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ARTE Journal

ARTE Journal, das europäische Nachrichtenmagazin.

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ARTE Journal bietet den europäischen Blick auf die wichtigsten Ereignisse des Tages.

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Mittwoch, 19. Juni 2013 um 19.10 Uhr

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ARTE Journal
(Frankreich, Deutschland, 2013, 20mn)
ARTE

Stereo 16:9 (Breitbildformat)

ARTE Journal, das europäische Nachrichtenmagazin, bietet den europäischen Blick auf die wichtigsten Ereignisse des Tages. Werktags um 12.45 Uhr und täglich um 19.10 Uhr.

Neue Sendezeit, neues Studio, ein neues Gesicht: "ARTE Journal" berichtet ab 19.10 Uhr über das tagesaktuelle politische Geschehen aus europäischer Sicht. Im wöchentlichen Wechsel präsentieren auf deutscher Seite Nazan Gökdemir und Jürgen Biehle das "ARTE Journal".

19:30
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Wildes Deutschland

Der Thüringer Wald ist eines der größten Waldgebiete Deutschlands. Berglandschaften, Wiesen, Täler und Gewässer bieten ein vielfältiges Naturerlebnis. Die Landschaft beherbergt viele - auch seltene - Tierarten und inspirierte bereits große Komponisten und Dichter wie Bach, Goethe und Schiller.

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MDR / © MDR/NDR Naturfilm/Capricornum

Mittwoch, 19. Juni 2013 um 19.30 Uhr

Wiederholungen:
26.06.2013 um 07:45
Wildes Deutschland
(Deutschland, 2012, 43mn)
MDR
Regie: Uwe Müller

Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Der Thüringer Wald ist eines der größten Waldgebiete Deutschlands. Berglandschaften, Wiesen, Täler und Gewässer bieten ein vielfältiges Naturerlebnis. Die Landschaft beherbergt viele - auch seltene - Tierarten und inspirierte bereits große Komponisten und Dichter wie Bach, Goethe und Schiller.

Thüringen gilt als Deutschlands grünes Herz. Über ein Drittel seiner Landesfläche ist von Wald bedeckt. Im Westen des Freistaates liegt der Thüringer Wald, ein fast 1.000 Meter hohes Mittelgebirge, das sich von der Werra im Nordwesten bis zum Frankenwald im Südosten hinzieht. In den dichten, teilweise ursprünglichen Wäldern fühlen sich nicht nur Eichhörnchen und Waschbären wohl. Auch die seltenen Schwarzstörche haben sich hier wieder angesiedelt.
Rotmilane bauen in den Kronendächern ihre Nester, und sogar die scheue Wildkatze findet hier ausreichend Deckung. Im Thüringer Becken, einer der ältesten Kulturlandschaften Deutschlands, sind Feldhamster noch sehr zahlreich vertreten. Es ist eines der letzten Rückzugsgebiete der vom Aussterben bedrohten Nager in Europa.
Thüringen ist berühmt für seine Burgen. Am bekanntesten ist die Wartburg bei Eisenach. In vielen alten Mauern haben sich Dohlen und Turmfalken eingenistet. Die Dachstühle kleiner Dorfkirchen bieten seltenen Fledermäusen Unterschlupf, unter anderem dem Großen Mausohr oder der Kleinen Hufeisennase.
Über den Gebirgskamm des Thüringer Waldes führt der Rennsteig, einer der schönsten Wanderwege Deutschlands. Die liebliche Landschaft lockt seit Jahrhunderten Naturliebhaber an. Berühmte Komponisten und Dichterfürsten wie Bach, Goethe und Schiller ließen sich von ihr inspirieren.

Mehr als zwei Jahre war der Tierfilmer Uwe Müller mit seinem Team in seiner Heimat mit der Kamera unterwegs. Das Ergebnis ist eine filmische Reise durch die Jahreszeiten zu den schönsten Orten und seltensten Tier- und Pflanzenarten des Thüringer Waldes und dessen Umgebung, ein liebevolles Porträt alter Traditionen und reizvoller Landschaften. Zahlreiche Kamerafahrten, Luftaufnahmen und der Einsatz spezieller Technik, wie bewegte Zeitraffer und extreme Zeitlupen, machen die Bilder zu einem visuellen Erlebnis.

20:15
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Ihre Majestät, Mrs. Brown

Als sich die englische Königin Victoria nach dem Tod ihres Mannes von ihrer Umwelt abkapselt, stellt ihr der gewitzte Privatsekretär Sir Henry Ponsonby einen schottischen Jagdhüter an die Seite, um sie aus ihrer Lethargie zu holen. Dem naturverbundenen John Brown gelingt das Unmögliche, doch bald breiten sich Gerüchte um eine nicht standesgemäße Liebesbeziehung aus ... Ein stimmungsvoll gezeichnetes Zeit- und Sittengemälde des 19. Jahrhunderts.

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Ein Agent der Stasi findet ein Paar, das er ausspionieren muss, sympathisch.

Zum Dossier Das Leben der anderen

ZDF / © Richard Greatrex/TaurusMedia TV

Mittwoch, 19. Juni 2013 um 20.15 Uhr

Wiederholungen:
21.06.2013 um 14:05
02.07.2013 um 13:55
Ihre Majestät, Mrs. Brown
(USA, Großbritannien, Irland, 1997, 101mn)
ZDF
Regie: John Madden
Drehbuch: Jeremy Brock
Kamera: Richard Greatrex
Musik: Stephen Warbeck
Schnitt: Robin Sales
Darsteller: Judi Dench (Königin Victoria), Bill Connolly (John Brown), Gerard Butler (Archie Brown), Anthony Sher (Disraeli), Geoffrey Palmer (Henry Ponsonby)
Produktion: Ecosse Films, BBC, Irish Screen, WGBH Boston, Mobile Masterpiece Theatre
Produzent: Sarah Curtis

16:9 (Breitbildformat) Dolby 2.0 Nativ HD

Als sich die englische Königin Victoria nach dem Tod ihres Mannes von ihrer Umwelt abkapselt, stellt ihr der gewitzte Privatsekretär Sir Henry Ponsonby einen schottischen Jagdhüter an die Seite, um sie aus ihrer Lethargie zu holen. Dem naturverbundenen John Brown gelingt das Unmögliche, doch bald breiten sich Gerüchte um eine nicht standesgemäße Liebesbeziehung aus ... Ein stimmungsvoll gezeichnetes Zeit- und Sittengemälde des 19. Jahrhunderts.

England im 19. Jahrhundert: Als Prince Albert, der Ehemann der Königin Victoria 1864 stirbt, zieht sie sich völlig in sich zurück: Sie schirmt sich auf ihrem Landsitz von der Öffentlichkeit ab und verfällt in eine Depression. Um sie aus ihrer Einsamkeit zu holen, lässt ihr Privatsekretär den schottischen Jagdhüter John Brown kommen, für den sie bald eine große Zuneigung empfindet.
Durch die Liaison mit John findet Victoria wieder zu neuem Lebensmut, und das ist für sie wichtiger als die politischen Geschäfte. Das viktorianische England empört die außereheliche Beziehung und erschüttert die Monarchie des britischen Empires. Auch Premierminister Disraeli drängt zu einer baldigen Rückkehr an den königlichen Hof ...

Mit fantastischen Darstellern wie Judi Dench, teils handgehaltener Kamera und treffenden Dialogen gelingt es dem Kostümfilm von John Madden, das Sittengemälde einer ganzen Epoche zu zeichnen. Zudem erzählt der Film die tragisch-romantische Geschichte von Liebe, Zuneigung und Privatheit, von Trauer, Verzicht und Staatsräson.
Für ihre schauspielerische Leistung in der Rolle der Königin des britischen Empires wurde Judi Dench 1998 für einen Oscar nominiert. Bei den BAFTA Awards und bei den Golden Globes wurde sie 1998 jeweils mit einem Preis als beste Darstellerin ausgezeichnet. Von der begeisterten Fachpresse und vom Publikum wird Judi Dench seither auch als Englands geheime Königin gehandelt. Für ihre Leistung als Nebendarstellerin in "James Bond 007: Skyfall" (2012) wurde sie dieses Jahr wieder für den BAFTA Award nominiert.

21:55
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Anna Netrebko vom Roten Platz

Ein außergewöhnliches Klassik-Event und Open-Air-Highlight der besonderen Art findet in diesem Sommer in Moskau statt: Die Starsopranistin Anna Netrebko und der russische Bariton Dmitri Hvorostovsky geben vor der einzigartigen Kulisse des Roten Platzes ein gemeinsames Konzert vor über 10.000 Klassikfans. Es ist das erste Mal, dass Anna Netrebko vor so vielen Menschen in ihrer russischen Heimat singt.

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ZDF / © Pavel Antonov

Mittwoch, 19. Juni 2013 um 21.55 Uhr

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Anna Netrebko vom Roten Platz
(Großbritannien, 2013, 110mn)
ZDF
Regie: Frank Hof
Darsteller: Anna Netrebko (Sopran), Dmitri Hvorostovsky (Bariton)
Dirigent: Constantine Orbelian
Orchester: Russische Staatssinfonie
Moderation: Annette Gerlach

Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Ein außergewöhnliches Klassik-Event und Open-Air-Highlight der besonderen Art findet in diesem Sommer in Moskau statt: Die Starsopranistin Anna Netrebko und der russische Bariton Dmitri Hvorostovsky geben vor der einzigartigen Kulisse des Roten Platzes ein gemeinsames Konzert vor über 10.000 Klassikfans. Es ist das erste Mal, dass Anna Netrebko vor so vielen Menschen in ihrer russischen Heimat singt.

Mit ihrem Gesangspartner auf dem Roten Platz, Dmitri Hvorostovsky, hat Anna Netrebko schon öfters gemeinsam auf der Bühne gestanden, unter anderem bei Galakonzerten in London, Sankt Petersburg und München.
Hvorostovsky zählt zu den führenden Baritonen in der Klassikwelt, er ist weltweit auf den großen Opernbühnen zu Gast und wird besonders als Verdi-Sänger und in der Rolle des Eugen Onegin in Tschaikowskys gleichnamiger Oper gefeiert.
In Moskau auf dem Roten Platz stehen natürlich im Verdi-Jahr 2013 zu Beginn Höhepunkte aus seinen Opern auf dem Programm: "Macbeth" und "Il Trovatore". Nach der Pause singen Netrebko und Hvorostovsky neben italienischen Arien und Duetten auch die große Finalszene aus Tschaikowskys Oper "Eugen Onegin". Die beiden Solisten werden von der Russischen Staatssymphonie unter der Leitung von Constantine Orbelian begleitet. Annette Gerlach präsentiert das Programm für ARTE.

Anna Netrebko wurde 1971 in Krasnodar, Russland, geboren. Ihr Gesangsstudium absolvierte sie am Rimski-Korsakow-Konservatorium in Sankt Petersburg. 1993 erhielt sie den ersten Preis beim Glinka-Gesangswettbewerb in Moskau und wurde beim Kirow-Ensemble am Sankt Petersburger Mariinski-Theater verpflichtet. Bereits 1995, mit ihrem sensationellen Auftritt in der San Francisco Opera als Ljudmila in Glinkas "Ruslan und Ljudmila" begann der internationale Aufstieg der charismatischen Sängerin. Den endgültigen Durchbruch feierte sie 2002 bei den Salzburger Festspielen, bei denen sie als Donna Anna in Mozarts "Don Giovanni" bejubelt wurde. Im Jahr 2003 wurde sie von "Opernwelt" zur Sängerin des Jahres ernannt. Spätestens seit diesem Zeitpunkt ist Anna Netrebko auf den weltweiten Opernbühnen - so zum Beispiel der Metropolitan Opera in New York, der Wiener Staatsoper oder der Mailänder Scala - zu Hause. Und auch privat scheint sie ihr Glück gefunden zu haben: Seit 2007 ist Netrebko mit Erwin Schrott, uruguayischer Bassbariton, liiert. Nach der Geburt ihres gemeinsamen Sohnes 2008, steht die Opernsängerin seit 2009 wieder auf der Bühne. Im Januar 2013 wurde das einzige gemeinsame Deutschlandkonzert der russischen Sopranistin und ihres Partners Erwin Schrott in Hamburg vom Publikum begeistert gefeiert. 2005 verlieh ihr Wladimir Putin in Russland den Russischen Staatspreis, die höchste Auszeichnung, die das Land im Bereich der Künste und Literatur zu vergeben hat, und ehrte sie 2008 mit dem Titel "Volkskünstlerin Russlands".
Der Bariton Dmitri Hvorostovsky, geboren im sibirischen Krasnojarsk, feierte sein europäisches Operndebüt an der Oper in Nizza in Tschaikowskys "Pique Dame". Schnell gelang ihm im Anschluss der internationale Durchbruch mit Auftritten an führenden Opernhäusern, in Russland, Deutschland, Italien und den USA. Zu seinen bevorzugten Rollen gehören insbesondere Onegin in "Eugen Onegin", Don Giovanni in Mozarts gleichnamiger Oper, Posa in Verdis "Don Carlo" sowie die Titelrolle in "Rigoletto" und den Renato in "Ein Maskenball". Russland ist er eng verbunden geblieben, so gab er 2004 als erster Opernsänger ein Solokonzert auf dem Roten Platz in Moskau, das in 25 Länder übertragen wurde.




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23:45
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Gangsterläufer

Yehya ist 14 Jahre alt, als der Filmemacher Christian Stahl ihn in Berlin-Neukölln kennenlernt. Der Junge ist Sohn einer palästinensischen Flüchtlingsfamilie aus dem Libanon. Er ist ein guter Schüler, wirkt höflich und gut erzogen. Aber Yehya selbst hält sich für den "Boss von der Sonnenallee", und für die Behörden ist er im Alter von 17 Jahren bereits ein "Intensivstraftäter". Der Dokumentarfilm zeichnet das Porträt eines zerrissenen Jugendlichen, der seine gesellschaftliche Realität scharf analysieren kann, dem es aber nicht gelingt, aus seiner Rolle herauszutreten.

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rbb / © rbb

Mittwoch, 19. Juni 2013 um 23.45 Uhr

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Gangsterläufer
(Deutschland, 2011, 89mn)
RBB
Regie: Christian Stahl

Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Yehya ist 14 Jahre alt, als der Filmemacher Christian Stahl ihn in Berlin-Neukölln kennenlernt. Der Junge ist Sohn einer palästinensischen Flüchtlingsfamilie aus dem Libanon. Er ist ein guter Schüler, wirkt höflich und gut erzogen. Aber Yehya selbst hält sich für den "Boss von der Sonnenallee", und für die Behörden ist er im Alter von 17 Jahren bereits ein "Intensivstraftäter". Der Dokumentarfilm zeichnet das Porträt eines zerrissenen Jugendlichen, der seine gesellschaftliche Realität scharf analysieren kann, dem es aber nicht gelingt, aus seiner Rolle herauszutreten.

Ein Messer in der Tasche, Adrenalin im Blut und einen Traum im Kopf: Gangster sein, und zwar der größte überhaupt. Yehya war 14 Jahre alt und nahe an seinem Traum, als der Filmemacher Christian Stahl ihn im Treppenhaus kennenlernte. Yehya war nicht nur der nette Nachbarsjunge, sondern auch "Boss von der Sonnenallee" - einer der sogenannten Gangsterläufer von Berlin-Neukölln. Und Gangsterläufer wollen Gangsterkarrieren machen. In den Augen der Behörden ist er ein "Intensivstraftäter", in seinen eigenen "einer der ersten zehn von Neukölln. Ich hab 'nen eigenen Staatsanwalt!"
Yehya ist der Sohn palästinensischer Flüchtlinge aus dem Libanon, ist ein Rütli-Schüler mit Bestnoten, und er ist Häftling. Im Alter von 17 Jahren wird Yehya nach einem Raubüberfall zu drei Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt.
Filmemacher Christian Stahl begleitet Yehya über die Jahre im Gefängnis und parallel dazu seine Familie in Neukölln. Er zeigt, wie Yehyas Welt- und Gangsterbild wackelt, wie er in der Knasthierarchie schnell aufsteigt, sich dem Islam zuwendet und im Gefängnis plötzlich selbst zum Opfer wird. Yehyas Vater versucht mit einer Mekka-Pilgerfahrt, die Familienprobleme zu lösen, Yehyas Brüder treten in seine Fußstapfen, der Staat will Yehya abschieben oder zurückschicken ins Flüchtlingslager nach Beirut. Die Eltern, die als Flüchtlinge in Deutschland 14 Jahre lang nicht arbeiten durften und in ihrer Welt blieben, verzweifeln.
Und Yehya? Er analysiert sich und seine gesellschaftliche Realität sehr genau und kann doch nicht raus aus seiner Haut. Der Dokumentarfilm zeichnet das eindringliche Porträt eines "Intensivstraftäters", dessen Charme, kriminelle Energie und Reflexionsvermögen verblüffen und schockieren zugleich. Zwischen muslimischer Tradition und Gangsterträumen, Macho-Image und Moschee, dem allgegenwärtigen Krieg in der fremden Heimat der Eltern und dem Überleben in Europa.

Der Filmemacher Christian Stahl nimmt den Zuschauer mit in die Welt, um die die Integrationsdebatte kreist. Sein Dokumentarfilm zeigt, was es auch heißen kann, der Beste zu sein zu wollen. "Bei uns hier in Neukölln gibt's so ein Spiel, das spielen wir jedes Wochenende mit 30, 40 Jungs. Einer ist der Fänger und die anderen laufen weg. Und wenn er einen gefangen hat, darf er ihm 30 Sekunden lang Todesschläge geben und der darf sich nicht mal wehren. Danach ist er auch Fänger und darf seine Wut an den anderen auslassen. Einer bleibt am Ende übrig, der Beste. Der, den sie nicht gekriegt haben. Und das ist dann der Gangsterläufer."