Was können die Länder Europas gegen die Drogenepidemie tun?
- Heroin-Rennaissance in Wales
In der walisischen Stadt Swansea hängen sogar schon 12-Jährige an der Nadel. Denn seit dem Wegfall der Industrie gibt es weder Perspektiven noch genügend Arbeitsplätze nach der Schule. Völlig zugedröhnt erträumen sich die Teenager ein besseres Leben.
- Stadt Ohne Drogen in Jekatarinburg
100-tausend Drogentote hatte Russland vergangenes Jahr nach eigner Statistik zu beklagen. Der Staat ist schon lange nicht mehr Herr über die Lage. Die nicht staaatliche Organisation „Stadt ohne Drogen“ jagt auf eigene Faust Dealer und hebt Labore für synthetische Drogen aus. Gleichzeitig bietet sie Drogenkranken eine Entzugsmöglichkeit, die härteste überhaupt: den kalten Entzug.
- Koks-Schwemme in Spanien
In Valencia überschwämmt Kokain die Partyszene. Die, die das weiße Pulver schniefen, werden zudem immer jünger. Doch scheinen auch immer mehr ehrlich zu ihrem Konsum zu stehen und einen Therapeuten aufzusuchen.
- Improvisieren gegen die Sucht
Um dafür zu sorgen, dass Kids die Finger von Drogen lassen, tourt eine Impro-Theatergruppe durch deutsche Schulen und spielt ihnen Drogen- und Suchtszenen vor. Mit viel Humor – denn nur so erreiche man die Schüler auf Augenhöhe. Und danach wird Tacheles geredet.






per E-Mail verschicken

Facebook
Twitter
RSS

