Die Reportage sehen
Sonja wird von zwei Männern gespielt. In dem Stück geht es aber um ein junges Mädchen, das ein wenig dumm, ein wenig hässlich und sehr einsam ist und von ihrer bösartigen Freundin schlecht behandelt wird. Die männlichen Schauspieler unterstreichen, dass es auch ein Abend über den Unterschied zwischen Sein und Schein ist. Ein Thema, das Hermanis in "Sonja" vor allem gestisch umsetzt.Alvis Hermanis: "Auch Sonja ist ein Stück, das ohne Dialoge funktioniert. Diese Vorliebe von mir kommt daher, dass ich beobachtet habe, dass alte Leute nicht mehr viel sprechen: Sie wissen,was die immer seufzen: Alles ist schon gesagt: Und junge Leute trauen den Worten auch nicht unbedingt. Nur kleine Kinder und Pragmatiker lieben es zu plappern."
Während „Sonja" und die anderen hochgelobten Inszenierungen von Hermanis in diesem Sommer durch die großen europäischen Theaterfestivals ziehen probt er bereits eine neue Produktion. Es ist in der Aufbruchsstimung im Riga der Sechziger Jahre angesiedelt. Der Titel : „The Sound of Silence" nach einem Song von Simon and Garfunkel, die Hermanis schätzt.
AufführungenSonja
von Alvis Hermanis
Mit: Gundars Āboliņš, Jevgeņijs Isajevs
Bei den Wiener Festwochen
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The Icevon Alvis Hermanis / New Riga Theatre
vom 18. bis zum 22. Mai 2007
beim Kunstenfestivaldesarts in Brüssel
>> Website des Festivals
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Long Life
von Alvis Hermanis
vom 11. bis zum 20. Mai 2007
beim 15. Internationales Figurentheater-Festival - Erlangen
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