cheruskische Fürstensohn Arminius und sein - im zweiten Teil der Dokumentationsreihe als fiktiver Erzähler angelegter - Freund und Gefährte Notker sind als Faustpfand eines Friedensvertrages der Römer mit den Germanen in Rom erzogen und ausgebildet worden. Nachdem sie sich in Diensten Roms militärische Ehren erworben haben, werden sie in ihre Heimat geschickt, um den römischen Statthalter Varus bei der Verwaltung und Regierung Germaniens zu unterstützen.
Die Varusschlacht
Rom und die Germanen
„Hermann der Cherusker“ - zum urdeutschen Nationalhelden stilisiert - war ein hoher römischer Militär und Adliger - und ein Verräter -
und auch sonst war fast alles anders als es bisher überliefert wurde. 2000 Jahre nach der Varusschlacht hat Ralf-Peter Märtin ein faszinierendes Buch über Römer und Germanen geschrieben.

In die Heimat zurückgekehrt, stellen sie fest, wie eng das Zusammenleben von Römern und Germanen bereits geworden ist, aber auch, wie sehr die römische Herrschaft sich über althergebrachtes germanisches Recht hinwegsetzt. Arminius wird zum Anführer einer Rebellion gegen die Römer. Und er bringt ihnen in der Schlacht gegen Varus im Jahr 9 nach Christus eine der schwersten Niederlagen bei. Danach wird der Rhein die Grenze zwischen Römern und Germanen sein - und bleiben.
Videos aus der Reihe:
Dorfleben (aus Teil 1)
Entstehung des Limes (aus Teil 3)
Germanische Gefangene als Gladiatoren (aus Teil 3)3D-Animationen von FaberCourtial bei Video „Entstehung des Limes“







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