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Cannes 2011 - 18/05/11

"Le Havre" von Aki Kaurismaki

ARTE Koproduktion


Mit nur zwei Filmen inzehn Jahren hat sich der finnische Regisseur Aki Kaurismäki rar gemacht: „Der Mann ohne Vergangenheit (Großer Preis der Jury und Preis für die beste Darstellerin in Cannes 2002) und „Lichter der Vorstadt“ (2006). Immer wieder hat Kaurismäki auch mit seinem Bruder Mika, ebenfalls Filmemacher, zusammen gearbeitet.

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"Le Havre"
Ein Film von Aki Kaurismäki
Mit André Wilms, Kati Outinen, Jean-Pierre Darroussin
(Finland / Frankreich, 2011)
Offizieller Wettbewerb
Seine Filme sind unverkennbar, voll schwarzem Humor und Zynismus an der Grenze zum Absurden. Und immer wieder voller Anspielungen, zum Beispiel auf die Nouvelle Vague: Jean-Pierre Léaud hat in drei seiner Filme mitgespielt, auch in „Le Havre“.

In „Le Havre“ taucht auch Marcel Marx (gespielt von André Wilms, der schön öfter in Kaurismäki-Filmen zu sehen war) wieder auf, die Hauptfigur aus „Das Leben der Bohème“ (1991). Der ehemalige Schriftsteller hat sich in die französische Hafenstadt Le Havre zurückgezogen, um dort seinem neuen Beruf als Schuhputzer nachzugehen. Er führt ein ruhiges Leben mit seiner Frau Arletty... bis ein illegales Flüchtlingskind seinen Weg kreuzt...

Neben André Wilms, wie gesagt ein „geübter“ Kaurismäki-Schauspieler, sind auch neue Gesichter in „Le Havre“ zu sehen, wie Jean-Pierre Darroussin oder Blondin Miguel, der den jungen Afrikaner spielt. Auch Jean-Pierre Léaud ist (wie schon öfter) zu sehen und – hier das erste Mal – Little Bob, der „Elvis Presley von Le Havre“.



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Erstellt: 17-05-11
Letzte Änderung: 18-05-11