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Gothic Night

ARTE widmet der Schwarzen Szene die „Gothic Night“ und zeigt abwechslungsreiche Dokumentationen.

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Gothic Night

ARTE widmet der Schwarzen Szene die „Gothic Night“ und zeigt abwechslungsreiche Dokumentationen.

Gothic Night

Samstag, 3. November 2012, ab 22.55 uhr - 30/10/12

I Goth My World

und die Gothic Night


ARTE widmet der Schwarzen Szene die „Gothic Night“ und zeigt abwechslungsreiche Dokumentationen.

Die Gothic Szene ist neben Heavy Metal die zweite große Jugendbewegung, die den Sprung aus den 1980er Jahren ins dritte Jahrtausend geschafft hat. Düster aufgeladene Klänge, die Lust am Makabren, die Faszination für Tod und Vergänglichkeit und eine entsprechende Selbstinszenierung machen die „Goths“ aus. Mainstream-Bands wie Depeche Mode, The Cure oder Marylin Manson wurden nachhaltig von der Bewegung geprägt, die längst in verschiedene Subszenen wie Dark Wave, Neofolk oder Cybergoth aufgesplittert ist.

Die Gothic Night - Samstag 3. November 2012 ab 22.55 Uhr

Nach dem Kino-Dokumentarfilm „Joy Division“ über die Gründerväter des Gothic Rock beschäftigt sich „I Goth My World“ mit der Frage, wie sich die Gothic-Kultur in Deutschland und Frankreich in den letzten Jahrzehnten gewandelt hat und immer mehr zum Mainstream wurde. Schließlich widmet sich die Dokumentation „Horror!“ den jüngsten Entwicklungen des Horrorgenres.

Sonntag, 11. November 2012

02:35
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Meine Wiederholung
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Joy Division

In der heruntergekommenen Industriestadt Manchester gründete sich in den 70er Jahren die Post-Punk-Band Joy Division.

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Ob als Nahrungsmittel oder Produkt zur Mundhygiene, als Süßigkeit oder weiche Droge - das Kaugummi ist in aller Munde.

Zum Dossier Kau Gummi, Baby !

Sonntag, 11. November 2012 um 02.35 Uhr

Wiederholungen:
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Joy Division
(Großbritannien, 2007, 96mn)
RBB
Regie: Grant Gee

Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

In der heruntergekommenen Industriestadt Manchester gründete sich in den 70er Jahren die Post-Punk-Band Joy Division. In den wenigen Jahren bis zum Selbstmord ihres charismatischen Sängers und Gitarristen Ian Curtis gelang es der Band, die Musikkultur nachhaltig zu beeinflussen.

Die mittelenglische Stadt Manchester in den 70er Jahren: leere Fabrikhallen, Industriebrachen und Trostlosigkeit prägen das Stadtbild. Es ist eine Zeit der Rebellion, der Subkultur und des Punks. Nach einem Konzert der Sex Pistols im Jahr 1977 gründen vier junge Männer die Band Joy Division und machen mit ihren exzentrischen Auftritten schnell von sich Reden.
Der Musikmanager Tony Wilson sagt einmal über die Band: "Alle anderen Bands standen auf der Bühne, um Rockstars zu werden und im Showbusiness dabei zu sein. Nicht so Joy Division - sie hatten verdammt noch mal keine andere Wahl."
Vor allem Frontmann Ian Curtis fasziniert das Publikum. Er geht deutlich weiter als andere Sänger. Während seiner zuckenden wie ferngesteuert wirkenden Auftritte scheint er wie in einer anderen Welt zu sein. Die Landschaften, die Curtis in seinen Texten besingt, sind seine inneren. Obwohl Joy Division schon nach drei Jahren durch den Selbstmord von Ian Curtis ein trauriges Ende findet, ist ihr Einfluss auf die Musikkultur auch nach über 30 Jahren ungebrochen.
Der Filmemacher Grant Gee setzt der Punkband mit seinem Film "Joy Division" ein dokumentarisches Denkmal. Sein Film ist nicht nur eine beeindruckende Band-Dokumentation, sondern beschreibt auch die Atmosphäre im Manchester der 70er Jahre.

Bisher nie gezeigte Liveaufnahmen, persönliche Fotos und Interviews der ehemaligen Bandmitglieder Bernard Sumner, Stephen Morris und Peter Hook erzählen von einer Zeit in Manchester, die zur Legende wurde. Auch persönliche Begleiter von Joy Division kommen zu Wort, so der Filmemacher Anton Corbijn oder Tony Wilson, der die Musikszene in England mitgestaltete wie kaum ein anderer.
Der "film-dienst" schreibt: "Ein aufschlussreiches Werk, das sein vielfältiges Material über die biografische Konstruktion hinaus zur kulturgeschichtlichen Erkundung weitet."


Freitag, 23. November 2012

04:15
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Meine Wiederholung
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I Goth My World

Entstanden aus Punk, Post-Punk und Dark Wave, hat sich die Gothic-Szene zu einer weltweiten Bewegung entwickelt.

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Freitag, 23. November 2012 um 04.15 Uhr

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I Goth My World
(Frankreich, 2012, 29mn)
ARTE
Regie: Brice Lambert, Guillaume Clere

16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Entstanden aus Punk, Post-Punk und Dark Wave, hat sich die Gothic-Szene zu einer weltweiten Bewegung entwickelt. Ihr düsteres Outfit brachte ihren Anhängern zahlreiche Vorurteile ein. Damit möchte die Dokumentation aufräumen. Über ein Jahr lang haben sich die Autoren in Deutschland und Frankreich in der Gothic-Szene umgesehen.

Die Gothic-Bewegung, die aus der Punk-Kultur hervorgegangen ist, blüht und gedeiht seit über 30 Jahren und hat sich von einer unbedeutenden Subkultur zu einem weltweiten gesellschaftlichen Phänomen entwickelt. In Europa gibt es mehrere zehntausend Gothics. Marilyn Manson füllt mit seinen Konzerten ganze Stadien, Jean-Paul Gaultier lässt sich beim Entwurf seiner Kollektionen vom düsteren Gothic-Style inspirieren, und in Tim Burtons Filme fließen Elemente aus der Gothic-Szene ein, wie beispielsweise die Faszination für den Tod.
Doch die breite Öffentlichkeit weiß nur wenig über die Gothics. Die Medien nähren oft nur die Klischees, die den Anhängern dieser Subkultur die Nähe zu Hexenkult und schwarzen Messen vorwerfen. Dabei bleibt der wahre Reichtum der Community unerkannt. Ein Kamerateam hat sich für die Dokumentation über ein Jahr lang bei den Gothics in Paris, Straßburg und vor allem in deutschen Städten umgesehen. Denn Deutschland ist seit rund zehn Jahren das Zentrum der Gothic-Bewegung.

"I Goth My World" erzählt die Geschichte der Gothic-Bewegung anhand der Porträts von drei Generationen. Die Journalismusstudenten Brice Lambert und Guillaume Clere waren dafür mit ihrer Kamera auf zahlreichen Gothic-Festivals in Deutschland und Frankreich. Sie tanzten und feierten und bekamen Einblicke in eine verborgene Welt.


Freitag, 30. November 2012

03:55
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Meine Wiederholung
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Horrorfilme

Von Apokalypse, Viren und Zombies

DETAILS

Freitag, 30. November 2012 um 03.55 Uhr

Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Horrorfilme
(Frankreich, 2010, 52mn)
ARTE F
Regie: Luc Lagier

Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Schon in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts gab es vereinzelt Grusel- und Horrorfilme - man denke nur an "Dracula" und "Frankenstein". Heute sind sie aus Kino, Fernsehserien, DVDs und Computerspielen nicht mehr wegzudenken. Luc Lagier geht in seiner Dokumentation dem Phänomen Horror auf den Grund und befragt namhafte Regisseure des Genres.

Ob in Kinofilmen, Fernsehserien, Video- und Computerspielen, in der Werbung oder im DVD-Angebot - das Horrorgenre ist allgegenwärtig und zu einem echten gesellschaftlichen Phänomen geworden. Wie konnten Grauen und Horror von einer Randerscheinung zur Massenattraktion avancieren?
Dieser Frage geht Filmemacher Luc Lagier in seiner Dokumentation nach. In Gesprächen mit den besten Kennern des Horrorfilms von Los Angeles über London bis nach Barcelona zeichnet er das Porträt dieses zeitgenössischen Phänomens. Dabei wird auch verständlich, wie zum Beispiel Filmemacher wie Eli Roth ("Hostel"), Alexandre Aja ("The Hills Have Eyes"), Neil Marshall ("The Descent - Abgrund des Grauens"), Jaume Balagueró und Paco Plaza ("REC") zu herausragenden Vertretern des Horrorfilms wurden, und was ihre Filme über das zeitgenössische Kino und unsere Gesellschaft erzählen.



Die Web-Dokumentation

„I Goth My World“ erzählt die Geschichte der Gothic-Bewegung anhand der Porträts von drei Generationen. Die Journalisten Brice Lambert und Guillaume Clere waren dafür mit ihrer Kamera auf zahlreichen Gothic-Festivals in Deutschland und Frankreich. Sie bekamen Einblicke in eine verborgene Welt.



Erstellt: 28-09-12
Letzte Änderung: 30-10-12