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25/05/04

Blick über den Weinglasrand

Zwei Sommeliers im Interview


Frankreich gilt als das Weinland schlechthin. Bordeaux-Weine sind weltweit sehr erfolgreich, und auch im Alltag scheinen Franzosen nur ungern auf einen guten Tropfen Wein zum Essen zu verzichten – in der Regel trinken sie Wein aus dem eigenen Land.

In Deutschland sieht das ganz anders aus: Jahrzehntelang war der Bierkonsum höher als der Verzehr von Wein; das hat sich erst vor wenigen Jahren geändert. Auch ist es in Deutschland durchaus üblich, Wein "solo" zu trinken, also nicht zum Essen, sondern ganz pur – für Franzosen eine undenkbare Vorstellung. Allmählich finden sich in Deutschlands Supermarktregalen immer mehr Weine, darunter auch viele Rebsorten aus dem Ausland. 24 Liter Wein und Schaumwein werden in Deutschland jährlich pro Kopf konsumiert – in Frankreich mehr als das Doppelte, nämlich ganze 57 Liter.

Wie kommt es, dass die Bedeutung von Wein in den zwei Nachbarländern so unterschiedlich ist? Wie beurteilen Franzosen deutschen Wein und was halten deutsche Weinkenner von französischen Tropfen? – Antworten darauf liefern zwei professionelle Weinliebhaber: Jean-Marc Zimmermann, Sommelier im Drei-Sterne-Restaurant Buerehiesel in Straßburg, und Christina Fischer, Sommelière und Restaurantbesitzerin (Fischers Wein- und Tafelfreuden, Köln) blicken über ihren Weinglasrand.

Hören oder lesen können Sie die Meinungen der beiden Sommeliers, wenn Sie auf die Navigationsleiste oben klicken.

Erstellt: 13-05-04
Letzte Änderung: 25-05-04