„Ich male Andeutungen und erinnere an das, was wir gesehen haben“, sagt der ehemalige Richter-Meisterschüler und Absolvent der Düsseldorfer Kunstakademie über die Erinnerungsfunktion seiner Kunst.
Auf den Gemälden des 1969 in Göttingen geborenen und heute in Mülheim an der Ruhr lebenden Matthias Meyer fließen Farben und Wirklichkeit, Vorder-, Hinter- und Untergrund, das Figurative und das Abstrakte ineinander.
Ölfarben und Lösungsmittel rinnen die Leinwand hinunter, das Bild entwickelt ein Eigenleben. Bevorzugtes Genre: das Naturbild. Seine Vorbilder: Turner, Breughel, Monet, Munch, Doig und Gerhard Richter natürlich.
Seine Technik: nach Fotos fertigt Meyer farbige Acrylskizzen des Motivs an, das er dann mit Farbe, ohne Vorzeichnungen und Rasteraufteilungen, direkt auf die Leinwand bringt. Es ist der Gestus des Skizzenhaften, der allen seinen Werken innewohnt und die Treue zum Motiv.
Vor allem Motive aus der Natur. Meyer lässt sich von seinen Bildern leiten, die zuweilen ins Zeitlos-Phantastische und Rätselhafte abgleiten und auf denen Figuren als schmale Schatten durch die Bilder schweben und sie vibrieren lassen.
Link zur offiziellen Website des Malers:www.meyer-matthias.deLinks zu weiteren Bildern von Matthias Meyer:www.andreasbinder.dewww.wilmatolksdorf.de