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Alles über ARTE

Der öffentlich-rechtliche europäische Kulturkanal ARTE hat den Auftrag, Fernsehsendungen zu gestalten und auszustrahlen, die das Verständnis und die Annäherung (...)

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02/09/11

ARTE baut Partnerschaft mit dem belgischen öffentlich-rechtlichen Fernsehen aus

Ab Montag, den 12. September 2011, wird in Belgien das Fenster „ARTE Belgique“, das bereits von 4,2 Millionen französischsprachigen Zuschauern empfangen wird, nun auch für die 5,8 Millionen flämischen Zuschauer verfügbar. Für sie wird es mit niederländischen Untertiteln ausgestrahlt und einmal im Monat durch das Magazin „Vlaamse Kaai“, das Orte und Persönlichkeiten der flämischen Kulturszene vorstellt, ergänzt.

Im September 2006 ging „ARTE Belgique“ auf Sendung. Das von dem belgischen öffentlich-rechtlichen Sender RTBF produzierte ARTE-Fenster wird in Wallonien und Brüssel in französischer Sprache auf ARTE ausgestrahlt und von 4,2 Millionen Zuschauern empfangen. Das Angebot umfasst zwei Sendungen: das von Montag bis Freitag um 19.55 Uhr ausgestrahlte Kulturmagazin „Cinquante degrés nord“ und den Doku-Sendeplatz „Quai des Belges“, der einmal monatlich mittwochs in der zweiten Abendhälfte läuft. Mit zuschauernahen Themen hat sich „ARTE Belgique“ schnell beim Publikum durchgesetzt und dazu beigetragen, dass ARTE noch stärker in der französischsprachigen belgischen Fernsehlandschaft wahrgenommen wird.

Angesichts dieses Erfolges haben RTBF, der niederländischsprachige Sender VRT und ARTE beschlossen, auch die 5,8 Millionen flämischen Zuschauer in die Partnerschaft einzubeziehen. Die neue Fassung von „ARTE Belgique“ wird mit niederländischen Untertiteln ausgestrahlt und bringt einmal im Monat das Magazin „Vlaamse Kaai“, das Orte und Persönlichkeiten der flämischen Kulturszene vorstellt. Der Sendestart des neuen Angebots am Montag, 12. September 2011 fällt genau auf den 5. Jahrestag der Partnerschaft zwischen ARTE und RTBF.
„Ich begrüße es sehr, dass ARTE gemäß seinem Auftrag, die Verständigung zwischen den Europäern zu fördern, damit seinen Beitrag zum kulturellen Dialog zwischen den beiden großen Gemeinschaften Belgiens leistet“, erklärte ARTE-Präsidentin Véronique Cayla.

Erstellt: Thu Jun 23 00:00:00 CEST 2011
Letzte Änderung: Fri Sep 02 12:25:12 CEST 2011