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Buch- und KrimiWelt

Am 17. März 2011 feiert Siegfried Lenz seinen 85. Geburtstag: ARTE gratuliert mit einem Schwerpunkt. Kommen Sie mit auf Entdeckungstour!

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Am 17. März 2011 feiert Siegfried Lenz seinen 85. Geburtstag: ARTE gratuliert mit einem Schwerpunkt. Kommen Sie mit auf Entdeckungstour!

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07/11/13

Alle Rezensionen von M-O



Matthias Machnig und Joachim Raschke (Hg.): Wohin steuert Deutschland?
Das Buch zur Bundestagswahl 2009 der Herausgeber Matthias Machnig und Joachim Raschke liefert 32 interessante und zum Teil brillante Analysen der deutschen Parteienlandschaft aus der Feder von 32 Experten aus Politik,Wissenschaft und Medien.
Rezension von Ariane Thomalla am 25.6.2009

Stuart MacBride: Blinde Zeugen
Eine neue Stimme im europäischen Krimikonzert: Stuart MacBride, einer der witzigsten Köpfe der aktuellen Kriminalliteratur. Seine Romane aus Aberdeen um Sergeant Logan McRae zeigen die Welt als unreparierbares Chaos.
Eine Rezension von Tobias Gohlis am 10.11.2010

Stuart MacBride: Die Stunde des Mörders
Aberdeen: Der Mörder vernagelt die Türen und verbrennt die Hausbewohner. Einem unbotmäßigen Journalisten werden die Schreibfinger gekappt. DS Logan McRae ist schlau, aber zu weich für den Machtkampf unter schottischen Bullen.
Rezension von Tobias Gohlis am 12.7.2007

Golo Mann: Briefe 1932-1992
Golo Mann war eine singuläre Erscheinung des 20. Jahrhundert in Deutschland. Der jetzt erschiene Briefband ist ein Glücksfall.
Rezension von Ariane Thomalla am 28.12.2006

Shariar Mandanipur: Eine iranische Liebesgeschichte zensieren
Der Roman „Eine iranische Liebesgeschichte zensieren“ ist ein seltener Glücksfall. Der Autor vollbringt das Meisterstück, die bedrückende Gegenwart seines Heimatlandes mit köstlichem Humor zu verzaubern.
Eine Rezension von Kurt Scharf am 4.3.2010

Dominique Manotti: Letzte Schicht
Die französische Autorin Dominique Manotti betritt in ihren Krimis ungewöhnliches Gelände. Ihr erster Roman „Hartes Pflaster“ spielte unter arabischen Illegalen in Paris während eines Streiks gegen ihre unzumutbaren Lebensbedingungen. Ihr neuer Roman „Letzte Schicht“ setzt ebenfalls mit einem Streik ein. Manotti hat sich das soziale Schlachtfeld der Arbeitswelt zum Tatort erkoren.

Petros Markaris: Der Großaktionär
Athen/Kreta: Terror überall. Vor Kreta kapern rechte Terroristen eine Fähre mit Kommissar Charitos’ Tochter, in Athen werden Werbeleute in Serie umgenietet. „Keine TV-Werbung mehr“ fordert ein Erpresser. Charitos zum Vierten: witzig, renitent, satirisch.
Rezension von Tobias Gohlis am 10.5.2007

Petros Markaris: Wiederholungstäter
Petros Markaris ist der wichtigste Krimiautor Griechenlands. In dem autobiographischen Essay „Wiederholungstäter“ gibt er Auskunft über seinen Werdegang und seine Sicht der Welt.
Eine Rezension von Tobias Gohlis am 11.12.2008

Liza Marklund
Krimitipps von Wilfried Hauke am 16.9.2004

Ralf-Peter Märtin: Die Varusschlacht. Rom und die Germanen
„Hermann der Cherusker“ - zum urdeutschen Nationalhelden stilisiert - war ein hoher römischer Militär und Adliger - und ein Verräter - und auch sonst war fast alles anders als es bisher überliefert wurde. 2000 Jahre nach der Varusschlacht hat Ralf-Peter Märtin ein faszinierendes Buch über Römer und Germanen geschrieben.
Eine Rezension von Tobias Gohlis am 5.2.2008

Leila Marouane
Schreiben in der Sprache des anderen?
Der Germanist Michael Hofmann informiert in einem Interview über neueste Trends in der deutsch-türkischen Literatur und die Übersetzerin Regina Keil-Sagawe stellt zwei frankophone Autoren des Maghreb vor: Abdelwahab Meddeb und Leila Marouane.
Artikel am 16.3.2005

Lebogang Mashile: Töchter von morgen
Spoken Word Poetin Lebogang Mashile, 1979 in Südafrika geboren, betrat in 2005 mit der CD Lebo Mashile Live! den südafrikanischen Literaturmarkt. Für ihren im selben Jahr erschienenen Gedichtband In a Ribbon of Rhythm erhielt Mashile 2006 als bis dahin jüngste Autorin den NOMA-Award, den wichtigsten afrikanischen Literaturpreis.
Ein Interview geführt von Manfred Loimeier, erschienen am 7.7.2010

Eva Menasse: Vienna
Der überzeugende Romanerstling der FAZ-Journalistin Eva Menasse, der jetzt auch für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert ist. Rezension von Peter Mohr am 10.3.2005

Abdelwahab Meddeb
Schreiben in der Sprache des anderen?
Der Germanist Michael Hofmann informiert in einem Interview über neueste Trends in der deutsch-türkischen Literatur und die Übersetzerin Regina Keil-Sagawe stellt zwei frankophone Autoren des Maghreb vor: Abdelwahab Meddeb und Leila Marouane.
Artikel am 16.3.2005

Abdelwahab Meddeb: Zwischen Europa und Islam. 115 Gegenpredigten
Der französisch-tunesische Autor, Lyriker und Gelehrte, hat sein mutiges Buch von 2002, „Die Krankheit des Islam“, fortgeschrieben - mit 115 Essays, die in ihrem persönlichen und literarischen Ton und ihrer Reaktion auf aktuelle Ereignisse an Montaigne erinnern. „Gegenpredigten“ gegen den „lebensfeindlichen Geist“ des religiösen Fundamentalismus.
Rezension von Ariane Thomalla am 25.10.2007

Mischa Meier (Hrsg.): Pest. Die Geschichte eines Menschheitstraumas
Erstmals beschreiben prominente Historiker die großen Pestepidemien der Weltgeschichte von den frühen Hochkulturen bis zum 21. Jahrhundert. Dabei verstehen sie ›Pest‹ auch als Chiffre für eine Vielzahl von bedrohlichen Krankheiten. Zugleich fragen die Autoren nach den jeweiligen Reaktionen der Menschen auf große Seuchen und untersuchen die politischen Wirkungen eines Menschheitstraumas. Rezension von Peter Wien 27.10.2005

Linda Melvern: Ruanda
Bestandsaufnahme des Völkermordes in Ruanda.
Rezension von Peter Wien am 22.4.2004

Arwed Messmer: Anonyme Mitte Berlin
Die Zahl der Berlin-Fotobände ist Legion. Dieser hier ist einzigartig. Arwed Messmer hat die Mitte Berlins so fotografiert, wie sie immer wieder aussieht, aber noch niemals gezeigt worden ist: als „Anonyme Mitte“.

Clemens Meyer: Als wir träumten
Clemens Meyer ist ein bemerkenswertes Debüt gelungen - mit Erinnerungen an die Wendezeit aus der Perspektive eines ostdeutschen Underdogs.
Rezension von Kai Sina am 19.5.2006

Henri Michaux: Wer ich war
Henri Michaux und die Geburt des Schreibens. Für den Autor war Schreiben die Extremform der „Erkenntnisse durch Abgründe“, ein enormes Risiko, von einem Augenblick zum anderen sein Heim zu verlieren, sich niemals wieder bei sich zuhause zu fühlen.
Rezension von Christine Lecerf am 1.3.2006

Pierre Michon: Leben der kleinen Toten
Ein Kultbuch in Frankreich.
Rezension von Christine Lecerf am 9.5.2004

Andrew Miller: Die Optimisten
Ein Massaker in Ruanda hat den Fotografen Clem Glass aus der Bahn geworfen. Traumatisiert sucht er einen Weg zurück in die Welt.
Rezension von Jörg Plath am 21.6.2007

Rex Miller: Fettsack
Chicago: Er stinkt. Er frisst Menschenherzen, haust in der Kloake und ahnt jede Gefahr. „Fettsack“ Bunkowski, 500 Pfund, ist der Überkannibale unter den Serienkillern...
Rezension von Tobias Gohlis am 10.7.2008

Patrick Modiano: Ein Stammbaum
Nach vierzig Jahren imaginärer Herkunftserforschung legt Patrick Modiano die Karten auf den Tisch und beendet ein Leben, das das Seine nicht war. Ein aufrüttelndes Buch.
Rezension von Christine Lecerf am 26.7.2007

Manuel Vázquez Montalbán: "Undercover in Madrid"
Krimi und Panoptikum der spanischen Gesellschaft zugleich
Rezension von Rebeca Castellano Alonso am 8.7.2004

Stéphane Mosès: Momentaufnahmen
Ein literarisches Meisterwerk des großen jüdischen Denkers Stéphane Mosès und unermüdlichen Brückenbauers zur deutschen Philosophie und Literatur:
"Momentaufnahmen" zeichnet den von Brüchen bestimmten Lebensweg aller Juden im Exil nach, ein Weg der Irrungen, mit auslaufenden Schiffen, fahrenden Zügen und langen Märschen mit dem Koffer in der Hand als Wegmarken. Doch das besondere am Exil des Stéphane Mosès ist, dass es ihn nicht nach Paris, London oder Hollywood führt, sondern an die Tore der Wüste.
Rezension von Christine Lecerf am 1.12.2010


Herta Müller: Atemschaukel
Der Krieg ist noch nicht zu Ende im Januar 1945, da verlangt die Sowjetunion von Rumänien die Auslieferung aller Deutschen zwischen 17 und 45 Jahren. Sie sollen das zerstörte Land wiederaufbauen. Tausende deutschstämmiger Rumänen werden deportiert. Von ihrem Schicksal erzählt Herta Müller, die Literaturnobelpreisträgerin des Jahres 2009, in „Atemschaukel“.
Eine Rezension von Jörg Plath am 27.10.2009

Herta Müller: Cristina und ihre Attrappe
Der Geheimdienst Ceausescus, die Securitate, ist nie wirklich aufgelöst worden und noch heute wird die Nobelpreisträgerin Herta Müller beschattet, wenn sie nach Rumänien fährt. In einem Essay schildert sie ihre Erfahrungen mit der Securitate.
Eine Rezension von Ariane Thomalla am 3.12.2009

Murathan Mungan: Tschador
Ein junger Mann kehrt ängstlich in sein Heimatland zurück, das die „Soldaten des Islam“ beherrschen. Er sucht nach seiner Familie und seiner Freundin. Doch Frauen müssen Burka tragen. Der Heimkehrer bemerkt, wie ihm mit den unsichtbar gewordenen Frauen ein Teil der Welt entschwindet. Eine poetische Parabel aus der Türkei über die Verhüllung der Frau.
Rezension von Jörg Plath am 15.10.2008





Reggie Nadelson: Kalter Verrat
Der 11. September 2001 war für Reggie Nadelson der Tag der Wahrheit. Zuvor hatte sich die Journalistin und Dokumentarfilmerin um ihren Helden Artie Cohen schon ein ansehnliches Repertoire von drei Krimis erschrieben. Doch nach dem 11. September reorganisierte sie ihr Projekt neu: Seitdem schreibt sie über New York im Trauma. Eine Rezension von Tobias Gohlis am 9.7.2009

Marie N'Diaye: Drei starke Frauen
Frankreich und der Senegal sind die Schauplätze eines Romans, in dem Marie NDiaye den Erniedrigten Freiheit und Würde zurückgibt.
Eine Rezension von Christine Lecerf am 3.6.2010

Marie N’Diaye: Rosie Carpe
Die Schriftstellerin ist in der französischen Literatur eine sehr eigenwillige Gestalt. Christine Lecerf stellt die Autorin und Rosie Carpe, ihren siebten Roman, für den sie 2001 den Prix Femina bekam, vor. Rezension am 3.3.2005

Håkan Nesser: Die Schatten und der Regen
Viktor Vinblad ist in seine kleine Heimatstadt in Nordschweden zurückgekehrt. Vor 30 Jahren wurde Sara erschlagen. Drei Menschen versuchen herauszufinden, was damals tatsächlich geschah. Spannende, komplex erzählte Geschichte um Wahrheit, Schuld und Vorurteil.
Rezension von Tobias Gohlis am 12.01.2006

Irène Némirovsky: Suite française
Ein großer Roman und ein erschütterndes historisches Zeitzeugnis
Rezension von Christine Lecerf am 1.12.2005

Paul Nizon in Paris: Das kleine irdische Glück
Mit 43 Jahren verließ der Schweizer seine Familie und die gesicherte Karriere als Kunstkritiker in der Schweiz, um sich für ein Künstlerleben in Paris zu entscheiden. Christine Lecerf hat den Schriftsteller, der gerade seinen neuesten Roman "Das Fell der Forelle" beendet, getroffen. Interview im Februar 2005

Paul Nolte: Riskante Moderne
Wer ist dieser Paul Nolte? Ein Guru für eine irritierte Gesellschaft? Auf jeden Fall will er die Gesellschaft in Bewegung setzen und verabschiedet sich damit von der Rolle des Historikers. Eine Rezension von Peter Wien am 23.03.2006

Malla Nunn: Ein schöner Ort zu sterben
Ein wirklich guter Krimi erzählt immer mehr als nur von einem Kriminalfall. Krimileser wollen mehr erfahren von dieser Welt, leider hat sich aus diesem legitimen Interesse die teilweise unsägliche Regionalkrimi-Sparte entwickelt. Bei der Südafrikanerin Malla Nunn ist das alles anders, mit ihr hat der renommierte Deon Meyer eine veritable Kollegin bekommen.
Eine Rezension von Eva Massingue am 4.2.2010




Richard Obermayr: Das Fenster
Die Mutter hat sich getötet, und dem Sohn scheint es, als habe er alles verloren.
In Richard Obermayrs Roman „Das Fenster“ besichtigt er sein eigenes Leben wie ein fremdes.
Rezension von Jörg Plath am 20.8.2010

Guillermo Orsi: Im Morgengrauen
Zwei Krisenjahre des vergangenen Jahrhunderts sind den Argentiniern in unauslöschlicher Erinnerung.
Kein Wunder, dass diese beiden Daten in der Kriminalliteratur immer wieder eine Rolle spielen. Jetzt sind zwei Kriminalromane neu auf dem Markt, die dies aus unterschiedlichen Perspektiven spiegeln: "Die Donnerstagswitwen" von Claudia Pineiro und "Im Morgengrauen" von Guillermo Orsi
Rezension von Tobias Gohlis am 9.9.2010

Arimasa Osawa: Der Hai von Shinjuku/ Rache auf Chinesisch
Mitten im Kampfgetümmel zwischen japanischen und taiwanesischen Yakuzas: Der Hai von Shinjuku. Der Roman gibt Einblick in die Welt des japanischen Verbrechens.
Rezension von Tobias Gohlis am 10.1.2008

Christian Oster: Mein blindes Schicksal
Ein leichter, verschmitzter Roman über die zahllosen Möglichkeiten, die der Zufall einem Leben bescheren kann.
Rezension von Christine Lecerf am 7.9.2006

Claudia Ott: Tausendundeine Nacht
Eine Neuübersetzung der ältesten arabischen Fassung von 1450.
Interview mit Claudia Ott am 29.4.2004

Erstellt: 03-11-04
Letzte Änderung: 07-11-13