Einer der Superstars des indischen Kinos ist der Komponist A. R. Rahman. Seine Musik verkauft sich in Asien besser als bei uns Britney Spears und Madonna zusammen. Die Soundtracks sind bereits vor dem Filmstart in den Läden - kommt die Musik beim Publikum an, wird auch der Film ein Erfolg werden. Das weiß auch Asha Bhosle. Seit mehreren Jahrzehnten leiht sie ihre Stimme den weiblichen Leinwandstars, sobald diese singen müssen. Erst das Musikfernsehen der letzten beiden Dekaden machte ihr Gesicht dem breiten Publikum bekannt - da war sie bereits jenseits der 50 und eine “Grande Dame” des indischen Kinos.
Das Geheimnis von Klang und Bewegung scheint ähnlich dem der riesigen bunten Plakate, die, handgemalt, überall für das Kino werben. Die Mischung der Farben auf der Palette bestimmt die spätere Wirkung des Plakats. In Musik und Tanz ist es die Mischung der Einflüsse, die verarbeitet werden und sich dabei überall auf der Welt bedienen: beim Flamenco ebenso wie bei der klassischen Musik oder dem neusten Sound aus den Pop-Charts.
Doch weiß der Hörer oder Zuschauer sofort, dass diese Mixtur made in India ist - denn trotz aller Einflüsse dringt das typisch Indische stets durch. Komponisten und Interpreten, Filmemacher und Schauspieler, Wissenschaftler und Fans erzählen von der Faszination des klingenden Kinos in Indien. Dabei wirft der Film einen lebendigen Blick hinter die Kulissen der Musik und Tanz-Produktion und zeigt mitreißende Ausschnitte, die für den großen Erfolg des indischen Kinos stehen.






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