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ARTE Bücherfest

Gespräche mit prominenten Schriftstellern, das Beste aus der KrimiWelt und jungen Szene der Slammer, Neues aus Finnland und vieles mehr...

> Ausgezeichnet!

ARTE Bücherfest

Gespräche mit prominenten Schriftstellern, das Beste aus der KrimiWelt und jungen Szene der Slammer, Neues aus Finnland und vieles mehr...

ARTE Bücherfest

ARTE Bücherfest - 26/05/14

Ausgezeichnet!

Zum Auftakt der Buchmesse ging der Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung an György Dalos. Und am 18.3.2010 war es um 16.00 Uhr nochmals spannend, als der Preis der Leipziger Buchmesse in drei Kategorien (Belletristik, Sachbuch Übersetzung) verliehen wurde.

Herzlichen Glückwunsch! Die Preisträger stehen fest


Die Preise gehen in diesem Jahr an Ullrich Raulff (Sachbuch), Ulrich Blumenbach (Übersetzung) und Georg Klein (Belletristik). Die umstrittene Autorin Helene Hegemann ("Axolotl Roadkill") ging leer aus.



Die Jury entschied sich in der Kategorie Belletristik für den „Roman unserer Kindheit“ von Georg Klein. Klein, der 1953 in Augsburg geboren wurde, erzählt in dem Buch von einer Jugend in den Sechzigerjahren am Rand einer süddeutschen Stadt, dabei treten "allerlei Gespenster der Vergangenheit auf". Die Jury bewunderte wie "das präzise Zeitgeschichtliche umkippt ins Fantastische."

  • Georg Klein: Roman unserer Kindheit
    Gefährlich ist die Lektüre von Georg Kleins Büchern wirklich. Man gerät lesend in Situationen, aus denen sich zu befreien der Erinnerung lange nicht gelingt. Findet sich in Räumen wieder, die am Ende eines verworrenen Traumes zu liegen scheinen. Lebt Lesestunden lang mit Figuren, die so bizarr menschlich sind, wie das Leben selbst.
    Eine Rezension von Thomas Böhm (Literaturhaus Köln)

In der Kategorie Sachbuch ging die Auszeichnung an Ullrich Raulffs Buch „Kreis ohne Meister“, in dem der Historiker und Direktor des Deutschen Literaturarchivs in Marbach das Schicksal des George-Kreises nach dem Tod Stefan Georges schildert.


In der Kategorie Übersetzung zeichnete die Jury Ulrich Blumenbach aus für seine Übertragung des Romans „Unendlicher Spaß" des 2008 verstorbenen US-Schriftstellers David Foster Wallace. Fünf Jahre hatte Blumenbach dafür gebraucht, die rund 1500 Seiten des im Original bereits 1996 erschienenen Hauptwerks dieses sprachbesessenen Autors ins Deutsche zu übertragen. Wallace hatte nicht nur ein Faible für verschachtelte Satzkonstruktionen, sondern auch eine Vorliebe für seltene in keinem Wörterbuch zu findende Fachwörter.

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Zum Start der Leipziger Bücherschau erhielt der Historiker und Publizist György Dalos den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung vor allem für sein Buch "Der Vorhang geht auf. Das Ende der Diktaturen in Osteuropa"

  • György Dalos schreibt für ARTE im

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Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse waren in der Belletristik außerdem:

Jan Faktor ("Georgs Sorgen um die Vergangenheit"),
  • Jan Faktor
    können Sie am ARTE-Stand kennenlernen bei der Veranstaltung 'Deutsch-tschechische „Literatouren“ ': Autor und Redakteur Jan Kuhlbrodt spricht mit Grenzgänger Jan Faktor am Messestand von ARTE in der Glashalle am 20.3.2010 um 12.00 Uhr
    Die Veranstaltung hören

Helene Hegemann ("Axolotl Roadkill")

Lutz Seiler ("Zeitwaage")

  • Die Figuren in seinem Erzählungsband„Die Zeitwaage“ sind verloren für das Leben der Anderen. Sie scheinen mehr als andere zu sehen und zu hören. Aber sie bleiben damit allein, unerlöst. Bis etwas geschieht. Und es geschieht immer etwas...
    Eine Rezension von Jörg Plath

Anne Weber ("Luft und Liebe")

  • Von der großen Liebe mit Anfang 40 erzählt Anne Webers Roman „Luft und Liebe“. Als das Ende mit Schrecken naht, erweist sie sich als Erzählerin, purzelt die Erzählerin aus dem Liebesmärchen in den Groschenroman, den Sittenroman, den Kriminalroman und noch einiges mehr. Eine Rezension von Jörg Plath

In der Kategorie Sachbuch wurden außer Ulrich Rauff folgende Autoren nominiert:

Michael Hampe ("Das vollkommene Leben"),
Frank Schirrmacher ("Payback"),
Wolfgang Ulrich ("Raffinierte Kunst")
Steffen Martus ("Die Brüder Grimm")
Frank Schirrmacher ("Payback")


  • Sehen Sie hier einen Beitrag über FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher, der in seinem Buch Fluch und Segen des Informationszeitalters beschreibt. ARTE Journal hat ihn getroffen.
    Frank Schirrmacher

In der Kategorie Übersetzung hießen die Kandidaten:
Ulrich Blumenbach, Christian Hansen, Grete Osterwald, Rosemarie Tietze und Hubert Witt.






Erstellt: 23-02-10
Letzte Änderung: 26-05-14