1. Rang
(im April auf Rang 1)
Robert Littell: Die Söhne AbrahamsAus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann
Scherz, geb., 352 S., 17,90 €
2. Rang
(im April auf Rang 7)
Lee Child: SniperAus dem Englischen von Wulf Bergner
Blanvalet, geb., 480 S., 19,95 €
Nowhere in Indiana: Amerikanischer Alltag. Ein Scharfschütze nietet fünf Passanten um, der Täter ist bald gefasst. Jack Reacher kommt, um ihn sicher einzulochen. Doch ein Indiz ist zu viel in der lückenlosen Kette. Die Child-Formel mit Suchtpotenzial: Spannung + Intelligenz = Aktion.
3. Rang
(im April auf Rang 3)
Linus Reichlin: Die Sehnsucht der AtomeEichborn Berlin, geb., 368 S., 19,95 €
Brügge/Arizona/Mexiko: Ein amerikanischer Tourist stirbt ohne erklärbare Ursache. Kommissar Jensen sucht die verwaisten Kinder. Der Hobby-Philosoph und eine blinde Begleiterin geraten an die Grenzen des Wahrscheinlichen. Hintersinnig-raffiniertes Debüt: Spannung aus dem Reich der Quantenphysik.
4. Rang
(im April auf Rang 8)
Lawrence Block: VerlusteAus dem Englischen von Katrin Mrugalla
Funny Crimes bei Shayol, TB, 296 S., 14,90 €
New York: Reden nützt nichts, wenn einer einen umbringen will. Mick Ballou, Gangster, und Matt Scudder, Privatdetektiv, wollen nur ihren Angelegenheiten nachgehen. Aber irgendwer hat es auf sie abgesehen. Da fällt die Zivilisation von ihnen ab. Ohne Bedauern: Jeder stirbt. Altmeister Block redivivus.
5. Rang
(im April auf Rang 4)
David Peace: 1983 Aus dem Englischen von Peter Torberg
Liebeskind, geb., 512 S., 22,00 €
6. Rang
(im April auf Rang 2)
Peter Temple: Shooting StarAus dem Englischen von Hans M. Herzog
C. Bertelsmann, geb., 288 S., 17,95 €
7. Rang

Marek Krajewski: Festung BreslauAus dem Polnischen von Paulina Schulz
dtv, TB, 298 S., 14,90 €
Breslau 1945: Vor der Stadt die Russen, in der Festung tobt ein Geisterkrieg. Im Gerechtigkeitswahn verfolgt der suspendierte Kriminaldirektor „Bluthund“ Mock Gräfin und Diener, KZ-Kommandant und Antifaschistin. Innen Alb, außen Untergang. Grandios. Besessen. Polens kraftvolle Stimme im europäischen Krimi-Konzert.
8. Rang

Matt Beynon Rees: Der Verräter von BethlehemAus dem Englischen von Sigrid Langhaeuser
C.H.Beck, geb., 328 S., 17,90 €
Bethlehem: Als sein Ex-Schüler George unter der Anklage verhaftet wird, ein Spitzel der Israelis zu sein, rafft sich der alte Lehrer Omar Jussuf auf, ihn zu retten. Und legt sich, trotz Husten und Rückenschmerzen, mit den lokalen Polit-Gangstern an, den Märtyrerbrigaden. Gut und Böse unter Kriegsbedingung.
9. Rang
(im April auf Rang 6)
Andrew McGahan: Last DrinksAus dem Englischen von Uda Strätling
Kunstmann, geb., 462 S., 22,00 €
Brisbane/Highwood, Queensland: Alles kommt wieder hoch, als Journalist George Verney einen alten Saufkumpan gefoltert und gegrillt in einer Umspannstation identifiziert. Zehn Jahre Abstinenz schützen nicht vor alten Feinden und Erinnerungen: In Brisbane, der Hauptstadt der Korruption, muss er sich ihnen stellen.
10. Rang

Stuart MacBride: Der erste Tropfen BlutAus dem Englischen von Andreas Jäger
Goldmann, TB, 508 S., 8,95 €
Aberdeen: Sex in a Scottish City. Ein Pornodarsteller wird zu Tode sodomisiert, der lokale Fußballstar ist ein Vergewaltiger. DS „Lazarus“ McRae trampelt durch Fettnäpfchen und wird von einem Achtjährigen verhauen. DI Steel flucht und DI Insch frisst. Grotesk, witzig, überscharf: Klasse Schotte. Zum Brüllen.
- Diesen Fall klären wir vielleicht auch noch: Lesen Sie hier ein Interview mit Tobias Gohlis in DIE WELT über die KrimiWelt-Bestenliste
ÜBER JURY UND ENTSCHEIDUNGSFINDUNG DER KRIMIWELT-BESTENLISTE
Die Jury der KrimiWelt-Bestenliste besteht aus 19 Kritikerinnen und Kritikern, die in Deutschland, Österreich und der Schweiz über Kriminalliteratur berichten. Einmal im Monat benennt jedes Mitglied vier aktuelle Kriminalromane und bewertet sie mit 7, 5, 3 oder 1 Punkten. Neben der Gesamtpunktzahl pro Titel wird berücksichtigt, wie viele Kritiker in einer Abstimmungsrunde für dasselbe Buch votiert haben. Jeder Kritiker darf insgesamt drei mal für ein von ihm favorisiertes Buch stimmen. Voten für Bücher, an deren Produktion oder kommerzieller Verbreitung der Kritiker beteiligt ist, sind ausgeschlossen. Zwischen Kriminalromanen in der Originalsprache Deutsch und Übersetzungen wird kein Unterschied gemacht.
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