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Buch- und KrimiWelt

Am 17. März 2011 feiert Siegfried Lenz seinen 85. Geburtstag: ARTE gratuliert mit einem Schwerpunkt. Kommen Sie mit auf Entdeckungstour!

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Am 17. März 2011 feiert Siegfried Lenz seinen 85. Geburtstag: ARTE gratuliert mit einem Schwerpunkt. Kommen Sie mit auf Entdeckungstour!

Buch- und KrimiWelt

27/06/11

Alle Rezensionen von D-F



Didier Daeninckx: Statisten
Lens/ Paris 1968: Seine Frau kennt Valère Notermans auswendig, die Filmkunst noch lange nicht. Zum Detektiv wird der Cineast, als Fragmente eines ultrarealistischen, ultraexpressionistischen Meisterwerks aus den 40ern auftauchen. Doch die Kunst war mit Menschenleben gesponsert.
Rezension von Tobias Gohlis am 6.2.2006

Arne Dahl: Ungeschoren
Mittsommernacht: Helle Zeit der Liebe und Verwirrungen, der Morde und des Zwielichts. Auch Arne Dahl folgt der nordischen Krimitradition und mordet im Mittsommer – im sechsten Band seiner zehnbändigen Reihe um die A-Gruppe, aber auf seine Weise.
Eine Rezension von Tobias Gohlis vom 13.09.2007

Arne Dahl: Totenmesse
Bei Spionageromanen geht es oft um die Rettung der Welt. Im siebten Roman seiner zehnteiligen Serie über Schweden an der Jahrtausendschwelle wird Arne Dahl beinahe klassisch und grundsätzlich: „Totenmesse“ ist ein Spionageroman. Und es geht um das Ganze: die fossile Zivilisation, in der wir leben.
Eine Rezension von Tobias Gohlis am 8.4.2009

György Dalos: Der Vorhang geht auf: Das Ende der Dikaturen in Osteuropa
1989 war der Kommunismus endgültig bankrott. Die Sowjetunion überließ ihre Satellitenstaaten dem eigenen Schicksal, von der "sanften" Revolution in der CSSR bis zum Massaker in Bulgarien. Der ungarische Schriftsteller György Dalos hat eine fazinierende Zusammenschau verfasst.
Eine Rezension von Ariane Thomalla am 7.5.2009

Edwige Danticat: Der verlorene Vater. Erzählungen.
Von Haiti lesen wir alle Tage in den Zeitungen. In den Erzählungen dieser Autorin erfahren wir, was nicht in der Zeitung steht: die wahre Geschichte eines Landes und seiner tapferen und traurigen Menschen, die der politischenWillkür, der Armut, der sich unentwegt fortzeugenden Gewalt zu widerstehen versuchen. (Karl-Markus Gauß)
Eine Rezension von Andrea Pollmeier am 6.1.2011

László Darvasi: Herr Stern
Morde, Gemetzel und eine Vergewaltigung, ein Frauenkauf und ein ausgerissener Arm: Der ungarische Autor erzählt von unglaublichen Ereignissen. Nicht aber um des Gruseln willen, sondern aus Barmherzigkeit und Verzweiflung.
Rezension von Jörg Plath am 21.12.2006

Giancarlo De Cataldo: Romanzo criminale
„Romanzo Criminale“ – auf Deutsch: Kriminalroman heißt das Opus magnum des Richters Giancarlo de Cataldo. In Italien wurde das Epos über Aufstieg und Untergang einer römischen Gang zwei Mal verfilmt und erregte erhebliches Aufsehen. Doch was erzählt der knapp 600 eng bedruckte Seiten umfassende Klotz den deutschen Lesern?
Eine Rezension von Tobias Gohlis am 15.7.2010

Giancarlo De Cataldo: Schmutzige Hände
Die Politthriller dieses Giancarlo de Cataldo, Richter am Appellationsgericht in Rom, Kenner von Staat und Verbrechen, sollte man gelesen haben, wenn man verstehen will, was in Italien, dem nächsten Abwertungsziel der Rating-Agenturen los ist. Man kann sie aber auch ohne dieses verschärfte Schlüssel-Interesse als exzellente Kriminalromane wahrnehmen.

Karl Dedecius: Ein Europäer aus Lodz. Erinnerungen
Ein bescheidener Versicherungsangestellter. Wie Karl Dedecius beinahe im Alleingang die polnische Literatur in Deutschland bekannt machte.
Rezension von Jörg Plath am 27.4.2006

Martin Dehli: Leben als Konflikt
Seit 25 Jahren ist Alexander Mitscherlich tot. Es ist um seinen Nachruhm ruhig geworden. Zeit also für die um Wahrheit im Sinne Mitscherlichs bemühte Biographie von Martin Dehli.
Eine Rezension von Ariane Thomalla vom 01.08.2007

Vincent Delecroix: Der Schuh auf dem Dach
Das märchenhafte Motiv eines verlorenen Schuhs ist sein Material, doch Vincent Delecroix macht daraus alles andere als ein neues Aschenputtel.
Eine Rezension von Christine Lecerf am 13.5.2009

Friedrich Christian Delius: Die Frau, für die ich den Computer erfand
Wie kam es zu dem Gerät, das sich heute auf jedem Schreibtisch findet? Friedrich Christian Delius erzählt von Konrad Zuse und seiner ungewöhnlichen Liebe zu einer fernen Toten.
Eine Rezension von Jörg Plath am 30.7.2009

Deutsch-französisches Geschichtsbuch
Das erste deutsch-französische Geschichtsbuch, ein zukunftsweisendes Unterfangen nicht nur für Schüler auf beiden Seiten des Rheins
Rezension von Guillaume Le Quintrec am 27.09.2006

Michael Dibdin: Tod auf der Piazza
In seinen literarisch ausgefeilten Romanen um Aurelio Zen entfaltet Michael Dibdin ein großes Kriminalspiel, das an verschiedenen Orten Italiens stattfindet. Sein neuestes Buch „Tod auf der Piazza“, auf Platz 3 der KrimiWelt-Bestenliste im August, verspottet etliche Heilige Kühe.
Rezension von Tobias Gohlis am 10.8.2006






Jean Echenoz: Am Piano
Jean Echenoz spielt raffiniert mit dem Übernatürlichen und Genre des Künstlerromans. Rezension von Christine Lecerf am 1.7.2004

Umberto Eco:

Die geheimnisvolle Flamme der Königin Loana
Die Geschichte des Giambattista Bodoni, der nicht nur zu einer aufregenden Entdeckungsreise in die eigene Vergangenheit aufbricht, sondern auch einen Entdeckungsgang durch die unendliche Bibliothek der Weltliteratur unternimmt.
Rezension von Achim Küpper am 8.12.2005

Die Geschichte der Schönheit
Was ist Schönheit? Umberto Eco zeigt mit Bildern und Texten, dass Schönheit je nach historischer Epoche und Land ganz verschiedene Gesichter hat.
Rezension von Ulrich Krempel am 20.1.2005

Stephan Egghart: Die Atombombe in der Galerie. Ein Aufschrei
Das französische Buch des Monats diesmal aus einer ungewohnten Perspektive: Ein Übersetzer ergreift das Wort zu Sitten und Unsitten aktueller Übersetzungen aus dem Französischen. Nicht so sehr ein Buchtipp, eher eine Lesehilfe.
Ein Artikel erschienen am 4.11.2009

Warren Ellis: Gott schütze Amerika
Privatdetektive sind Schmutzfinken, oder sie taugen zu nichts. Deshalb ist Michael McGill bestens geeignet, das geheime Doppel der amerikanischen Verfassung aufzutreiben, das seit den goldenen Truman-Jahren verschollen ist. Seine Recherche nach den moralischen Grundlagen der USA führt den ehemaligen Pinkerton-Wunderknaben ins Zentrum des Mainstreams – unglaublich, aber wahr.
Eine Rezension von Tobias Gohlis am 20.8.2009

Per Olov Enquist:

Das Buch von Blanche und Marie
In seinem neuen Roman geht es um die Liebe. Um die Liebe von Frauen für Männer, die dieser Liebe nicht gewachsen sind. Die handelden Personen hat es wirklich gegeben. Die Liebe auch?
Eine Rezension von Peter Wien am 26.5.2005

Ein anderes Leben
Das Ich als Er, die Autobiografie als Erzählung aus der Distanz: Per Olov Enquists "Ein anderes Leben" erzählt vom Aufwachsen in der nordschwedischen Provinz, vom umtriebigen Journalisten, der als Romancier reüssiert ... und dann ins "Dunkel" des Alkoholismus verfällt. Ein brillantes Buch, das analytische Schärfe und poetischen Glanz miteinander verbindet.
Eine Rezension von Rainer Moritz, 30.4.2009

Annie Ernaux: Gesichter einer Frau
In ihrem Buch vollzieht die Autorin die endgültige Ablösung von ihrer gerade verstorbenen Mutter. Eine Entdeckungsreise ins Ich, die nichts Exhibitionistisches hat. Ein Arbeiten an der Bruchlinie zwischen Imagination und Realität, um den Verlust der eigenen Mutter, des letzten Bindegliedes mit dem eigenen Ursprung, zu beschreiben.
Eine Rezension von Christine Lecerf am 7.6.2007




Feng Li: Ein Porträt
Feng Li nennt sich selbst eine unpolitische Autorin. In ihren Büchern stehen jedoch Sätze wie „Sex verändert unser ganzes China“ und Gedichte, die pessimistisch Weltflucht-Visionen besingen. Solche Themen waren in China lange tabu. Heute aber ist es für die Autorin, die in ihrer Heimat bereits sieben Bücher mit großem Erfolg publiziert hat, selbstverständlich geworden, Missstände des Alltags zu benennen.
Eine Porträt von Andrea Pollmeier am 30.9.2009

Joschka Fischer: "Die Rückkehr der Geschichte"
und Oskar Lafontaine:"Politik für alle"
Unterschiedlicher könnte der Ansatz der beiden schreibenden Vollblutpolitiker nicht sein: Lafontaine agitiert und schlägt Lösungen von vorgestern vor. Fischer nimmt sich selbst bei seiner Analyse der Weltpolitik seit dem 11.9.2001 zu sehr zurück.

Gustave Flaubert: Leben und Werke des Paters Cruchard und weitere unveröffentlichte Texte
Vier unveröffentlichte Texte Flauberts wurden, in einer Abschrift seiner Nichte, in der Schublade eines Möbelstücks der Familie entdeckt; sie zeigen einen sehr persönlichen Flaubert und enthüllen einige Geheimnisse seines Schreibens.
Eine Rezension von Christine Lecerf am 4.12.2008

Theodor Fontane: Effi Briest
Fontanes Roman beruht auf einer wahren Begebenheit und schildert ein Frauenschicksal kurz vor Ende des 19. Jahrhunderts.
Rezension von Michèle Pommé am 11.8.2005

Jean-Louis Fournier: Wo fahren wir hin, Papa?
Das verstörende Buch des Humoristen Jean-Louis Fournier bricht ein Tabu: ein Autor lacht in einem literarischen Text über die Behinderung seiner Kinder. Fournier macht aus der persönlichen Tragödie ein mit bösem Witz verfasstes Plädoyer für die Kunst, sein Leben in den Sand zu setzen, für das Recht, Kinder zu haben, die «wie niemand aussehen» und Bücher zu schreiben, wie es sie sonst nicht gibt.
Eine Rezension von Christine Lecerf am 26.11.2009

Literatur aus Frankreich. Dead or alive?
Wie steht es um die aktuelle französische Literatur? Manche Kritiker werfen ihr «Selbstbespiegelung», «Parisianismus», ja gar «Intellektualismus» vor. Andere konstatieren eine "enorme Vitalität". Beobachtungen der französischen Literaturkritikerin Christine Lecerf am 22.4.2010

Jonathan Franzen: Schweres Beben
Wenn die Erde bebt… – liegen die Ursachen nicht immer in der Natur: Jonathan Franzens „Schweres Beben“ erschüttert eine vom Menschen vermüllte Welt.
Eine Rezension von Alexandra Pontzen am 12.10.2005

Johannes Fried: Das Mittelalter. Geschichte und Kultur
Das Mittelalter war mehr als nur eine Epoche der Dunkelheit. Es war auch ein überraschend lern- und vernunftbegieriges Zeitalter. Es erschloss für sich nicht nur die Schätze der Antike auf dem Weg zu einer höheren Vernunftkultur, sondern schuf auch überaus schöpferisch die Grundlagen des neuzeitlichen Europas. Johannes Frieds Geschichte des Mittelalter und seiner Kultur ist glanzvoll und an allen bekannten Klischees vorbei geschrieben. Ein faszinierendes Buch.
Eine Rezension von Ariane Thomalla am 29.1.2009

Max Frisch: Blaubart
Freigesprochen - aber nicht unschuldig? Max Frischs letzte Erzählung: Zwischen Realität und Wahn.
Rezension von Céline Letawe am 9.6.2005

Varian Fry: Ohne zu zögern. Berlin - Marseille - New York
So lautet der Titel einer Berliner Ausstellung, die historisch sozusagen überfällig ist. Auch der Katalog dokumentiert ausführlich die Geschichte dieses jungen Amerikaners, der im Sommer 1940 nach Frankreich eilte, um – ohne zu zögern und nicht ohne Gefahr für das eigene Leben - eine gigantische Rettungsaktion zu starten.
Eine Rezension von Ariane Thomalla vom 22.11.2007

Milán Füst: Die Geschichte meiner Frau
Kapitän Jacob Störr gelangt aus dem Paradies zu einer Frau – also in die Hölle. „Die Geschichte meiner Frau“ des Ungarn Milan Füst ist ein grandioser Eifersuchtsroman.

Erstellt: 03-11-04
Letzte Änderung: 27-06-11


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