
- Am Sonntag, 13. Juni 2010 um 13.00 Uhr

Ein Auszug aus dem Film
Der Film
Mit verblüffendem Geschick zwingt Axel Pahlavi die Malerei in den Dienst seiner Vorstellungskraft und verleiht so seiner Aussage eine neuartige Dynamik. Obwohl der Künstler sehr unterschiedliche Wege beschritten hat, versteht er sich in erster Linie als Maler. Eingehend hat er sich mit großen Meistern wie Grünewald, Rembrandt, Franz Hals, Tintoretto, Goya, Dalí, Bacon und Baselitz auseinandergesetzt. Das traditionelle Rüstzeug seiner Kunst eignete er sich in Bulgarien an.
Axel Pahlavi kommentiert seine Arbeit mit folgenden Worten: „Ich habe den Eindruck, dass wir gerade auf dem besten Wege sind, uns aus dem Kerker einer Ästhetik zu befreien, die fast zur Ideologie geworden ist. Es scheint paradox, dass uns gerade die magische Kraft der Illusion dabei helfen soll, bestimmte noch kaum erforschte Wahrheiten in uns und in unserer Geschichte wiederzuentdecken. Wir leben in einer Gesellschaft, die alles in Zweifel zieht. Wir kommen uns vor wie Marionetten ohne eigenes Ziel. Und doch spüre ich um mich herum und auch tief im Inneren so etwas wie eine wiederaufkeimende Hoffnung, und ich finde es einzigartig, dass ich heute mit Hilfe eines absolut ursprünglichen Mediums Dinge darstellen kann, die noch in der Zukunft liegen.”
Joëlle Oosterlincks Porträt für die Reihe „Künstler hautnah” zeigt einen sympathischen Mann, der stark von der Rockkultur beeinflusst ist und seine eigene Frau so sehr liebt und verehrt, dass er sie immer wieder in seinen Gemälden verewigt. Joëlle Oosterlinck filmt Axel Pahlavi im privaten Umfeld und im Kreis seiner Freunde in Berlin, wo er schon seit mehreren Jahren lebt. Der Zuschauer wohnt der Entstehung eines der eindrucksvollen Bilder des Malers bei, das schließlich in der Gruppenausstellung „Sic Transit Gloria Mundi” in der Pariser Galerie Eva Hober präsentiert wird.
Sie kommen zu Wort:
• Eva Hober, Galerist
• Richard Leydier, Chefredakteur Art Press
• Jérémie Martino, Künstler
Axel Pahlavi dementiert weiterhin das Gerücht, der Enkel des letzten iranischen Schahs zu sein.







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