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15/10/04

25 Jahre Ars Electronica – Avantgarde-Routine oder erfahrener Trendsetter?

Wie vital kann ein Festival sein, das ein Vierteljahrhundert seines Bestehens feiert? Aus dem Treffpunkt für die anfangs weltweit verstreuten, technik- und wissenschafts-begeisterten Pioniere der Medienkunst ist selbst eine Institution geworden. Nicht nur Insider treffen sich inzwischen wie selbstverständlich alljährlich auf der "ars". Interdisziplinarität ist heute vielerorts ein Schlagwort, Art-Science-Kooperationen schiessen wie Pilze aus dem Boden, Film- und Videofestvals haben sich zu Multimedia-Veranstaltungen gemausert, und viele der im Kontext der Ars Electronica entstandenen Arbeiten finden nun sogar unter 'Museums'-Dächern wie dem Karlsruher Zentrum für Kunst und Medientechnologie Platz. Weltweit hat sich eine Szene von "Künstleringenieuren" parallel zum zeitgenössischen Kunstbetrieb gebildet, und die Industrie, die hier als Sponsor auftritt, verspricht sich von dieser Symbiose einen kreativen Schub für den eigenen Markt. Wird die Ars Electronica noch gebraucht? Wie wird es in 25 Jahren aussehen? Beim diesjährigen Symposium "Timeshift" - Zeitsprung – argumentierten zwei Leitfiguren und Wegbegleiter des Linzer Treffs, warum er auch künftig als Katalysator zwischen Kunst, Wissenschaft und Technologie wichtig bleibt: Peter Weibel und Roger Malina.

>> Roger Malina: Kunst kann Technologie und Wissenschaft verbessern!
>> Peter Weibel: Die Kunst kommt immer zu spät…

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Kultur Digital
September 2004
Ars Electronica 2004
Bericht: Jens Hauser
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Erstellt: 17-09-04
Letzte Änderung: 15-10-04


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