Videoausschnitt: Die ersten Minuten des Films
Der Film
Deutschland, April 1945. Wenige Tage vor Kriegsende öffnen die alliierten Truppen, die an der westlichen Front vorrücken, zahlreiche Arbeits- und Konzentrationslager - und zeigen der ganzen Welt die entsetzlichen Zeugnisse des Nazi-Terrors. Die Entdeckung der polnischen Vernichtungslager Majdanek und Auschwitz durch sowjetische Soldaten im Juli 1944 und Januar 1945 hatte bei den Alliierten noch kaum für Aufsehen gesorgt.
Erst als die Amerikaner die deutschen Lager Ohrdruf, Buchenwald und Dachau entdeckten, enthüllte sich das ganze Ausmaß der nationalsozialistischen Grausamkeit. Die drei alliierten Generäle trafen als unmittelbare Reaktion folgende drei Entscheidungen:
- die sofortige und umfassende Dokumentation der Grausamkeit
- die Konfrontation der deutschen Bevölkerung mit den Naziverbrechen
- die Besichtigung der Lager durch weitere Politiker.
Die Fotografie spielte dabei eine ganz besondere Rolle: In wenigen Wochen wurden die ehemaligen Vernichtungslager zum begehrten Schauplatz für Filme und Fotostrecken. Aus welchem Grund und mit welchem Ziel? Welche Realität konnten und sollten diese Bilder zeigen?
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Verschollene Filmschätze
Leiter: Serge Viallet
Coproduktion: ARTE France, INA
- AUSZEICHNUNGEN
• FOCAL Award 2009 « Best use of archive footage » (London)
• ITFA Award 2009 « Best use of archive footage » (Peking)
• ITFA Award 2011 « Best Archive Preservation Project » (Turin)






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