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Alles über ARTE

Der öffentlich-rechtliche europäische Kulturkanal ARTE hat den Auftrag, Fernsehsendungen zu gestalten und auszustrahlen, die das Verständnis und die Annäherung (...)

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Programmdirektor von ARTE GEIE ab 1. November 2012 - 16/05/13

Alain Le Diberder

Geboren am 15. Juni 1955 in Grenoble (Frankreich)

Beruflicher Werdegang

Ab November 2012
Programmdirektor / ARTE GEIE

2010 - 2012
Generaldirektor von Allociné TV, einem Fernsehsender für Spielfilm-Klassiker und das aktuelle Kinogeschehen

2001 – 2010
Geschäftsführer von Buzz2buzz, vormals CLVE (gegründet 2001), Designbüro für neue Medien. Buzz2buzz übernahm insbesondere die Entwicklung und Umsetzung von Culturebox, dem Kulturportal von France 3 (gestartet im Oktober 2008), und von FilmoTV, der VOD-Plattform des WildBunch-Konzerns. Weiterhin war CLVE für die Entwicklung und Umsetzung des Portals Idées de France verantwortlich, das vom französischen Außenministerium in Auftrag gegeben worden war und zu dessen Aktionären ARTE gehörte

1994 – 2001
Direktor für neue Programme bei Canal +

1991 – 1994
Programmberater des Präsidenten von France Télévisions, Hervé Bourges. Einführung der Programmharmonisierung zwischen den beiden Sendern, Direktor für Forschung, Entwicklung und Marketing bei beiden Sendern

1989 – 1991
Technischer Berater im Kabinett von Jack Lang, frz. Minister für Kultur und Kommunikation, Beauftragter für Medien und neue Technologien

1983 – 1989
Direktor der Abteilung „Medien und Kommunikation“, Bureau d’Informations et de Prévisions Economiques (Büro für Wirtschaftsinformationen und -prognosen)

1978 – 1983: Unterricht und Forschung im Bereich Wirtschaft an den Universitäten Grenoble 2 und Paris 1

Ausbildung

1980: Dissertation (Paris 1) in Telekommunikationswirtschaft (veröffentlicht 1983 bei Economica)
1975 – 1979: Hochschule Ecole Nationale Supérieure de Cachan
1978: Lehrbefugnis (Agrégation) in Sozialwissenschaften
1977: Forschungsorientierter Master-Abschluss (DEA) in Konjunktur und Wirtschaftspolitik, Universität Paris 1

Werke und Publikationen

Bücher: Zwischen 1983 und 2012, zehn Bücher über Fernsehen, Musik, Videospiele, Telekommunikation und neue Technologien. Letztes erschienenes Buch: „Révolution numérique et industries culturelles“, mit Philippe Chantepie, Verlag La Découverte, 2005, überarbeitete Neuauflagen 2010 und 2012.

 

Artikel: Wöchentliche Kolumnen in den Zeitungen Libération (1994-1995) und Le Monde (1999-2001) sowie bei dem Fernsehsender Canal Plus (1995-1999). Rund 100 weitere Artikel in Zeitschriften wie Les Cahiers du Cinéma, les Dossiers Audiovisuels, Médiaspouvoirs, La Revue Economique, Sciences et Avenir usw. zu Themen aus den Bereichen Kommunikation (im weitesten Sinne), Wirtschaft und Soziologie. Letzter erschienener Artikel: „Le modèle économique des jeux vidéo en transition“ , Hermès, Zeitschrift des frz. Zentrums für wissenschaftliche Forschung CNRS, 2012.

 

Software: Matignon (1985 und 1990), Massensoftware zur Simulation der französischen Gesellschaft. Autor der Software Le Deuxième Monde (1997), einer virtuellen Community in 3D. Initiator und Produzent von drei Multimedia-Enzyklopädien des französischen Films (letzter Titel: Cinémascope 2000). Produzent der Spiele Les Guignols de l’Info (auf CD, 1995 und 1996) und Versailles (1996). Multimediapreis Milia d’Or 1995 für die CD „Dix ans de Canal Plus“.

 

Audiovisuel: Produzent von La Nuit des Jeux Vidéo auf France 3 (1994) und von Nuit Cyber (Canal Plus 1996), Produzent und Chefredakteur von Cyberflash (500 Sendungen von 1995 bis 1998) und von Cyberculture (40 Sendungen von 1995 bis 1999). Kommentator bei den Sendungen L’Hebdo und Le Grand Forum. Mitwirkung an der Sendung Field devant le poste (Paris-Première 2004), Koautor einer Dokumentation über John von Neuman (Canal Plus 1996). Drehbuchautor und Produzent bei zahlreichen interaktiven Sendungen. 2004 Mitgründer des lokalen terrestrischen Fernsehsenders Télégrenoble. Wöchentliche Beteiligung an Sendungen auf Canal+ (95-98), Paris Premiere (2004) und AllocinéTV (2011-2012). Gründer der Spartenkanäle Game One (1996) et AllocinéTV (2011).

 

Online: Autor und Einführer des Simulationsspiels Le Deuxième Monde (1996). Konzeption, Launch und Leitung der Websites von Canal Plus (August 1995 bis August 1999) und des Portals Idéesdefrance (2005). Konzeption der Websites Culturebox (France 3, 2008) und FilmoTV (Wildbunch, 2008).

Mitgliedschaften und Auszeichnungen

  • 2007-2010: Vorsitzender der Kommission „Neue Medien“ des französischen Filmzentrums CNC
  • Seit 2005: Mitglied des Verwaltungsrats des Autorenverbands SACD als Vertreter der Autoren von Videospielen
  • Träger des Ordens „Chevalier des Arts et des Lettres“

Stand: Juli 2012

Erstellt: 12-07-12
Letzte Änderung: 16-05-13