So wie die Ferien eine Atempause von der Arbeit sind, ist das Glück nur eine Auszeit von der Verzweiflung: Man muss glücklich sein, weil das Leben eine Qual ist. Die Voraussetzung für Glück ist das ihm vorangehende Leid. Aber was wäre, wenn wir immer glücklich wären? Würden wir nach Glück streben, wenn wir uns an unserer Existenz freuen könnten, statt an ihr zu leiden?

Dokumentationsreihe, Frankreich 2010,
ARTE F,
Regie: Philippe Truffault

Der Gast: Matthieu Ricard
Matthieu Ricard ist der Sohn des Philosophen, Essayisten und Journalisten Jean-François Revel und der Malerin Yahne Le Toumelin. Er ist buddhistischer Mönch und lebt und arbeitet als Fotograf und Autor im Himalaya. Seit 40 Jahren fotografiert er die spirituellen Meister, das Klosterleben sowie Kunst und Landschaften von Tibet, Bhutan und Nepal.
Seit 2000 gehört er außerdem dem Mind and Life Institute an, das Begegnungen zwischen Wissenschaftlern und Buddhisten fördert. Er wirkt an den Forschungsprogrammen der Universitäten von Madison-Wisconsin, Princeton, Berkeley und Zürich zur Untersuchung der Langzeitwirkung von geistigem Training auf die Hirnfunktionen mit.
In der Sendung zitierte Literatur:
Arthur Schopenhauer
Über die Grundlage der Moral
Meiner Verlag
Arthur Schopenhauer
Die Welt als Wille und Vorstellung
(Ergänzungen zum vierten Buch)
Dtv Verlag
Henri Bergson
Die beiden Quellen der Moral und Religion
Übersetzung Eugen Lerch
Fischer Verlag
Richard Dawkins
Das egoistische Gen
Übersetzung Karin de Sousa Ferreira
Spektrum Akademischer Verlag
Jean Jaques Rousseau
Émile oder über die Erziehung
Übersetzung Ludwig Schmidts
UTB Schöningh Verlag
Marcel Proust
Die wiedergefundene Zeit
(Auf der Suche nach der verlorenen Zeit, Bd. 7)
Übersetzung Eva Rechel-Mertens
Shurkamp Verlag
Baruch de Spinoza
Die Ethik
Übersetzung Jakob Stern
Reclam Verlag
Louis-Ferdinand Céline
Reise ans Ende der Nacht
Übersetzung Hinrich Schmidt-Henkel
rororo





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