

Diese Frauen wollen ihr altes Ciudad Juarez wieder zurück haben, so wie es einmal war: Ein Städtchen an der Grenze zu den USA, das vielen von ihnen einen Arbeitsplatz bot, einen ruhigen Alltag für die Familien und eine sichere Zukunft für ihre Kinder. Und heute verharrt die Bevölkerung wie in Schockstarre vor dem unsichtbaren Feind, der jederzeit zuschlagen kann.
Luz schreibt als Journalistin seit 23 Jahren die Geschichte ihrer Stadt auf, notiert jedes Verbrechen, jeden Mord, jede Vergewaltigung durch die Schergen der Drogenkartelle. Lorenia gründete eine Frauengruppe, die sich "las guerreras" nennt „die Kriegerinnen“.
Jeden Sonntag fahren sie auf ihren rosa lackierten Motorrädern in die Viertel der Ärmsten, verteilen Essen und helfen, wo sie nur können. Alma hat nach dem Mord an ihrem eigenen Sohn eine Hilfsorganisation von Psychologen aufgebaut, die den Familien von Opfern helfen, mit der Trauer umzugehen. Sonia, die jüngste unter ihnen mit ihren 25 Jahren, besingt in ihrer Rap-Gruppe « Weibliche Bataillone » das Schicksal der Frauen, die verschwunden sind im Krieg der Kartelle.






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