Aus der Ferne ähnelt der neue, moderne Hauptbahnhof fast einer gläsernen Kathedrale. Eine von Stahlseilen gestützte Glasfront bildet das Eingangsportal, welches rechts und links von zwei, die Ost-West-Halle überspannenden Bügelbauten eingerahmt wird. Dahinter liegt die gläserne, in Nord-Süd-Richtung verlaufende Bahnhofshalle, die von der ebenfalls gläsernen Ost-West-Halle gekreuzt wird. Schon bald nach der deutschen Wiedervereinigung im Jahre 1989 wurde erstmals die Idee einer neuen Verkehrskonzeption für Berlin hervorgerufen, um sich an die neuen Dimensionen der Stadt anzupassen. Den 1993 ausgeschriebenen Wettbewerb für das Projekt Lehrter Bahnhof / Hauptbahnhof gewann das Hamburger Architektenbüro von Gerkan, Marg & Partner. Der erste Grundstein wurde 1998 gelegt und heute, acht Jahre später, pünktlich zur Fußball-Weltmeisterschaft, eröffnet der neue Bahnhof mit Glanz und Gloria.
Ein Knotenpunkt im zusammenwachsenden Europa
Der neue Berliner Hauptbahnhof ist sicherlich Zeichen eines vereinten Deutschlands, er ist aber vor allem ein Konzept, welches Berlin seinen Status als Kultur- und Hauptstadt Europas wiedergeben kann. Nach Schätzungen der Deutschen Bahn AG werden rund 1.100 Züge pro Tag hier einfahren, 300.000 Reisende täglich ein- und ausreisen und bis zum Jahr 2010 wird allein im Fernverkehr die Zahl der Reisenden auf jährlich mehr als 19 Millionen geschätzt. In diesem Sinne soll der neue Hauptbahnhof einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt in einem Netz darstellen, welches zur Mobilität in Europa beitragen wird.
Bleibt nur noch eine gute Reise zu wünschen, und eine gute Ankunft im neuen Berliner Hauptbahnhof. Folgen Sie den Schildern, der Ausgang Nord führt Sie zum Europaplatz !
Julia Neugebauer






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Am 30. Mai beginnt die grüne Woche (bis zum 2. Juni), eine Initiative der europäischen Komission, mit dem Ziel die europäischen Bürgerinnen und Bürger auf die Umweltprobleme aufmerksam zu machen. Das Motto für 2006 lautet „Biodiversität ist Leben”.
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