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Gift - unser tägliches Risiko

Der Themenabend zeigt zum einen die Gefährlichkeit gebräuchlicher Giftstoffe auf, präsentiert zum anderen aber auch Möglichkeiten, ein Leben ohne Gifte zu (...)

Gift - unser tägliches Risiko

28/06/12

Bisphenol A

Bisphenol A ist ein Xeno-Östrogen, das z. B. in Kunststoffen für Polykarbonat- und Babyflaschen verarbeitet wirde. Am 18. April 2008 wurde Bisphenol A in Kanada als „gefährliche Substanz“ eingestuft und verboten.
Seit 15. August 2008 erklärte die US-amerikanische Food & Drug Administration das Molekül jedoch als „unbedenklich für Erwachsene und Kinder“.

Hormonaktive Stoffe sind in unserem Alltag allgegenwärtig, sie befinden sich dort wo man sie nicht vermutet: Babyflaschen, Verpackungsmaterial, Konservendosen, usw.
Ausschnitt der Dokumentation "Männer vom Aussterben bedroht".




Bisphenol A in Babyflaschen - ALLUM - das Informationsangebot zu Allergie, Umwelt und Gesundheit, 2011
Bisphenol A ist Ausgangsstoff für einen höchst vielseitigen Kunststoff, das Polycarbonat.
Dieser Kunststoff begegnet uns in vielfältiger Weise im täglichen Leben, da er sehr gute Gebrauchseigenschaften (Durchsichtigkeit, gute Beständigkeit gegenüber Chemikalien und erhöhten Temperaturen) aufweist.
Das Interesse der Medien gilt besonders den aus Polycarbonat hergestellten Babyflaschen. Diese sind vom Gewicht her recht leicht, können vom Baby selbst gehalten werden und sie sind unzerbrechlich. Die Kritik bezieht sich auf die Freisetzung von Bisphenol A aus solchen Plastikflaschen.


Hormonelle Schadstoffe können zu Fettleibigkeit und Diabetes führen - Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), 2012
Die Belastung des Menschen durch synthetische Chemikalien wie Bisphenol A, Weichmacher oder Flammschutzmittel kann zu Fettleibigkeit und Diabetes führen.
Das ist das Ergebnis einer Studie der englischen Umweltorganisation ChemTrust, die der BUND am 20. März 2012 in Berlin – zeitgleich mit einer Ver­öffentlichung in London und Brüssel – vorstellte.


Kitas mit Bisphenol A belastet – Verbraucherschutzministerin Aigner muss Kinder endlich vor gefährlichen Chemikalien schützen - Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), 2012
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die gesundheitsschädliche Chemikalie Bisphenol A in Kindertagesstätten nachgewiesen. Das hormonell wirksame, bisher nur in Babyflaschen verbotene Bisphenol A (BPA), fand sich in 92 der 107 vom BUND untersuchten Staubproben aus Kitas. Im Durchschnitt waren die Kitas mit 4,4 Milligramm BPA pro Kilogramm Staub belastet.

Erstellt: 14-06-12
Letzte Änderung: 28-06-12