Meter für Meter zieht sich das Land im Herbst unter dem Druck der Sturmfluten zurück. Den Sand, den das Meer fordert, holen sich die Sylter zurück und pumpen Millionen Kubikmeter wieder an den Strand. Im Süden von Sylt, bei Hörnum, arbeitet die Strandkorbmacherin Svenja Trautmann. Ihre Familie stellt die Körbe seit Generationen her. Heute gelangen Sylter Strandkörbe - in individueller Ausfertigung - in die ganze Welt.
Auf der Nachbarinsel Föhr gibt es die typischen norddeutschen reetgedeckten Häuser. 30 Jahre hält das Reet, dann wird es brüchig, isoliert im Winter nicht mehr und muss ausgetauscht werden. Helga Wögens bewirtschaftet den einzigen Bio-Milchhof der Insel. Doch sie bewahrt sich neben der harten Arbeit Zeit für eine Leidenschaft, die Utersumer Trachtengruppe.
Die Insel Amrum trägt an ihrer Westseite einen 15 Kilometer langen Schutzgürtel aus Sand, den sogenannten Kniepsand. Vom Tonnenlegerhafen legt Wolfgang Stöck mit seiner Crew täglich ab zur Inspektion der Leuchttonnen und Leuchttürme vor Amrum. "Die Menschen denken bei Seezeichen heute nur an die Romantik, vergessen aber, wie gefährlich die Küste heute noch ist", sagt Stöck.
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