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Musikfestival von Aix en Provence

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Musikfestival von Aix en Provence

Live am 16. Juli 2011 ab 21.30 Uhr - 13/07/11

Aix-en-Provence: "La Traviata" von Verdi

Eine der derzeit besten Sopranistinnen zu hören in einer Oper, von der alle Sängerinnen ihres Faches träumen: Die Französin Natalie Dessay singt die Titelrolle in einer der beliebtesten Opern des ganzen Repertoires, "La Traviata" von Giuseppe Verdi. Im Orchestergraben dirigiert Louis Langrée das London Symphony Orchestra. Natalie Dessay singt die Rolle der Violetta zum ersten Mal in Europa. ARTE überträgt die Oper live aus dem Théâtre de l'Archevêché in Aix-en-Provence.





Natalie Dessay sang die Rolle der Violetta Valéry zum ersten Mal in Santa Fé (USA) und in Tokio. Jetzt ist sie endlich auch in Europa in der Rolle der todkranken Edelkurtisane zu sehen, die sich unsterblich verliebt, aber auf ihre Liebe verzichten muss. Im Orchestergraben im Hof des erzbischöflichen Palais von Aix-en-Provence steht Louis Langrée am Pult des London Symphony Orchestra.

Die Inszenierung übernimmt Jean-François Sivadier, der letztes Jahr in Paris mit einem Molière ausgezeichnet wurde, die höchste Trophäe für Theaterproduktionen in Frankreich. Er wurde als bester Regisseur für seine Fassung von Feydeaus "La Dame de chez Maxim" ausgezeichnet. Mit "La Traviata" ist er in diesem Jahr zum ersten Mal beim Festival von Aix-en-Provence.

Dank ihres Melodienreichtums, der authentischen Figuren und der ebenso zeitlosen wie bewegenden Geschichte gehört Giuseppe Verdis Oper "La Traviata" zu den beliebtesten Opern überhaupt. Die Kurtisane Violetta Valéry wird bei einer Feier auf den jungen, attraktiven Alfredo Germont aufmerksam, der ihr seine Liebe erklärt. Sie verlieben sich ineinander und ziehen bald in ein Haus auf dem Land außerhalb von Paris, wo sie das Zusammenleben genießen. Aber Violetta erhält bald Besuch von Alfredos Vater, der seinen Sohn vor dem gesellschaftlichen Ruin bewahren will: Ihre schimpfliche Verbindung und Violettas schlechter Ruf als Halbweltdame gefährde das gesellschaftliche Ansehen der Familie und besonders das von Alfredos jüngerer Schwester, die bald heiraten soll.

Violetta verzichtet auf ihr Glück, beugt sich dem Willen des Vaters und täuscht Alfredo vor, ihn nicht mehr zu lieben. Sie sendet ihm einen Brief, indem sie ihm erklärt, dass sie ihn verlässt, und kehrt in ihr altes Leben zurück. Als der verzweifelte Alfredo seine Geliebte überall sucht, findet er sie schließlich mit dem Nebenbuhler Baron Duphol auf einem Maskenball. Es kommt zum Eklat und Alfredo fordert Duphol zum Duell, aus dem Alfredo auch als Sieger hervorgeht.

Aber erst am Sterbebett finden Alfredo und Violetta - mittlerweile verarmt und todkrank - wieder zusammen. Seine Erscheinung weckt noch einmal den Traum eines gemeinsamen Lebensglücks. Alfredos Vater ist Violetta gegenüber voller Reue und Mitgefühl: Er bittet sie um Verzeihung. Mit dem Ausruf "Ich lebe!" richtet sich diese noch ein letztes Mal auf, bevor sie stirbt.

Verdi begann "La Traviata" zu komponieren, nachdem er 1852 in Paris das Bühnenstück "Die Kameliendame" von Alexandre Dumas gesehen hatte. Der Stoff greift das Schicksal der berühmten Edelprostituierten Alphonsine Duplessis auf: Sie war im Frühjahr 1847 23-jährig in Paris verstorben und zu ihren Liebhabern zählte auch Alexandre Dumas. Dass die Titelfigur eine Prostituierte ist und noch dazu an Lungentuberkulose zugrunde geht, war für die damalige Zeit sehr gewagt. Uraufgeführt wurde "La Traviata" am 6. März 1853 im Teatro La Fenice in Venedig. Nachdem die Oper zunächst beim Publikum durchgefallen war, wurde sie eines der erfolgreichsten Werke der Musikgeschichte.



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16. Juli 20111 um 21.30 Uhr
La Traviata - Live aus Aix-en-Provence
(Frankreich, 2011)
Bel Air Media, ARTE France

Komponist: Giuseppe Verdi
Chor: Estonian Philharmonic Chamber Choir
Orchester: London Symphony Orchestra
Moderation: Emmanuelle Gaume
Fernsehregie: Don Kent
Inszenierung: Jean-François Sivadier
Produzent: Bel Air Media
Dirigent: Louis Langrée
Mit: Natalie Dessay - (Violetta Valéry), Ludovic Tézier - (Giorgio Germont), Charles Castronovo - (Alfredo Germont), Adelina Scarabelli - (Annina), Silvia de La Muela - (Flora Bervoix), Manuel Nuñez Camelino - (Gastone de Letorière), Kostas Smoriginas - (Baron Douphol), Andrea Mastroni - (Marchese d'Obigny), Maurizio Lo Piccolo - (Dottor Grenvil)


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La Traviata
Samstag 16. Juli 2011 um 21.30 Uhr
Keine Wiederholungen
(Frankreich, 2011, 185mn)
ARTE F

Erstellt: 25-05-09
Letzte Änderung: 13-07-11