Brennpunkt Lateinamerika (3/2003)
"Amerika den Amerikanern".
Zeitschrift des Instituts für Iberoamerika-Kunde
Im November 2002 hat die entscheidende Phase für die Verhandlungen über die Bildung einer gesamtamerikanischen Freihandelszone begonnen. Die Wohlstandskluft zwischen Nord- und Südamerika zu überwinden, ist eine der optimistischen Erwartungen, die mit dem Projekt verknüpft sind. Den Vorsitz bei den Verhandlungen in der vierten und letzten Phase des ALCA/FTAA-Prozesses teilen sich die USA und Brasilien, und damit die beiden Hauptgegenspieler in dem bisherigen Gang der Verhandlungen. Die Vision eines Amerikas ohne ökonomische Grenzen, eines panamerikanischen Wirtschaftsblocks zum allseitigen Vorteil, wird keineswegs überall in Lateinamerika geteilt. Nicht nur in Brasilien gibt es gewichtige und begründete Vorbehalte gegenüber dem von den USA nachdrüklich betriebenen ALCA/FTAA-Projekt. (Quelle: Verlag)
www.duei.de/iik
Lateinamerika
Aus Politik und Zeitgeschichte (38-39/2003)
Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn
Der Kampf gegen den internationalen Terrorismus hat das Interesse der Weltöffentlichkeit an Lateinamerika noch weiter schwinden lassen. Dabei ist dieser Teil Amerikas von krassen ökonomischen Gegensätzen und teilweise von großer Armut geprägt. Kritiker behaupten, Südamerika befinde sich auf dem Wege zur "Afrikanisierung".
Neben vielen Schattenseiten kann Lateinamerika auch mit einer Erfolgsbilanz aufwarten: Seit 25 Jahren befindet sich die Region in einem permanenten Prozess der Demokratisierung, der trotz schwerer wirtschaftlicher und politischer Krisen von Bestand zu sein scheint. Darüber hinaus ist Lateinamerika von großen regionalen Unterschieden gekennzeichnet. Lateinamerika zerfällt zusehends in zwei Regionen mit unterschiedlichen Entwicklungsaussichten. Mit der Erosion staatlicher Strukturen, besonders in den Ländern der Andenregion, korrespondiert eine zunehmende Irrelevanz politischer Parteien und die Herrschaft traditioneller Eliten. Einen wirtschaftlichen Lichtblick stellt der MERCOSUR dar. (Quelle: bpb.de)
www.bpb.de
Die Politik der Europäischen Union gegenüber dem Mercosur
Die EU als internationaler Akteur
von Udo Diedrichs
Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden - 2003
Das Buch untersucht die Politik der Europäischen Union gegenüber dem Mercosur, dem Staatenverbund bestehend aus Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay. Im Zentrum steht die Frage nach der Qualität der EU als internationaler Akteur.
Die Panamerikanische Freihandelszone ALCA/FTAA
Herausforderungen und Alternativen
FDCL-Verlag, Berlin - 2003
Dokumentation zu einer Fachtagung der Heinrich-Böll-Stiftung und des Forschungs-und Dokumentationszentrums Chile-Lateinamerika in Kooperation mit dem Lateinamerikainstitut der Freien Universität Berlin (LAI) und dem Ibero-Amerikanischen Institut Berlin.
www.fdcl.org






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