Am Mittwoch wurde bekanntgegeben, dass der Oberste Gerichtshof Mexikos die vorzeitige Entlassung der Französin Florence Cassez ablehnt. Die junge Frau war im Dezember 2005 in Mexiko festgenommen, wegen Beihilfe zur Entführung angeklagt und zu 60 Jahren Gefängnis verurteilt worden.
Der Fall, der nach einem Streit über die Auslieferung der Gefangenen zu einer Staatsaffäre zwischen Frankreich und Mexiko führte, wird in Frankreich mit großer Anteilnahme verfolgt.
Behindert der Medienrummel die Justiz? Darüber diskutiert Elisabeth Quin heute Abend mit dem Regisseur, Schauspieler und Sänger Charles Berling.
Ebenfalls zu Gast ist der Mediensoziologe Jean-Marie Charon. Für 28’ analysiert er die Vor-und Nachteile, wenn Häftlinge ins Licht der Öffentlichkeit rücken.
„Zeit im Wandel“ blickt auf einen vergleichbaren Fall aus dem Jahr 1898, als der jüdische Offizier Albert Dreyfus wegen angeblichen Landesverrats angeklagt wurde.
Auch Eva Bester hat für uns ein Beispiel eines bekannten Häftlings aufgespürt, welches in den Medien breitgetreten wurde: Unsere Literaturexpertin schildert uns das Schicksal von William „Billy“ Hayes’, welches in „Midnight Express“ aufgegriffen wurde.
Wie greifen Medien in tagesaktuelle Ereignisse ein? Eine Antwort auf diese Frage gibt uns Thomas Schlesser, der uns das Buch « Schmock ou le triomphe du journalisme » des französischen Philosophen Jacques Bouveresse vorstellt.
Christophe Galfard schildert, wie vor rund 65 Millionen Jahren ein Meteorit in die Erdatmosphäre eintrat und so dramatische Konsequenzen auf die Evolution hatte…






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