Home > Programm
TV Guide
Spaltenansicht Zeilenansicht
05:00
per E-Mail verschicken
per E-Mail verschicken
Meine Wiederholung
Meine Wiederholung

Die Sendung mit der Katze

Während Lola ihre Gäste von Katz TV-Herzschmerz empfängt, sucht Groucha Teilnehmer für die große Galaveranstaltung, leider ohne Erfolg. In London wurden bei einem Überfall Juwelen geraubt, deren Bilder Katz TV ausstrahlt.

DETAILS

Donnerstag, 17. April 2014 um 05.00 Uhr

Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Die Sendung mit der Katze
(Frankreich, 1985, 5mn)
ARTE F
Regie: Henri Xhonneux

Original mit Untertitel

Während Lola ihre Gäste von Katz TV-Herzschmerz empfängt, sucht Groucha Teilnehmer für die große Galaveranstaltung, leider ohne Erfolg. In London wurden bei einem Überfall Juwelen geraubt, deren Bilder Katz TV ausstrahlt.

05:05
per E-Mail verschicken
per E-Mail verschicken
Meine Wiederholung
Meine Wiederholung

Opéra Comique Paris, Geburt einer Opernschule

In Paris gibt es ganz in der Nähe der "Grands Boulevards" einen Ort, wo der Geist der großen Komponisten und Schriftsteller des 19. Jahrhunderts hoffnungsvolle junge Künstler inspiriert: Die Opéra Comique, in der große Werke wie "Carmen" und "Hoffmanns Erzählungen" uraufgeführt wurden, feiert 2014 ihr 300-jähriges Bestehen. Der Film wirft einen Blick hinter die Kulissen und stellt junge Opernsängerinnen und -sänger vor, die hier ihre ersten Erfolge auf der Bühne feiern.

DETAILS
ARTE France / © Nord-Ouest Documentaires

Donnerstag, 17. April 2014 um 05.05 Uhr

Wiederholungen:
28.04.2014 um 05:05
Opéra Comique Paris, Geburt einer Opernschule
(Frankreich, 2014, 52mn)
ARTE F
Regie: Rémi Lainé

16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

In Paris gibt es ganz in der Nähe der "Grands Boulevards" einen Ort, wo der Geist der großen Komponisten und Schriftsteller des 19. Jahrhunderts hoffnungsvolle junge Künstler inspiriert: Die Opéra Comique, in der große Werke wie "Carmen" und "Hoffmanns Erzählungen" uraufgeführt wurden, feiert 2014 ihr 300-jähriges Bestehen. Der Film wirft einen Blick hinter die Kulissen und stellt junge Opernsängerinnen und -sänger vor, die hier ihre ersten Erfolge auf der Bühne feiern.

Berühmtheiten wie Bizet, Offenbach, Massenet und Debussy brachten in der Opéra Comique ihre größten Erfolge zur Uraufführung. Heute fördert das Haus jedes Jahr zehn junge Opernsänger und gibt ihnen Gelegenheit zur Spezialisierung im Genre der Komischen Oper mit ihrer typischen Mischung aus Gesang und gesprochenen Dialogen.
Die Dokumentationsreihe verfolgt den Jahrgang 2013 über die gesamte Spielzeit. Sie zeigt die Arbeit mit Korrepetitoren, Aussprachetrainern, Schauspiellehrern und illustren Coachs. Die Teilnehmer wirken an allen Arten von Aufführungen mit, von der Oper bis hin zum Liederabend. Zwischen Proben, Workshops und Vorstellungen vermitteln sie spontan ihre Leidenschaft für diese anspruchsvolle Kunst, die sie zu ihrem Beruf machen wollen.
Sie erzählen, wer sie sind und wie sie zur Oper gekommen sind. Da ist zum Beispiel der aus Gabun stammende, gelernte Elektronikingenieur Patrick. Ronan aus der Bretagne begann seine musikalische Laufbahn als Rocker; heute ist er Bariton und überzeugt in der Oper "Cendrillon". Und Sandrine, deren Gesang früher nur die Kaninchen auf dem Hof ihres Großvaters lauschten, erfreut heute bei einem Poulenc-Rezital im Foyer der Opéra Comique ein weitaus dankbareres Publikum.
Mit viel Talent und Begeisterung bringen die jungen Sänger frischen Wind in das altehrwürdige Opernhaus, das auf eine 300-jährige Geschichte zurückblicken kann. In den sechs Monaten an der Opéra Comique haben sie hart gearbeitet, um für eine Karriere auf den größten Bühnen der Welt gerüstet zu sein.

06:00
per E-Mail verschicken
per E-Mail verschicken
Meine Wiederholung
Meine Wiederholung

Frankreichs mythische Orte

Frankreich verfügt über zahlreiche historische Ortschaften. Viele liegen in landschaftlich reizvollen Gebieten und besitzen kulturgeschichtliche Bedeutung. Die Dokumentationsreihe stellt 40 französische Orte mit ihren faszinierenden Besonderheiten und Geheimnissen vor.
Die heutige Folge besucht das oft zerstörte und immer wieder neue errichtete Dorf Talmont an der Mündung der Gironde.

DETAILS
ARTE France / © System TV

Donnerstag, 17. April 2014 um 06.00 Uhr

Wiederholungen:
27.04.2014 um 06:05
Frankreichs mythische Orte
(Frankreich, 2011, 26mn)
ARTE F
Regie: François Chayé

Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Frankreich verfügt über zahlreiche historische Ortschaften. Viele liegen in landschaftlich reizvollen Gebieten und besitzen kulturgeschichtliche Bedeutung. Die Dokumentationsreihe stellt 40 französische Orte mit ihren faszinierenden Besonderheiten und Geheimnissen vor.
Die heutige Folge besucht das oft zerstörte und immer wieder neue errichtete Dorf Talmont an der Mündung der Gironde.

Am Ende der Gironde-Mündung im Départment Charente-Maritime liegt Talmont. Der im 13. Jahrhundert vom englischen König Edward I. als Zitadelle errichtete Ort hat eine bewegte Geschichte. Er wurde mehrmals aufgegeben, erobert und von Menschen oder vom Meer zerstört.
Doch immer wieder bauten die Bewohner ihr Dorf wieder auf. Genau wie seine der Heiligen Radegundis geweihte Kirche, die auf dem Fels über der Flussmündung thront, hat auch Talmont den Widrigkeiten der Zeit getrotzt und die Jahrhunderte überstanden.

Ob Geburtsort, Ort der eigenen Jugend, Wahlheimat oder malerischer Ferienort - häufig ist das Dorf ein Ort der Erinnerung und der Sehnsucht. Die Dokumentationsreihe lädt dazu ein, 40 der schönsten und kunstgeschichtlich reizvollsten Ortschaften Frankreichs mit ihren Traditionen, Legenden, gastronomischen Spezialitäten und ihrer vielfältigen Flora und Fauna zu entdecken. Spektakuläre Luftaufnahmen heben bauliche und geografische Besonderheiten hervor und lassen Verborgenes, Unbekanntes und Mythisches zutage treten.

06:30
per E-Mail verschicken
per E-Mail verschicken
Meine Wiederholung
Meine Wiederholung

Zu Tisch in ....

Im Mölltal, am Fuße des höchsten Bergs Österreichs, dem Großglockner, züchtet die Bergbauernfamilie Zlöbl Schafe. Das sogenannte Glockner Lamm ist eine Kärntner Spezialität und zeichnet sich durch besonders zartes und würziges Fleisch aus. Die hochalpinen Schafe klettern auf der Suche nach frischen Bergkräutern bis auf 3.000 Meter. Die mit frischen Bergkräutern gefüllte Lammkeule oder Kärntner Kasnudel sind typische Gerichte des Mölltals. Beim Sonnwendfeuer hoch in den Bergen darf Kärntens beliebteste Süßspeise nicht fehlen: der mit Zimt und Rosinen gefüllte "Reindling".

DETAILS
Dossier
Schließen

Sonntags um 17.45 Uhr auf ARTE

Zum Dossier Zu Tisch in...

ZDF / © Peter Klotz

Donnerstag, 17. April 2014 um 06.30 Uhr

Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Zu Tisch in ....
(Deutschland, 2013, 26mn)
ZDF
Regie: Wilma Pradetto

Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Im Mölltal, am Fuße des höchsten Bergs Österreichs, dem Großglockner, züchtet die Bergbauernfamilie Zlöbl Schafe. Das sogenannte Glockner Lamm ist eine Kärntner Spezialität und zeichnet sich durch besonders zartes und würziges Fleisch aus. Die hochalpinen Schafe klettern auf der Suche nach frischen Bergkräutern bis auf 3.000 Meter. Die mit frischen Bergkräutern gefüllte Lammkeule oder Kärntner Kasnudel sind typische Gerichte des Mölltals. Beim Sonnwendfeuer hoch in den Bergen darf Kärntens beliebteste Süßspeise nicht fehlen: der mit Zimt und Rosinen gefüllte "Reindling".

"Zu Tisch in Kärnten" führt in das größte Naturschutzgebiet der Alpen, die Hohen Tauern - ein Nationalpark mit alpiner Urlandschaft und mühevoll gepflegten Almlandschaften, kleinen Bergdörfern und vielen Gipfeln, in dem schon Kaiserin Sisi gerne wanderte.
Im Mölltal am Großglockner, dem höchsten Berg Österreichs, züchtet Bergbauer Sepp Zlöbl eine Kärntner Spezialität: die Glockner Lämmer.
Auf der Suche nach frischen Bergkräutern überwinden die Tiere enorme Höhen, um an die alpinen Kräuter zu gelangen. Das macht ihr Fleisch besonders zart und würzig.
Der fest in der Almlandschaft verwurzelte Sepp Zlöbl ist nicht nur Züchter, er verarbeitet das Lammfleisch auch direkt an seinem Hof. Ohne Transport-Stress behält das Fleisch seine kompakte Konsistenz und seine hohe Qualität.
Währenddessen kümmern sich seine Frau Theresia und Schwiegertochter Patricia um Haus, Hof und die traditionelle Bergbauernküche. Bei Familie Zlöbl steht Lamm häufig auf dem Speiseplan. Jeden Freitag kommt die Kärntner Kasnudel auf den Tisch - mit Quark und Minze gefüllte Teigtaschen. Weitere typische Gerichte des Mölltals sind die Kirchtagsuppe mit Lammfleischkrapferln, das Carpaccio vom Glockner Lamm, mit frischen Bergkräutern gefüllte Lammkeule und Kärntner Reindling, ein Napfkuchen mit Zimt, Honig und Rosinen. Er ist eine Art Nationalspeise in Kärnten und wird sowohl als Süßspeise als auch zu Fleisch genossen.
"Ohne Berge lebe ich keine 14 Tage", sagt Sepp Zlöbl - kaum verwunderlich bei all den landschaftlichen Eindrücken und kulinarischen Genüssen, die seine Kärntner Heimat zu bieten hat.

"Zu Tisch in ..." reist in die Regionen Europas und schaut bei der Zubereitung traditioneller Gerichte zu. Die Küchenkultur europäischer Landschaften offenbart ihren Reichtum und weckt Verständnis für eine vielleicht fremde Lebensart. Rezepte können über Teletext und Internet abgerufen werden: www.arte.tv/zutischin

07:00
per E-Mail verschicken
per E-Mail verschicken
Meine Wiederholung
Meine Wiederholung

Metropolis

(1): Metropolenreport: "Bergstadt am Meer": Die israelische Mittelmeermetropole Haifa
(2): Die "Spinnenfrau": Im Atelier bei der japanischen Künstlerin Aiko Tezuka in Berlin

DETAILS
ansehen Dossier
Schließen

Das Kulturmagazin auf ARTE - Sonntag ab 16.45 Uhr

Zum Dossier Metropolis, jeden Sonntag ab 16.50 Uhr

Donnerstag, 17. April 2014 um 07.00 Uhr

Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Metropolis
(Deutschland, 2014, 43mn)
WDR

16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

(1): Metropolenreport: "Bergstadt am Meer": Die israelische Mittelmeermetropole Haifa
(2): Die "Spinnenfrau": Im Atelier bei der japanischen Künstlerin Aiko Tezuka in Berlin

(1): Metropolenreport: "Bergstadt am Meer": Die israelische Mittelmeermetropole Haifa
Haifa ist die drittgrößte Stadt Israels, eine produktive Hafenmetrople ganz im Norden des Landes und unweit zur libanesischen und syrischen Grenze gelegen, das Tor zur arabischen Welt. "Bergstadt am Meer" wird die ehemalige Residenz arabischer Beduinen genannt, weil sie in drei Ebenen vom Mittelmeer hinauf zum Berg Karmel angelegt ist. In Tel Aviv, der mondänen Party- und Kreativmetropole, so heißt es in Israel, wird getanzt, in Jerusalem gebetet und in Haifa gearbeitet - und das sogar am Sabbat. Abgesehen davon, dass Haifa eine der fleißigsten Städte des Landes ist, zählt sie aufgrund ihrer Lage und der Mischung aus Moderne und Antike, Kirchen und Moscheen auch zu den schönsten Städten des gesamten Mittelmeerraums und hat eine ebenso bewegte wie bewegende Stadtgeschichte, die auch von Flucht und Vertreibung der arabischen Bevölkerung und jüdischer Einwanderung erzählt. Heute gilt Haifa als Symbol der Völkerverständigung und religiösen Toleranz, auch weil hier die Anhänger der Bahai ihr Weltzentrum errichtet haben. Eine heterogene, spannende Stadt. "Metropolis" begibt sich auf Spurensuche.
(2): Die "Spinnenfrau": Im Atelier bei der japanischen Künstlerin Aiko Tezuka in Berlin
"Atompilz und Gebärmutter haben eine sehr ähnliche Form". Die japanische Textilkünstlerin Aiko Tezuka, die ihr Atelier in Berlin aufgeschlagen hat, schockt mit geheimnisvollen Enthüllungen. Wie eine Archäologin der Webkunst gräbt sie sich in alte Textilien aus Ägypten, Indien oder Japan und legt deren innere Strukturen frei, eine Fleißarbeit sondergleichen. Tausende von Fäden verstrickt, verbindet, verspannt die Japanerin zu neuen raumgreifenden Gebilden und legt damit die Geschichte der alten Textilien offen. Welche Herrscher, welche Systeme, welche Werte, welche Arbeitsbedingungen lagen der Kultur - alter Tapisserien zum Beispiel - zugrunde?
Aiko Tezuka verstrickt, im wahrsten Sinne des Wortes, die Betrachter in die Abgründe der Textilkunst. Wie eine Art "Spinnenfrau" verwebt sie Geschichten aus Altem neu. Dabei entlarvt sie fantasie- und lehrreich überraschende Strukturen, die vorher völlig unsichtbar waren.

Mehr unter: www.arte.tv/metropolis

07:45
per E-Mail verschicken
per E-Mail verschicken
Meine Wiederholung
Meine Wiederholung

Die Letzten ihrer Art

Stephen Fry - Komiker, Autor und Schauspieler - und der Zoologe und Fotograf Mark Carwardine begeben sich auf eine Weltreise, um vom Aussterben bedrohte Tiere aufzuspüren. So machen sie sich in Neuseeland auf die Suche nach dem Kakapo, einem nachtaktiven, flugunfähigen und recht sonderbaren Vogel.

DETAILS
ansehen Dossier
Schließen

Fünf Küchenchefs aus der ganzen Welt, fünf gastronomische Denker gründen ihre Kunst auf die Ökosysteme ihrer jeweiligen Region und denken über die Zukunft unseres Essens nach.

Zum Dossier Das Glück liegt auf dem Teller

ZDF / © BBC/Mark Carwardine

Donnerstag, 17. April 2014 um 07.45 Uhr

Wiederholungen:
04.05.2014 um 07:15
Die Letzten ihrer Art
(Großbritannien, 2009, 43mn)
ZDF
Regie: Tim Green, Ben Southwell

Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Stephen Fry - Komiker, Autor und Schauspieler - und der Zoologe und Fotograf Mark Carwardine begeben sich auf eine Weltreise, um vom Aussterben bedrohte Tiere aufzuspüren. So machen sie sich in Neuseeland auf die Suche nach dem Kakapo, einem nachtaktiven, flugunfähigen und recht sonderbaren Vogel.

Mit dem Hubschrauber fliegen Stephen Fry und Mark Carwardine über die atemberaubende Landschaft Neuseelands - für "Herr der Ringe"-Fans auch bekannt als "Mittelerde". Sie sind auf der Suche nach dem Kakapo, einem nachtaktiven, flugunfähigen Papagei, knallgrün und eigenbrötlerisch. Doch zunächst informieren sich die beiden Männer über das neuseeländische Nationaltier, den Kiwi, über flugunfähige Vögel im Allgemeinen und die Evolution in Neuseeland.
Mit dem Boot geht es - sehr zu Stephen Frys Missfallen - bei stürmischer See zu den Chatham-Inseln. Hier treffen die beiden Weltreisenden Don Merton, einen bekannten Tierschützer, dem es gelungen ist, auf der kleinen Insel den Black Robin, zu Deutsch Chatham-Schnäpper, vor dem Aussterben zu bewahren. Mertons neue Mission gilt dem Kakapo, einer Papageienart, die ebenfalls stark gefährdet ist.
Dem Kakapo selbst begegnen Stephen Fry und Mark Carwardine erst auf einer kleinen Insel südlich von Neuseeland. Um dorthin zu gelangen, müssen die beiden penible Reinigungsprozeduren über sich ergehen lassen, damit keinerlei fremde Erreger in das Biotop der Insel gelangen. Außerdem hat man inzwischen alle nicht-heimischen Raubtiere von der Insel vertrieben, um das empfindliche ökologische Gleichgewicht auf keinen Fall zu stören.
Der Kakapo ist ein seltsamer Vogel: Er fliegt nicht, er schreitet. Stephen Fry vergleicht die Gangart dieses Papageis mit der eines britischen Aristokraten. Manchmal klettert der Kakapo auf Bäume. Um ein Weibchen anzulocken, legt er sich in eine Erdmulde und produziert merkwürdige Balzgeräusche, die weithin zu hören sind. Stephen Fry hat seine helle Freude an dem Kerl - besonders als dieser den Kopf von Mark Carwardine für ein zu begattendes Weibchen hält.

08:30
per E-Mail verschicken
per E-Mail verschicken
Meine Wiederholung
Meine Wiederholung

X:enius

Die Sendung "X:enius" ist das werktägliche Wissensmagazin auf ARTE. 26 Minuten Sendezeit sind einem besonderen Thema aus dem Alltagsleben und der großen Welt der Naturwissenschaft und Forschung gewidmet. Mit ihrem Wissensmobil touren die Moderatoren durch Europa, immer auf der Suche nach dem Wissen, das die Welt bewegt. Unorthodoxe Fragestellungen sind dabei ebenso zu erwarten wie spannende Begegnungen mit den führenden Köpfen der Wissenschaft. "X:enius" ist Roadmovie, Schatzsuche und Wissenssendung zugleich.

DETAILS
BR / © Bilderfest

Donnerstag, 17. April 2014 um 08.30 Uhr

Wiederholungen:
17.04.2014 um 17:00
X:enius
(Deutschland, 2014, 26mn)
BR
Moderation: Caro Matzko, Gunnar Mergner

Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Die Sendung "X:enius" ist das werktägliche Wissensmagazin auf ARTE. 26 Minuten Sendezeit sind einem besonderen Thema aus dem Alltagsleben und der großen Welt der Naturwissenschaft und Forschung gewidmet. Mit ihrem Wissensmobil touren die Moderatoren durch Europa, immer auf der Suche nach dem Wissen, das die Welt bewegt. Unorthodoxe Fragestellungen sind dabei ebenso zu erwarten wie spannende Begegnungen mit den führenden Köpfen der Wissenschaft. "X:enius" ist Roadmovie, Schatzsuche und Wissenssendung zugleich.

Künstliche Organe und Gewebe aus dem Labor könnten Leben retten. Weltweit arbeiten Forscher an neuen Techniken, um tote Strukturen zum Leben zu erwecken. Ciaran Finn ist nicht aufgewachsen wie ein normales Kind. Der Junge aus Nordirland hat die ersten beiden Jahre seines Lebens fast ausschließlich im Krankenhaus verbracht. Seine verkümmerte Luftröhre hatte nur einen Millimeter Durchmesser. Schon kurz nach der Geburt wäre Ciaran fast daran gestorben. Die ersten Jahre überlebt er mit einem Kunststoffrohr. Doch als Ciaran zehn ist, müssen die Ärzte ein noch nie gemachtes Experiment wagen, um ihn zu retten: mit künstlich gebautem Gewebe.
Weil es viel zu wenige Spenderorgane gibt, arbeiten Wissenschaftler fieberhaft daran, künstliches Gewebe und sogar ganze Organe zu züchten. Dabei gelingen ihnen in diesem noch jungen Gebiet der biomedizinischen Forschung inzwischen entscheidende Schritte.
Die "X:enius"-Moderatoren Carolin Matzko und Gunnar Mergner wollen an der Universität Würzburg herausfinden, warum es so schwer ist, natürliches Gewebe im Labor nachzubauen. Dazu versuchen sie, ein Stück Schweinedarm so umzubauen, dass es für den Einsatz in der Klinik geeignet ist.

Mehr zu den einzelnen Themen unter: www.arte.tv/xenius

09:00
per E-Mail verschicken
per E-Mail verschicken
Meine Wiederholung
Meine Wiederholung

Unsere algerische Geschichte

Von November 1954 bis März 1962 dauerte der Krieg um die Unabhängigkeit Algeriens. Das nordafrikanische Land galt den Franzosen nicht als Kolonie, sondern als Bestandteil des Mutterlandes. Die kriegerischen Auseinandersetzungen wurden mit äußerster Brutalität geführt. Die Entscheidung des damaligen französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle, letztlich der Unabhängigkeit Algeriens zuzustimmen, wurde von einigen Generälen als Verrat aufgefasst. Im April 1961 putschten die Generäle, Frankreich stand am Rand eines Bürgerkrieges.

DETAILS
ARTE F / © Zadig Productions

Donnerstag, 17. April 2014 um 09.00 Uhr

Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Unsere algerische Geschichte
(Frankreich, 2011, 88mn)
ARTE F
Regie: Jean-Michel Meurice, Benjamin Stora

Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Von November 1954 bis März 1962 dauerte der Krieg um die Unabhängigkeit Algeriens. Das nordafrikanische Land galt den Franzosen nicht als Kolonie, sondern als Bestandteil des Mutterlandes. Die kriegerischen Auseinandersetzungen wurden mit äußerster Brutalität geführt. Die Entscheidung des damaligen französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle, letztlich der Unabhängigkeit Algeriens zuzustimmen, wurde von einigen Generälen als Verrat aufgefasst. Im April 1961 putschten die Generäle, Frankreich stand am Rand eines Bürgerkrieges.

Das Ende Französisch-Algeriens (1830-1962) wurde im Januar 1960 mit dem "Barrikadenputsch" in Algier eingeleitet. Dieser Aufstand nationalistischer französischer Offiziere gegen die eigene Staatsmacht mündete am 1. Februar 1960 in die Kapitulation der Putschisten. Im April 1961 folgte der Putsch von vier hochrangigen Generälen gegen den sogenannten "Verrat" des damaligen französischen Staatspräsidenten General Charles de Gaulle, der bereit war, Algerien in die Unabhängigkeit zu entlassen. Die putschenden Generäle standen der OAS, der "Organisation armée secrète" (Organisation der geheimen Armee) nahe, einer französischen Untergrundbewegung, die den Status Algeriens als französisches Département - de facto als Kolonie - mit allen Mitteln aufrechterhalten wollte und während der Endphase des Algerienkriegs für zahlreiche Anschläge verantwortlich war. Einige Tage lang stand nicht nur Algerien, sondern auch Frankreich am Rand eines Abgrundes. Doch auch dieser Putsch schlug fehl, da er von vielen jungen Offizieren nicht mitgetragen wurde.
Aber er bedeutete das Ende der traditionellen Armee und den Anfang eines Jahres der Verzweiflung und Gewalt. Blindwütige OAS-Anschläge, letztes Aufbäumen der Algerienfranzosen, Sprengstoffanschläge, gegenseitige Unterwanderung durch Geheimagenten und Killer, Gefahr eines Bürgerkrieges in Frankreich und schließlich die schmerzhafte Flucht der Algerienfranzosen ins Mutterland charakterisieren die Endphase des Algerienkonflikts. 50 Jahre später zeichnen der Filmemacher Jean-Michel Meurice und der Historiker Benjamin Stora diese Geschichte nach.

Filmemacher Jean-Michel Meurice und Historiker Benjamin Stora sind beide mit dem Algerienkonflikt persönlich verbunden. Jean-Michel Meurice gehörte zum Zeitpunkt des Putsches als junger Offizier dem Generalstab von Algier an. Benjamin Stora ist Sohn jüdischer Auswanderer aus der algerischen Stadt Constantine und Spezialist für algerische Geschichte.
Mehr Informationen kurz vor der Ausstrahlung unter: www.arte.tv/algerien

10:30
per E-Mail verschicken
per E-Mail verschicken

Nyassa - See der Sterne

Der Malawisee im Südosten Afrikas ist einer der größten Seen des Kontinents. Als erster Europäer erreichte der Brite David Livingstone im Jahr 1859 das Gewässer, das er einen "See der Sterne" nannte. Das nächtliche Leuchten wird von schillernden Buntbarschen verursacht, die ausschließlich im Malawisee vorkommen.

DETAILS
ARTE / © ORF/Christian Redinger

Donnerstag, 17. April 2014 um 10.30 Uhr

Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Nyassa - See der Sterne
(Österreich, 2009, 44mn)
ARTE
Regie: Christian Redinger

Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Der Malawisee im Südosten Afrikas ist einer der größten Seen des Kontinents. Als erster Europäer erreichte der Brite David Livingstone im Jahr 1859 das Gewässer, das er einen "See der Sterne" nannte. Das nächtliche Leuchten wird von schillernden Buntbarschen verursacht, die ausschließlich im Malawisee vorkommen.

Im Jahr 1859, als auch Charles Darwin sein Hauptwerk "Über die Entstehung der Arten" und somit seine Evolutionstheorie einer breiten Öffentlichkeit vorstellt, erreicht der britische Forscher David Livingstone als erster Europäer ein unbekanntes Süßwasser-Meer im südöstlichen Afrika. Die Einheimischen bezeichnen es als "Nyassa", übersetzt schlicht "See". Mit einer Länge von etwa 580 Kilometern, einer Breite von fast 80 Kilometern und einer Tiefe von bis zu 700 Metern handelt es sich um einen der größten See Afrikas, der vor Millionen Jahren im ostafrikanischen Grabenbruch entstanden war.
"A Lake of Stars!" ("Ein See der Sterne!"), merkt Livingstone an, als die Abendsonne Tausende irisierende Lichter auf den Wellen tanzen lässt. Ein Blick unter die Wasseroberfläche des Malawisees, wie er heute genannt wird, offenbart ein einzigartiges Naturwunder: Die "Sterne" sind lebendig. Es handelt sich um leuchtend bunte, schillernde Buntbarsche, sogenannte maulbrütende Cichliden, die das klare Wasser des Sees bevölkern. Im Laufe von Jahrmillionen haben sie sich aus einer einzigen Art, einem eingewanderten Flussfisch, zu fast 900 unterschiedlichen, aber genetisch nahe verwandten Arten entwickelt.
Leider war es Charles Darwin nicht vergönnt, von diesem erstaunlichen Beispiel der Evolution zu erfahren.

11:15
per E-Mail verschicken
per E-Mail verschicken

Heimathafen

Hafenstädte besitzen eine ganz eigene Faszination. Sie vermitteln Weltoffenheit und kulturelle Vielfalt und wecken die Neugierde auf Fremdes. Oft sind sie auch verantwortlich für die wirtschaftliche Prosperität einer gesamten Region. Die Dokumentationsreihe stellt Hafenstädte - See- wie Flusshäfen - in den Mittelpunkt. Sie beschreibt deren Eigenheiten und den Alltag ihrer Bewohner.
Maltas Hauptstadt Valetta verfügt über einen der schönsten und tiefsten Naturhäfen der Welt. Einst vom christlichen Malteserorden gegründet, liegt die Stadt strategisch günstig im Mittelmeer zwischen Europa und Afrika und war lange Zeit ein britischer Flottenstützpunkt.

DETAILS
ARTE F

Donnerstag, 17. April 2014 um 11.15 Uhr

Wiederholungen:
24.04.2014 um 07:40
Heimathafen
(Kanada, 2011, 46mn)
ARTE F
Regie: Nicolas Boucher, Etienne Deslières

Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Hafenstädte besitzen eine ganz eigene Faszination. Sie vermitteln Weltoffenheit und kulturelle Vielfalt und wecken die Neugierde auf Fremdes. Oft sind sie auch verantwortlich für die wirtschaftliche Prosperität einer gesamten Region. Die Dokumentationsreihe stellt Hafenstädte - See- wie Flusshäfen - in den Mittelpunkt. Sie beschreibt deren Eigenheiten und den Alltag ihrer Bewohner.
Maltas Hauptstadt Valetta verfügt über einen der schönsten und tiefsten Naturhäfen der Welt. Einst vom christlichen Malteserorden gegründet, liegt die Stadt strategisch günstig im Mittelmeer zwischen Europa und Afrika und war lange Zeit ein britischer Flottenstützpunkt.

Mit nur 7.000 Einwohnern leidet das Zentrum der maltesischen Hauptstadt Valetta dennoch unter seiner Bevölkerungsdichte. Denn die kleine Insel Malta gehört mit ihren 1.265 Menschen pro Quadratkilometer zu den am dichtesten besiedelten Ländern der Welt. Malta hat es übrigens auch wegen der größten Straßendichte der Welt - sie kommt auf 15 Kilometer Straße pro Quadratkilometer - ins Guinness-Buch der Rekorde geschafft.
Die an der Kreuzung wichtiger Seerouten gelegene Hafenstadt Valetta ist nach Jean Parisot de La Valette, dem Großmeister des Malteserordens benannt, der sie 1566 gründete. Sein Einfluss ist noch heute spürbar. Die Ritter des Malteserordens haben Valetta in einem Zuge erbaut. Die Stadt ist es ein hervorragendes Beispiel für Stadtplanung nach hippodamischem Schema. Noch heute kann dank rechtwinkliger Straßenanordnung frische Luft aus den beiden Häfen frei durch die engen Straßen wehen und wie eine Art natürliche Klimaanlage wirken. Die Süßwasserversorgung über Rohrleitungen, inklusive einer Kläranlage, ist ein weiteres Beispiel für ein zu jener Zeit sehr fortschrittliches Konzept.
Der Malteserorden, eine der ältesten Schöpfungen der Christenheit, hat ein bedeutendes religiöses Erbe hinterlassen. 95 Prozent der maltesischen Bevölkerung sind gläubig. Das ist die höchste Quote in der Europäischen Union. Und Malta ist der einzige Staat in Europa, in dem die Ehescheidung verboten ist. Homosexualität hingegen wird geduldet. Die Hauptstadt Valetta gilt als offene Stadt, in der verschiedene Kulturen friedlich nebeneinander existieren.
Valettas Hafen ist einer der schönsten und tiefsten Naturhäfen Europas. Er liegt strategisch günstig zwischen Europa und Afrika. So unterhielten die Briten dort bis 1979 eine Flottenbasis. Es überrascht also nicht, dass in Valetta eine Mischung aus italienisch-arabisch-englischem Flair herrscht. Die maltesische Sprache ist übrigens die einzige semitische Sprache, die sich des lateinischen Alphabets bedient und die einzige semitische Sprache in der EU.