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Summer of the 70s

Das waren die 70er! 10 Jahre zwischen Protest, Disco und Glamrock.

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Summer of the 70s

Das waren die 70er! 10 Jahre zwischen Protest, Disco und Glamrock.

Summer of the 70s

Summer of 70's - 29/08/08

8. Juli: "Love"

21.00 Uhr Love Story

© DR
Oliver, ein wohlhabender junger Mann aus gutem Hause und Jurastudent in Harvard, trifft in der Bibliothek auf Jennifer, eine junge und talentierte Musikstudentin, die dort arbeitet, um ihr Studium zu finanzieren. Ihren unterschiedlichen sozialen Schichten zum Trotz, verlieben sie sich ineinander. Ein Schicksalsschlag stellt ihre Liebe jedoch auf eine harte Probe ... Der Liebesfilm, der für seine eindringliche Musik einen Oscar erhielt, ist ein berühmter Klassiker geworden. ARTE zeigt diese Sendung innerhalb des Themenschwerpunkts Summer of the 70s.
(Film von A.Hiller. 99’ 1970) Mit: Ali Mac Graw (Jenny Cavilleri), Ryan O'Neal (Oliver Barrett IV), Ray Milland (Oliver Barrett III), Katherine Balfour (Mrs. Oliver Barrett III).


22.40 Uhr: Keppel Road – The Bee Gees
Leben und Musik der Bee Gees

Über vier Jahrzehnte sind die Bee Gees im Geschäft. Neben den Beatles und den Rolling Stones gehören sie wohl zu den erfolgreichsten Gruppen der Popszene. Zwischendurch erlebten sie eine längere Popularitätsflaute und waren dann in den 90ern begehrt wie zu ihren Glanzzeiten. Tony Cash porträtiert den biografischen und musikalischen Werdegang der Brüder, deren Songs das Lebensgefühl ihrer Entstehungszeit ausdrückten und gleichzeitig die Musikszene prägten.

Die Bee Gees, die "älteste Boygroup der Welt" (Elle), schwammen auf einer unglaublichen Erfolgswelle. In den vergangenen 40 Jahren waren ihre Lieder immer wieder weltweite Mega-Hits. Die "Schmuse-Rocker" der 60er Jahre waren in den 90ern wieder einmal ganz oben in den Charts: mit den beiden Cover-Versionen der Bee Gees Songs "Stayin' Alive" von "Ntrance" und "How Deep is Your Love" von "Take That". Die Gibbs-Brüder Barry, Robin und der mittlerweile verstorbene Maurice waren die einzigen, die über eine solche Zeitspanne hinweg immer wieder die Spitze der Charts erobern konnten. Sie verkauften über 100 Millionen Platten. Die Filmmusik zu "Saturday Night Fever" ist bis heute der meistverkaufte Soundtrack aller Zeiten geblieben. Dennoch hieß es lange Zeit: "Die Bee Gees sind die Band, von der keiner zugibt, dass er sie mag". 1997 wurden sie mit allem Pomp in die illustre "Rock 'n' Roll Hall of Fame" aufgenommen. Die Dokumentation "Keppel Road - The Life and Music of the Bee Gees" geht diesem Pop-Phänomen auf den Grund, zeichnet die Karriere der Gibbs-Brüder nach, von der Kindheit in der Keppel Road in Manchester, den Anfängen als Musiker bis zu den goldenen Jahren, in denen sie als Sänger, Komponisten und Produzenten zu Weltstars wurden, von der Flauteperiode, als sie zu "Auslaufmodellen der Disco-Ära" (Elle) gestempelt wurden, bis zu ihrem Comeback in den 90ern. 2003 starb Maurice Gibb. Im Jahr 2006 gab die Band offiziell bekannt, dass es keine weiteren Veröffentlichungen der Bee Gees mehr geben werde. Die Brüder ließen verlauten, dass zukünftig alle weiteren Projekte unter dem Namen "Brothers Gibb (2006)" laufen sollten. Die Dokumentation entstand in einer Zeit, als alle Mitglieder der Band noch lebten und die Gruppe gerade wieder große Erfolge feiern konnte. Tony Cash besuchte die Brüder in England und in Miami und führte mit ihnen lange Gespräche. Die Interview-Passagen werden mit zahlreichem Archivmaterial unterschnitten, darunter Lieder aus dem Album Still Waters. Ein besonderes Kapitel gilt Barry Gibbs' Zusammenarbeit mit Barbara Streisand. Hinzu kommen etliche Auftritte anderer Weltstars mit Bee-Gees-Songs, darunter von Diana Ross, Kenny Rogers, Dolly Parton und Dionne Warwick.
(Musik, BR, Buch und Regie: Tony Cash, Großbritannien 1996/1997 - 93')

00.10 Uhr Slogan

Pierre Fabergé, erfolgreicher Werbefilmer, reist nach Venedig, um dort einen Preis entgegenzunehmen. Er verliebt sich in Evelyne, eine junge Engländerin, die er auf dem Markusplatz kennenlernt und beginnt mit ihr eine leidenschaftliche Affäre. Pierre ist verheiratet, doch die beiden können nicht voneinander lassen. Da er eine Scheidung ablehnt, beginnt ein verzwicktes Doppelleben. Bald allerdings möchte Evelyne mehr...

>> Soundtrack
www.gainsbourg.org/
Der Film von Pierre Grimblat hätte ein einfaches Zeitdokument bleiben können. Doch „Slogan“ wurde vielmehr zum Film über das erotischste Paar des Jahres 1968 und so zum Mythos. Grimblat wollte die Rolle der Evelyne ursprünglich mit Marisa Berenson besetzen. Bei einem Casting in London trifft er jedoch auf eine junge Engländerin im Minirock, die kein Wort Französisch spricht: Jane Birkin. Die Dreharbeiten beginnen in eisiger Atmosphäre, da Serge Gainsbourg, der lieber mit Berenson gedreht hätte, wenig zuvorkommend ist. Grimblat rettet seinen Film letztlich, indem er beide zum Essen ins Maxim’s einlädt, ohne selbst zu erscheinen. Am nächsten Tag kommen Gainsbourg und Birkin Hand in Hand ans Set, die Dreharbeiten laufen von nun an ohne Probleme. Für den Titelsong stehen Serge Gainsbourg und Jane Birkin zum ersten Mal gemeinsam vor dem Mikrofon, für eine neue Aufnahme des bekannten Titels „Je t’aime … moi non plus“, den Gainsbourg ursprünglich für Brigitte Bardot geschrieben hatte. Das explizit behandelte Thema des Beischlafs erregt solchen Anstoß, dass Spanien, Italien, Brasilien und Schweden den Titel verbieten. Dennoch wird er ein Welthit.
Serge Gainsbourg (1928 – 1991) war Chansonnier, Komponist und Schriftsteller. Er beeinflusste maßgeblich die französische Popmusik und schrieb die Filmmusik und Drehbücher für mehr als 40 Filme. Jane Mallory Birkin schaffte ihren internationalen Durchbruch mit einer Rolle als Möchtegern-Fotomodell in dem Kultfilm „Blow up“ von Michelangelo Antonionis. In zahlreichen weiteren Kinofilmen erwarb sie sich einen Ruf als seriöse Schauspielerin. So zum Beispiel mit „Der Swimmingpool“ und „Das wilde Schaf“. Von ihrem Status als Sexsymbol jedoch konnte sie sich nie ganz befreien. Sie erfreute sich dermaßen großer Popularität, dass das Modehaus Hermes 1986 eine Tasche für sie entwarf und nach ihr benannte: die Birkin Bag. Zwölf Jahre lang produzierte sie sowohl mit Gainsbourg als auch allein Musik. Zuletzt brachte sie 2006 ihr Album Fictions heraus. 2007 erschien ihr erster Kinofilm „Boxes“, ein autobiografisch inspirierter Autorenfilm.

Regie: Pierre Grimblat; Buch: Francis Girod, Pierre Grimblat, Melvin van Peebles; Kamera: Claude Beausoleil; Schnitt: Françoise Garnault, Jacques Witta; Musik: Serge Gainsbourg; Produzent: Francis Girod; Produktion: Hamster Productions, Orphée Productions
Mit: Serge Gainsbourg - (Serge Fabergé), Jane Birkin - (Evelyne Nicholson), Andréa Parisy - (Françoise), Daniel Gélin, Jean-Pierre Marielle

Erstellt: 22-04-08
Letzte Änderung: 29-08-08


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