Schriftgröße: + -
Home > Kultur > Buch- und Krimiwelt

Buch- und KrimiWelt

Am 17. März 2011 feiert Siegfried Lenz seinen 85. Geburtstag: ARTE gratuliert mit einem Schwerpunkt. Kommen Sie mit auf Entdeckungstour!

> Alle Rezensionen > A-C > Alle Rezensionen von A-C

Buch- und KrimiWelt

Am 17. März 2011 feiert Siegfried Lenz seinen 85. Geburtstag: ARTE gratuliert mit einem Schwerpunkt. Kommen Sie mit auf Entdeckungstour!

Buch- und KrimiWelt

07/11/13

Alle Rezensionen von A-C



Alexander Afanasjew sammelte im 19. Jahrhundert Märchen in Russland. Im Unterschied zu den Grimms suchte er in den Märchen nicht nach nationalen Besonderheiten, sondern interessierte sich für Gemeinsamkeiten bei den Märchen verschiedener Volksgruppen.
Artikel von Peter Wien am 20.12.2004

David Albahari: Ludwig
Lange Jahre waren sie befreundet. Dann legt der eine Autor ein Buch vor, dessen Idee von seinem Freund stammt, und wird zum Star. Plötzlich erscheint die Freundschaft in einem anderen Licht: War sie nicht nur Lug und Trug? Aus Freundschaft wird Hass. David Albaharis „Ludwig“ ist die Abrechnung eines Hintergegangenen.
Eine Rezension von Jörg Plath am 21.1.2010

Sabahattin Ali: Die Madonna im Pelzmantel
Beinahe hätte sich Efendi mit dem Gemälde begnügt. Als die Poträtierte leibhaftig vor ihm steht, erkennt er sie nicht, weil er ihr Bild anhimmelt. Der Roman ist eine ergreifende Liebesgeschichte, die in Ankara und in Berlin spielt – zwischen zwei Welten, die noch immer an ihren Bildern voneinander festhalten. Rezension von Jörg Plath am 18.9.2008

Götz Aly: Hitlers Volksstaat. Raub, Rassenkrieg und nationaler Sozialismus
Dies Buch hat gleich nach Erscheinen außergewöhnliches Aufsehen erregt. Peter Wien geht in seiner Rezension der Frage nach, warum dieses Buch solche Wellen schlägt. Rezension von Peter Wien am 28.04.05

Götz Aly: Unser Kampf 1968 - ein irritierter Blick zurück
Götz Aly rechnet mit der Studentenbewegung ab. Rezension von Ariane Thomalla am 28.3.2008



Ingeborg Bachmann und Elfriede Jelinek
Elfriede Jelinek selbst hätte den Nobelpreis für Literatur am liebsten an Ingeborg Bachmann (1926-1973) verliehen. Trotz großer literarischer und persönlicher Unterschiede ist eine Geistesverwandtschaft der beiden Schriftstellerinnen offensichtlich.
Rezension von Michèle Pommé am 9.12.2004

Georges Bataille: Das Blau des Himmels
Eine gewaltige Eruption, ein literarischer Markstein des 20. Jahrhunderts: Das Blau des Himmels ist ein Klassiker, der heute auch nach den Romanen von Bret Easton Ellis und Michel Houellebecq nichts von seiner verstörenden Wirkung eingebüßt hat.
Eine Rezension von Christine Lecerf am 5.4.2006

François Bégaudeau: Die Klasse
Die Klasse von Laurent Cantet gewann beim letzten Filmfestival von Cannes die Goldene Palme. Zum Kinostart des Films in Deutschland am 15. Januar 2009 eine Rezension des gleichnamigen Romans von François Bégaudeaus. Denn Bégaudeau hatte sich nicht nur selbst im Film gespielt, er hatte zuvor bereits seine Erfahrungen als Französischlehrer in Buchform verarbeitet.
Eine Rezension von Christine Lecerf am 8.1.2009

Behind The Facts
Radikaler Abschied vom etablierten Kunstbetrieb in den späten 60er Jahren: Eine Ausstellung in Kassel und ein Katalog präsentieren mit 43 Künstlern ein Who's Who" von Fluxus, Land Art, Body Art, Concept Art und Happenings - von Joseph Beuys bis Lawrence Weiner. Wie diesen künstlerischen Umbruch in einem Katalog vorstellen? Gedanken von Matthias Winzen am 17.2.2005

Alan Bennett: Die souveräne Leserin
Die Queen hat auf ihre alten Tage zu lesen begonnen. Sie ist „Die souveräne Leserin“ und möchte mit jedermann, mit den Untertanen und den Staatsgästen, über ihre Lektüre sprechen.

Mohammed Bennis und Ilma Rakusa (Hrsg.): Die Minze erblüht in der Minze
Hinter die Grenzen der Sprache führt dieser Band, der Einblick in die moderne arabische Lyrik gewährt, in den aktuellen, sehr lebendigen arabisch-deutschen Kulturdialog, der sich in den letzten Jahren zwischen deutschen und arabischen Schriftstellern und Lyrikern entsponnen hat, zwischen Sanaa, Darmstadt und Rabat.
Rezension von Regina Keil-Sagawe am 31.05.2007

Hélène Berr: Pariser Tagebuch 1942 - 1944
Frühjahr 1942: Die Pariserin Helène Berr, Geigerin und Literaturstudentin, ist 21 Jahre alt. In ihrem Tagebuch schreibt sie bis zu ihrer Deportation, da ist sie 23. Aus Bergen-Belsen kehrt sie nicht zurück. Ihr Tagebuch - ein außergewöhnliches literarisches Zeugnis – wird erst über 60 Jahre später veröffentlicht und macht sie für immer lebendig.
Eine Rezension von Christine Lecerf am 5.3.2009

Jürgen Bertram: Mattscheibe
Das Ende der Fernsehkultur - Beobachtungen eines ehemaligen Südostasienkorrespondenten: Der Plot für eine Horrorfiktion über den Niedergang eines gesellschaftlichen Systems hätte kaum besser erfunden sein können.
Rezension von Peter Wien am 23.2.2006


Mauriche Blanchot: Jener, der mich nicht begleitete
Beim Lesen von Jener, der mich nicht begleitete wird der Leser mit Sicherheit eingetaucht in Beklemmung, Verwirrung, in eine Instabilität, die ihm das Atmen schwer machen, die in ihm aber auch einen Appell, ein Erbeben, ein Verlangen nach Freundschaft, Brüderlichkeit, Gemeinschaft auslösen wird mit jenem anderen, der von der anderen Seite herüberspricht.
Eine Rezension von Christine Lecerf am 2.11.2006

Heinrich Böll: Nicht nur zur Weihnachtszeit
Weihnachten, Inbegriff eines deutschen Festes im Kreis der Familie, ist für Tante Milla zum Lebensinhalt geworden: sie kann nicht mehr aufhören, Weihnachten zu feiern.
Rezension von Peter Wien am 16.12.2004

Yves Bonnefoy: Die gebogenen Planken/Beschriebener Stein
Zur Lyrik des französischen Dichters ein Artikel von Christine Lecerf und ein Interview mit dem deutschen Übersetzer Friedhelm Kemp am 2.12.2004

Oliver Bottini: Im Sommer der Mörder
Mit seinem Krimidebüt "Mord im Zeichen des Zen" landete Oliver Bottini auf Platz 3 des Deutschen Krimipreises 2005 und heimste für seinen Roman von der Literaturkritik viel Lob ein. Nun gibt es Neues von Oliver Bottini, ein Buch, das Rezensent Tobias Gohlis noch besser gefällt (13.4.2006)

Pierre Bourdieu: Die männliche Herrschaft
Ein Mann, der "Die männliche Herrschaft" analysiert - das ist schon etwas Besonderes. Weil es sich um Frankreichs wichtigsten Soziologen und Philosophen unserer Zeit handelt, darf er das.
Eine Rezension von Peter Wien vom 23.06.2005

Emmanuel Bove: Schuld
Ein verzweifelter Mann beschuldigt sich eines Verbrechens, das er nicht begangen hat. Ein minimalitischer philosophischer Thriller im Geiste Dostojewskis.
Eine Rezension von Christine Lecerf am 7.7.2010

T.C. Boyle: Dr. Sex
Der amerikanische Sexualforscher Alfred Kinsey war genial und fanatisch – aber er scheiterte an der prüden amerikanischen Gesellschaft der 40er- und 50er-Jahre. Eine Rezension von Sandra Schäfer vom 14.07.2005

Christina von Braun: Stille Post. Eine andere Familiengeschichte
Das Buch der Kulturwissenschaftlerin war für den "Preis der Leipziger Buchmesse 2007" nominiert.
Ariane Thomalla nahm es unter die Lupe am 22.3.2007

André Brink: Kupidos Chronik
Literarisch kraftvoll erzählt André Brink in "Kupidos Chronik" vom historischen Südafrika. Ein afrikanischer Roman in der Tradition des magischen Realismus.
Eine Rezension von von Manfred Loimeier am 27.5.2010

Thomas Brussig: Wie es leuchtet
Für Lena, die naive Jeanne d’Arc der Wende, in Thomas Brussigs großem Roman über den Fall der Mauer, leuchtet es aus den Menschen heraus und um die Menschen herum und man glaubt es ihr, weil sie intuitiv eigentlich immer richtig liegt mit ihren Gefühlen und Reaktionen auf das, was da 1989 mit der alten DDR und den in ihr lebenden Menschen geschieht.
Rezension von Peter Wien am 27.01.2006

Felix Bruzzone: 76
Die Eltern der Menschen im Erzählungsband „76“ von Felix Bruzzone sind zwischen 1976 und 1983 unter der argentinischen Militärdiktatur „verschwunden“. Aber die Abwesenden sind, wenn auch manchmal unbemerkt, präsent im Leben der Verwandten. Für sein Buch erhält Félix Bruzzone den Anna Seghers-Preis 2010
Eine Rezension von Jörg Plath am 21.10.1010

Heinz Bude: Die Ausgeschlossenen
„Wohlstand auf Widerruf“: Bis in die „Mitte“ der Gesellschaft reicht die Angst vor dem Absturz aus dem „prekären Wohlstand“. Es gibt eine neue Armut in Deutschland, Millionen von „Ausgeschlossenen“, die „einen Keil durch unsere Gesellschaft treiben“, wie der in Kassel lehrende Soziologe Heinz Bude schreibt. Rezension von Ariane Thomalla am 24.4.2008

Anthony Burgess: Joyce für Jedermann
Rezension von Peter Wien am 17.6.2004



Mircea Cărtărescu: Nostalgia
Eine Liebesnacht im Naturkundemuseum, an deren Ende alle ausgestopften Tiere erneut zum Leben erwachen. Ein Spielsüchtiger, der Russisch Roulett mit sechs Patronen im Revolver überlebt. Die Erschaffung einer neuen Milchstraße durch einen autodidaktischen Orgelspieler im Hinterhof eines Plattenbaus. In „Nostalgia“ erzählt Cărtărescu von Bukarest als einem Urwald voller Ungeheuer und Kindheitswunder. Eine rauschhafte Lektüre.
Eine Rezension von Jörg Plath am 16.4.2009

Mircea Cărtărescu: Travestie
Ein Ferienlager voller 17-Jähriger in Hormonstürmen und unter ihnen ein sensibler, das Paradies suchender Einzelgänger, der von Gespenstern und Insekten träumt Mircea Cărtărescus „Travestie“ ist ein Roman über Pubertät und Kunst.
Eine Rezension von Jörg Plath am 18.11.2010

Gianni Celati: Fata Morgana
Der Autor treibt ein listiges Spiel mit den Gattungen, die von fremden Welten erzählen. Gerissen wechselt er zwischen ethnographischem Bericht, spannendem Abenteuerroman und schwülstiger Fantasy, versetzt mit philosophischen Aperçus.
Rezension von Jörg Plath am 16.11.2006

Miguel de Cervantes: Don Quichote
Über den ersten modernen Roman, über die Herausforderungen, vor die Cervantes seine Übersetzer stellt, und über den Stellenwert seines Hauptwerkes in Spanien.
Ein Interview mit der Übersetzerin Susanne Lange, März 2004

Amir Hassan Cheheltan: Teheran. Revolutionsstraße
Eine ungewöhnliche Dreiecksgeschichte: Zwei Männer streiten sich um eine junge Frau. Beide sind Anhänger und Nutznießer der islamischen Revolution, und sie zögern nicht, ihre politischen Verbindungen skrupellos für ihre privaten Zwecke einzusetzen. Die beiden frommen Feinde üben sich „aufopfernd“ im Handwerk des Tötens. Ein ergreifender und erhellender Roman über den Alltag in der islamischen Republik Iran.
Eine Rezension von Kurt Scharf am 24.12.2009

Rafael Chirbes: Krematorium
Über Tote nichts als Gutes? In Rafael Chirbes‘ Roman „Krematorium“ zerreißt man sich das Maul über jedermann und über den Toten zuerst. Noch bevor er eingeäschert ist, legen Verwandte, Freunde und Feinde Feuer an familiäre und andere Bande. Ein fesselndes Gesellschaftspanorama.
Eine Rezension von Jörg Plath vom 15.01.2009

Zehra Çirak: In Bewegung
Buchstaben fließen in Zehra Çiraks Gedichten in Gewässern und an den Bäumen hängen beschriebene Blätter. Diese Autorin malt mit der Sprache Bilder in die Welt. Es sind Bilder aus inneren Landschaften, aber immer verwoben mit dem real greifbaren Leben, mit dem Draußen der Welt.
Eine Rezension von Marica Bodrožić am 13.10.2008

Comics: Max und Moritz, Manga und Mohammed
Zum 12. Mal öffnete das etablierteste deutsche Comicfestival, der Comic-Salon Erlangen, vom 15. bis 18. 6.2006 seine Pforten:
Interview mit Jury-Mitglied Andreas Platthaus

Michael Connelly: So war uns Gott helfe
Justizthriller und Polizeiermittlung: ein rasantes Zeitstück aus Los Angeles
Eine Rezension von Tobias Gohlis am 25.2.2010

Patricia Cornwell: Die Dämonen ruhen nicht
Made in USA - Der neue Kay-Scarpetta-Roman von Patricia Cornwell.
Eine Rezension von Petra Porto am 12.8.2004

Martin Cruz Smith: Die Goldene Meile
In Moskau kulminiert das Chaos. In der russischen Metropole herrscht Gewalt und unverblümte Gier.
Eine Rezension von Tobias Gohlis am 16.3.2010

Martin Cruz Smith: Treue Genossen
Vieles, was jetzt beim Tod des Ex-FSB-Agenten Alexander Litwinow noch rätselhaft scheint, ist bereits einmal beschrieben worden: in Martin Cruz Smith’ Kriminalroman.
Eine Rezension von Tobias Gohlis am 14.12.2006

Erstellt: 03-11-04
Letzte Änderung: 07-11-13