Im Gegenzug für die großzügige Hilfe erwartet die Schule soziales Engagement von jedem Schüler. Die Idee von der friedlichen Weltgemeinschaft findet sich so im Alltag der Schule wieder – jeder Schüler hat soziales Engagement als Pflichtfach. Vorlesen im Altenheim, Tanzunterricht für Behinderte oder Verkaufen im Dritte-Welt-Laden heißen die Aufgaben. Das Ziel der zehn United World Colleges weltweit ist es, die Völkerverständigung zu fördern. Nelson Mandela ist Ehrenpräsident der Schulorganisation.Für den Schulleiter Marc Abrioux ist das Ziel der Schule, die Schüler intellektuell und humanistisch gut auszubilden, damit sie dann Ihrerseits ihre eigene Gesellschaft mit ihren Erfahrungen bereichern. Die meisten Schüler streben nach der Schule ein Studium in Europa oder in den USA an, besonders weil in den ärmeren Weltregionen keine Stipendien vergeben werden. Aber danach, das erwarten die United World Colleges von ihren Schülern, sollten die qualifizierten Absolventen zurückgehen, um ihrem Land zur Verfügung zu stehen.
Dokumentation von Kristian Kähler und Eberhard Rühle
ARTE/ZDF, Italien / Deutschland 2005, Erstausstrahlung, 26 Min.
Wiederholung am 25. September 2005 um 08.00 Uhr






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