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09/02/12

Alles Nana? Warum sich ein zweiter Blick auf Niki de Saint-Phalle lohnt

Samstag, 11. Februar 2012, um 17.20 Uhr (WH am 13. Februar um 23.40 Uhr)


Niki schoss scharf: Sie schoss 1961 mit einer Flinte auf Farbbeutel, meinte aber ihren Vater, ihre Liebhaber, Männer im Allgemeinen. Das sagte sie selbst. Dabei liebte sie angeblich Männer, das behauptet heute zumindest ihre Tochter.

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Was ist richtig? Wer war diese Künstlerin, die später mit ihren "Nanas", riesengroßen bunten Frauenfiguren, weltberühmt wurde? Begonnen hatte die Französin als Model adeliger Abstammung, wurde später nicht Muse, sondern Hauptdarstellerin in der Welt der Kunst. Ihre „Nanas“ stehen heute auf der ganzen Welt und wirken wie überdimensionales Spielzeug einer kindlich träumenden Künstlerin. Ihre frühen „Schießbilder“ hingegen sind heute fast vergessen.

Niki de Saint-Phalle (1930-2002) hatte sie zu einer Zeit geschaffen, als Frauen in der Kunstszene kaum präsent waren. Und auch schon davor malte sie außerordentliche Bilder, schuf Collagen, Skulpturen. Eine Retrospektive in Brühl will jetzt an eine der prominentesten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts, die vor zehn Jahren starb, erinnern. Eine Gelegenheit, dieser widersprüchlichen Künstlerin auf die Spur zu kommen, ihrer Zeit vor den „Nanas“, und somit einem spektakulären Leben zwischen Männerhass, Selbstinszenierung und Spieltrieb.

Homepage der Künstlerin Niki de Seint Phalle :
www.nikidesaintphalle.com

Homepage des Max Ernst Museum :
www.maxernstmuseum.lvr.de



Autor: Stefanie Appel

Erstellt: 07-02-12
Letzte Änderung: 09-02-12


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