Teil II der Reportage: Salem / Esben & The Witch
Erfunden haben den Begriff die Mitglieder von Esben & The Witch aus Brighton: zwei Jungs, ein Mädchen, zweimal Gitarre, einmal Bass, dazu Elektro-Beats aus dem Laptop. Ihr Bandname ist inspiriert von einem dänischen Märchen. Statt Fakten zur Band-Bio erzählen die Nightmare-Popper lieber geheimnisvolle Märchen und erklären auf ihrer Homepage, wie der Aderlass funktioniert. Dazu gibt’s Bilder von ausgestopften Eulen und Gespenstern. Gänsehaut-Garantie gibt es auch bei der britisch-französischen Band O.Children, wenn Sänger Tobias O´Kandi mit trauriger Bassstimme den Tod des "Disco Dancer" beklagt oder im Video zu "Ruins" gebückt durch ein düsteres Fabrikgebäude schlurft, in dem zwar nicht Nosferatu auf ihn wartet, dafür aber jede Menge Kakerlaken. Eigens für O.Children kreierte die britische Presse sogar den Begriff "New Grave".
Noch ein bisschen gruseliger geben sich „Salem“ - zwei Musiker aus Michigan. Zumindest munkelt man das. Denn viel ist über "Salem" nicht bekannt. Was wiederum Teil ihres Unheimlich-Images ist. 2009 veröffentlichten sie ihre EP: ""Yes I smoke crack". Und im Video zu "Dirt" zeigen sie, was Frauen nachts allein im Auto so passieren kann. Auftritte von Salem sind rar, manchmal stehen auch einfach nur zwei Gestalten auf der Bühne, während im Hintergrund blutige Bilder laufen. Auch bei Salem gibt’s poppige Elektrobeats, die gemeinsam mit fieser Axtmord-Atmo und verzerrten Frauen-Stimmen das Blut in den Adern gefrieren lassen. Zeit für TRACKS, den langen schwarzen Mantel rauszuholen, und alles über den Grusel in Vinylform herauszufinden.
- Web-Bonus: O.Children singt für Tracks
- Web-Bonus: Extra-Antworten aus dem Interview mit O.Children
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- Salem auf Myspace
Salem Live:
10. Dezember, Transmusicale Paris, Frankreich







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