1962 endet eine friedliche Demonstration gegen den Algerienkrieg blutig: In der Metrostation Charonne kommen vor 50 Jahren Fliehende ins Stolpern, werden von den Nachfolgenden überrannt und von Polizisten mit Knüppeln zu Tode geprügelt. Dieses Ereignis hat sich fest im Gedächtnis verankert und ruft die Frage hervor: Algerien – Kapitel abgeschlossen?
„Zeit im Wandel" hat für uns die Bildarchive durchforstet und kehrt an den Unglücksort zurück.
Der Historiker Benjamin Stora und der französisch-algerische Comedian „Le Comte de Bouderbala“ analysieren dieses 50 Jahre zurückliegende Schlüsselereignis und seine Bedeutung für die heutige französisch-algerische Beziehung.
Der Historiker Gérard Noiriel erklärt, inwiefern Immigration in der französischen Geschichte eine wichtige Rolle spielt und stützt sich hierbei auf ein Beispiel aus dem 19. Jahrhundert. In der Dritten Französische Republik sind Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit weit verbreitet, was auch der erste farbige Künstler, auch „Schokoladenclown“ genannt, in Frankreich zu spüren bekam.






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