Die Reportage sehen (real video - 3mn36)
Er ist in Westfalen geboren und zog vor zwölf Jahren nach Leipzig eigentlich nur, weil dort die Mieten so günstig sind. Doch er besuchte dort die berühmte Kunsthochschule und gilt nun als deren Exportschlager schlechthin. Nachdem kein Geringerer als David Hockney den 32jährigen Maler unter seine Fittiche nahm und im Rahmen eines Mentorenprogramms eine Zeitlang betreute, gab es keinen Halten mehr für den jungen Maler. Bilder, die noch ein Jahr zuvor für viertausend Euro zu kaufen waren, wurden plötzlich bei internationalen Auktionen für 300.000 Euro versteigert!
Das gab´s noch nie! Seither verzwanzigfachte sich der Verkaufspreis und Matthias Weischer hat sich nun in seinem Atelier eingeschlossen, wo er sich ein Jahr lang Zeit lassen wird, zwanzig neue Bilder zu malen.
Sein Atelier befindet sich in einer ehemaligen Baumwollspinnerei in Leipzig. Sein Thema sind "Räume". Dekorative Interieurs, eher dunkel gehalten und geheimnisvoll. Seine Bilder brauchen viel Zeit. Pro Jahr malt er ca. zwanzig. Immer an mehreren gleichzeitig.
In seinem Atelier gibt es hauptsächlich Leinwände, aber in einer Ecke finden sich auch Zeichnungen, ganz untypisch für Matthias Weischer: Portraits von Menschen statt Raumansichten. In seinen Bildern sind Personen normalerweise nur als Schemen und Andeutungen zu erkennen. Matthias Weischer geht es vor allem um die Komposition, die Raumaufteilung und Bildgestaltung, deren Ausgewogenheit er über einen Spiegel überprüft. Matthias Weischer geht täglich in sein Atelier. Auch samstags und sonntags. Er lebt nicht nur von seinen Bildern, er lebt mit ihnen.
- Links
>> Arbeiten und zusätzliche Informationen über Matthias Weischner auf der Internetseite der Saatchi-Gallery
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ARTE Kultur
Von Montag bis Samstag um 20.00






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