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ARTE Reportage

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Samstag 3. Dezember 2011 um 18.15 Uhr - 09/12/11

Mosambik: Eine Fabrik gegen Aids

Von Sebastian Kuhn - ARTE GEIE / TV Schoenfilm – Deutschland 2011

Eine Halle aus Beton in Mosambiks Hauptstadt Maputo ist das Symbol der Hoffnung für den ganzen afrikanischen Kontinent: Hier wollen sie ab nächstem Jahr in der dann einzigen Fabrik in ganz Afrika, Medikamente gegen AIDS produzieren. Angeregt und unterstützt wird das Projekt seit 2003 von der Regierung Brasiliens.






In den letzten acht Jahren hat das Projekt viele Zweifel und viele bürokratische Hindernisse überwinden müssen. Manche argwöhnten, dass es der Fabrik in Maputo so ergehen könnte wie der im Osten der Demokratischen Republik Kongo: Vor sechs Jahren wurde sie mit deutscher Entwicklungshilfe gebaut und in Betrieb genommen – nach drei Jahren war die Produktion im Kongo schon am Ende, weil der Nachschub an Rohstoffen immer wieder ins Stocken geriet.

Die neue Hoffnung für ganz Afrika besteht vor allem darin, die Medikamente preiswert im Land zu produzieren und weniger von teuren ausländischen Importen abhängig zu werden.

So könnten mehr Menschen in Afrika mit Generika gegen AIDS behandelt werden. Mosambik ist eines der von HIV am meisten betroffenen Länder der Erde: 5,7 Millionen Frauen, Männer und Kinder sind erkrankt, das sind 11,5 Prozent der Bevölkerung in Mosambik.

Sebastian Kuhn hat die neue Fabrik in Maputo besucht.

ARTE Reportage
Samstag 10. Dezember 2011 um 06.00 Uhr
Keine Wiederholungen
(Frankreich, 2011, 42mn)
ARTE

Erstellt: 01-12-11
Letzte Änderung: 09-12-11