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Morning: Good (Real Audio, 40")
Not A Dream (Real Audio, 40")
Just Now, Var. III (Real Audio, 40")Bereits in jungen Jahren erhält Anat Fort klassischen Klavierunterricht, sie fängt früh an zu komponieren und allmählich wächst ihr Interesse für Improvisation. Schließlich entschließt sich die israelische Pianistin in die USA zu gehen, um in New Jersey Jazz zu studieren. „Die Uni war gut, aber nicht perfekt. Ich hatte bei Lehrern wie Rufus Reid und Harold Mabern studiert, war aber von freieren, von europäischen und weltmusikalischen Klängen angetan, nicht zuletzt von ECM-Musik.“
Denn zu ihren prägendsten musikalischen Inspirationsquellen gehört auch heute noch die Musik von Bill Evans und Keith Jarrett. Daher rührt auch ihr größter Wunsch, auf dem ECM-Label ein Album zu veröffentlichen sowie mit dem langjährigen Partner der beiden Pianisten zu spielen, der lebenden Schlagzeuglegende Paul Motian. Als die junge Absolventin in der alternativen Jazzszene New Yorks auf den Bassisten Ed Schuller trifft, kommt der Stein plötzlich ins Rollen. Forts Kompositionen überzeugen Schuller sofort und er erklärt sich bereit, mit ihr ins Studio zu gehen. Durch ihn entsteht der Kontakt zu dem Klarinettisten Perry Robinson und da sie bereits mit Motian in wechselnden Besetzungen gespielt hatten, gesellt sich der Schlagzeuger schließlich auch dazu.
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Anat Fort ist mit „A Long Story“ ein äußerst bemerkenswertes internationales Debüt gelungen. Beim Hören vergisst man sofort, dass hier zwei Musikergenerationen aufeinandertreffen, eine „Debütantin“ und drei alte Hasen, so gleichwertig und synergetisch harmonieren sie in ihrem Spiel. Es ist als ob es Anat Fort bereits in jungen Jahren intuitiv gespürt hatte, dass zwischen ihr und Robinson, Weller und Motian eine sehr außergewöhnliche musikalische Verbundenheit besteht.
Matthias Schneider







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