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ARTE Journal, 9. September 2011 - 10/09/11

Al Kaidas kühler Wirtschaftskrieg gegen den Westen

"Nichts wird mehr so sein, wie es war," sagte der ehemalige US-Außenminister Henry Kissinger kurz nach den Anschlägen des 11. September 2001. Wie genau sich die Welt in den vergangenen zehn Jahren verändert hat, untersuchen viele Bücher, die zum Thema erschienen sind. Darunter: "Der Angriff" von Ulrich Schäfer. Der Wirtschaftsjournalist (Süddeutsche Zeitung) vertritt die kühne Ansicht, dass auch Al Kaida massiv zur Staatsschuldenkrise beigetragen hat. Mit kühlem Kopf hätten Osama Bin Laden und andere Theoretiker eine Stratgie entwickelt, die zentrale Strukturen der globalisierten Wirtschaft angreift. Es gehe Al Kaida weiter darum, Werte und Wohlstand des Westens zu zerstören. Die tiefe Frustration der islamischen Welt könne der Westen nur durch mehr Kooperation und Einbindung entschärfen. ARTE Journal sprach mit dem Autor über seine Thesen.

ARTE Journal: Al Kaidas Terroranschläge wurden im Westen vor allem auf der Glaubensschiene erklärt. Sie meinen, der Westen habe mit diesem Ansatz etwas übersehen. Warum?




Mit welchen Fakten belegen Sie diese Strategie?




Wie geht Al Kaida genau vor, um die Wirtschaft des Westens zu treffen?




Auf die Anschläge 2001 hat die Bush-Regierung mit aller Macht reagiert. Wie teuer sind die Kriege die USA in finanzieller Hinsicht zu stehen gekommen?




Sicher gibt es auch Profiteure. Wer sind sie?




Einen Grund für islamistischen Terror sehen Sie in der tiefen Frustration der islamischen Welt gegen über dem Westen. Was hat sie ihm vorzuwerfen? Und welche Möglichkeiten hat Sie, eine bessere Zukunft vorzubereiten?




Der arabische Frühling hat die Lage auch für Al Kaida verändert. Die Despoten sind gestürzt. Kann der Westen die demokratischen Kräfte auch durch seine Wirtschaftspolitik unterstützen? Was sollte sein Ziel sein?




Die Fragen stellte Ellen Hofmann

Erstellt: 09-09-11
Letzte Änderung: 10-09-11